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Nah dran und weit weg
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Die Ausstellung zeigt Ergebnisse eines Ethik-Religionsprojekts des GutsMuths-Gymnasiums Quedlinburg. Nach der Idee des Londoner Streetart-Künstlers Slinkachu haben sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg gemacht, in ihrer Stadt Orte zu finden und zu gestalten, an denen Fragen nach Orientierung und Sinn aufbrechen. Dazu haben sie Modelleisenbahnfiguren in die Landschaft gestellt. Ihr Motiv haben sie aus drei Kamera-Einstellungen fotografiert: Nahaufnahme (die Figur erscheint lebensgroß), Totale (die Figuren sind in ihrer Umgebung zu sehen, aber die Landschaft macht nicht den Hauptinhalt aus) und Contextshot (die Figuren erscheinen nur noch als winzige Punkte in der Umgebung).

In der Nahaufnahme rückt die Figur so nahe an den Betrachter heran, dass sich Gefühle und Bedürfnisse einstellen. Die zunehmende Distanz ermöglicht in zunehmenden Maße Reflexion über die exemplarische Situation und die Identifikation elementarer Wahrheiten.

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