Inklusion will Behinderte durch Einschluss ausschließen!

Einige exklusive Momente:

“Kurze Replik zu Bremens rot-grüner Reformbaustelle

Kurze Replik zu den rot-grünen Reformbaustellen (E&W 5/2012, 26 f.) aus Sicht eines Behinderten

1982 wurde ich im Alter von 12 Jahren aufgrund einer schweren Hirnverletzung nach Straßenverkehrsunfall zu einer schwerstbehinderten Person und 2004 an der Universität Bremen mit einer Dissertation, die der Allgemeinen Behindertenpädagogik und damit dem Institut für Behindertenpädagogik (übersetzt wurde dieses Institut seinerzeit für die englischsprechenden WissenschaftlerInnen in Institute for Special Education and Inclusion) zuzuordnen ist, promoviert. Nach der oben genannten Publikation hat man sich wohl von der Sonderpädagogik ganz und gar getrennt und ist zum ‘Vorreiter bei der Inklusion’ avanciert. Das stimmt mich, der ich nach meiner erworbenen Hirnschädigung, von der Klasse 8 an bis zum Abitur im System Sonderschule unterrichtet wurde, sehr froh! Leider ist dieses Vorreitertum in der Inklusion in der LehrerInnenausbildung noch nicht so weit vorangeschritten. An der Universität Bremen werden die Studierenden wohl nach wie vor in der Sonderpädagogik ausgebildet. Schaut man hier nämlich auf die URL http://www.uni-bremen.de/studium/studienangebote/l… [Download: 14.05.2012] dann kann an der Universität Bremen das Lehramt Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik studiert werden. Das Ziel Inklusion, für welches sich als Studienfachberaterin Frau Professorin Simone Seitz verantwortlich zeigt, ist also immer noch sonderpädagogisch unterlegt. Und das stimmt uns behinderte Fachleute missmutig! Es wurden also nur die Fachtermini vertauscht. Aus Special Education, resp. Sonderpädagogik/Inclusion wurde Inklusion/Sonderpädagogik.
Schauen wir nun weiter in das Veranstaltungsverzeichnis, welches über die URL http://www.bpaed.uni-bremen.de/lehre/kommentare.ht… [Download: 14.05.2012] abrufbar ist. Wird wenigstens hier auf das Sonderpädagogische verzichtet? Wer Letzteres vorfinden möchte wird enttäuscht, denn auch das Veranstaltungsangebot ist mit sonderpädagogischen Themen, die heute aber wohl ausschließlich der Förderung dienen, besetzt, als da beispielsweise wären:
‘Einführung in den Förderschwerpunkt Sprache’;
‘Einführung in den Förderschwerpunkt soziale-emotionale Entwicklung’;
‘Grundlagen der Förderdiagnostik’;
‘Psychologisch-pädagogische Beratung in behindertenpädagogischen Handlungsfeldern’;
‘Lehren und lernen unter erschwerten Bedingungen’;
‘Einführung in den Förderschwerpunkt Lernen.’

Was ist zu tun? Bremen scheint, aus der Perspektive eines behinderten Sonderschulerfahrenen, im schulischen Bereich auf einem guten Weg zu sein. Nur muss zum Erreichen der Inklusion die Sonderpädagogik auch in der LehrerInnenausbildung an der Universität eliminiert werden. Erst wenn dieser Schritt vollzogen ist, können wir von einer Inklusiven Pädagogik sprechen! Solange aber dieser endgültige Schritt nicht vollzogen ist, erscheint die Inklusion als eine verbalerotische Nebelkerze, die ein separierendes System vorhält” (Quelle: http://www.lokalkompass.de/witten/politik/kurze-replik-zu-bremens-rot-gruener-reformbaustelle-d167792.html [Download: 06.06.2012].

 

“Kirche inklusiv

Am 26. April 2012 führte Dr. Carsten Rensinghoff auf dem Studientag ‘Kirche inklusiv,’ welcher vom Netzwerk ‘Kirche inklusiv’ in der Nordelbischen Evangelisch-lutherischen Kirche unter der Überschrift ‘Mache dich auf, mache deine Zelte weit …!’ in der Kreuzkirche Lübeck ausgerichtet wurde, eine Arbeitsgruppe durch, die sich mit der Theologie der Inklusion befasste. Nach einem in das Thema einführenden Impulsbeitrag erbat die Tagungsleitung einen Impuls, der für weitere Studientage handlungsleitend ist. Die Arbeitsgruppe ‘Theologie der Inklusion’ fordert hier die Gründung eines runden Tisches zur Inklusion in allen 15 Kirchenkreisen der Nordkirche, an dem die Bibel, mit Blick auf eine Theologie der Inklusion v. a. von behinderten Menschen, als der Gruppe die am stärksten gesellschaftlich benachteiligt wird, neu gelesen wird. Erforderlich ist eine Übertragung dieser Aktivitäten der Nordkirche hinein in die westfälische Landeskirche und ihre Kirchenkreise” (Quelle: http://www.lokalkompass.de/witten/kultur/kirche-inklusiv-d160953.html [Download: 06.06.2012]).

Inklusion will Behinderte ausschließen

Erstmalig äußerte ich obige These auf der 26. internationalen Jahrestagung der Integrations- und InklusionsforscherInnen, die vom 29. Februar bis zum 03. März 2012 in Herrsching am Ammersee stattgefunden hat. Sie entzündete sich nach dem Hören eines Beitrags zur Hamburger Musikgruppe ‘Station 17’. Diese Gruppe ist eine experimentelle Musikgruppe, in der Nichtbehinderte und Behinderte mitspielen. Allerdings ist es der Gruppe ein Anliegen, so war es dem Vortrag zu entnehmen, die Behinderung nicht so weit in die Öffentlichkeit zu tragen. Inklusion Behinderter ohne Behinderte? Wie geht das? Eine Begründung meiner in Herrsching vorgetragenen These ist, auch wenn es sich um einen kritischen Beitrag handelt, hoffentlich der Dokumentation o. g. Tagung zu entnehmen.
Das Inklusion Behinderte ausschließen will habe ich als Behinderter am 04. März 2012 dann auch wieder in der Trinitatiskirche in Witten erfahren, also gerade der Kirche, welche meine Heimatkirche ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist eine derartige Situation, die ich als kirchliche Ausschließungspraxis Behinderter bezeichne, auf andere Predigtstätten übertragbar. Das Thema ist abermals der Aufstehritus, den ich in meinem Lokalkompassbeitrag vom 16. Oktober 2012 bereits kritisiert habe. Pfarrerin Heike O[…] sagte mir am 26. Februar 2012 – und in dem Gottesdienst war ich mit Lektorendiensten beauftragt -, dass ich der Aufforderung, die durch sie vom Altar aus nur durch ein Handzeichen erfolgt, als freier Bürger in einer, meiner Meinung nach, nicht so freien Kirche nicht folgen brauche. Das tat ich dann auch. Ich folgte der Aufforderung, aufgrund meiner Unbeweglichkeit, nicht! In der ersten Reihe sitzend ist das normalerweise auch nicht das Problem. Problematisch wird das Ganze, wenn man vor sich noch Gemeindeglieder stehen hat. Als allein sitzen Gebliebener, denn die übrigen Gemeindeglieder folgen ja der stummen Aufforderung O[…]s, sehe ich dann nur noch Hintern. Ich wage einmal die Vermutung, je nachdem was es bei dem ein oder anderen Gottesdienstbesucher am Vortrag zu essen gab, dass dieser ein oder andere die Gelegenheit des Stehens für den natürlichen Blähvorgang nutzt. Das riecht selten angenehm! Ich habe da dann doch andere Fetische.
Auf das Problem angesprochen schreibt mir Heike O[…] am 10. Oktober 2011, dass vielen Menschen das lange Sitzen – und ein Gottesdienst in der Trinitatiskirche in Witten-Heven dauert in der Regel nicht länger als 60 Minuten – schwer fällt. Diese, so O[…], seien dann glücklich, wenn sie zwischendurch aufstehen können. So eine Art liturgisches Fitnessprogramm? Braucht ein gut gestalteter Gottesdienst eine Fitnessübung? Anders gefragt: Was läuft falsch im Gottesdienst, den einige Gottesdienstbesucher nur mit Turnübungen überstehen? In der anderen Predigtstätte der Trinitatiskirchengemeinde Witten sei es übrigens üblich, so Pfarrerin Christine E[…], dass die Gottesdienstbesucher während der Liturgie sitzen bleiben. Hier würde lediglich das Vaterunser im Stehen gebetet. Ein lobenswerter Fortschritt, dem sicher auch das Vaterunser im Sitzen folgen kann. Aber – ich vergaß: Inklusion will ja Behinderte ausschließen” (Quelle: http://www.lokalkompass.de/witten/kultur/inklusion-will-behinderte-ausschliessen-d143001.html [Download: 06.06.2012])!

“Inklusion Behinderter – ein Thema in der LehrerInnenbildung

v. l. n. r.: Dr. Bettina Amrhein, Dr. Carsten Rensinghoff, Meike Kricke (Foto: Foto: Dady Panda)

Am 21. Dezember fuhr Dr. Carsten Rensinghoff, Leiter des Dr. Carsten Rensinghoff Instituts – Institut für Praxisforschung, Beratung und Training bei Hirnschädigung, zum Zentrum für LehrerInnenbildung an die Universität zu Köln. In dem Seminar “Vor- und Nachbereitung des erziehungswissenschaftlichen Orientierungspraktikums mit integriertem Praktikum” hat der selbst behinderte sowie regel- und sonderschulerfahrene Dr. Rensinghoff über die schulische Inklusion berichtet. Eingeladen wurde er von den Veranstalterinnen Dr. Bettina Amrhein (Praktikumsmanagerin) und Meike Kricke (wissenschaftliche Mitarbeiterin). Dabei las er auch Passagen aus seinem neuen Buch “Wider die gesellschaftliche Ausschließung – Autobiographische Momente einer ausweglosen Situation” vor, welches in Kürze beim VINDOBONA-Verlag erscheint.
Dieser Auftaktveranstaltung folgt im ersten Quartal 2012 eine Zukunftswerkstatt” (Quelle: http://www.lokalkompass.de/witten/kultur/inklusion-behinderter-ein-thema-in-der-lehrerinnenbildung-d120295.html [Download: 06.06.2012]).

“Sind Behinderte im Marien-Hospital Witten unerwünscht?

dieser Lkw-Anhänger und das Flatterband versperrten noch am 24.11.2011 um 09,15 Uhr die Zufahrt zum Behindertenparkplatz!

 

der Lkw-Anhänger blockiert einen Behindertenparkplatz!

Die Annahme, dass Behinderte im Marien-Hospital Witten nicht erwünscht sind, ist denkbar, wenn man am 23. November 2011 feststellen muss das die vier zu diesem Haus gehörigen Behindertenparkplätze für die Berechtigten nicht benutzbar sind. Sie waren abgesperrt. Offensichtlich hatte das etwas mit der auf dem Platz vor dem Krankenhaus stattfindenden Veranstaltung zu tun. Nur ist das nicht im Sinne des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – und hierbei handelt es sich um ein Menschenrecht, welches von den Verantwortlichen des Marien-Hospitals Witten wohl mit den Füßen getreten wird. Auch wenn die Barrieren befristet sind! Nach dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist wohl ein Verstoß gegen Artikel 9 und Artikel 19 feststellbar:

Artikel 9 Zugänglichkeit

(1) Um Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen mit dem Ziel, für Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zur physischen Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, zu gewährleisten. Diese Maßnahmen, welche die Feststellung und Beseitigung von Zugangshindernissen und -barrieren einschließen, gelten unter anderem für
a) Gebäude, Straßen, Transportmittel sowie andere Einrichtungen in Gebäuden und im Freien, einschließlich Schulen, Wohnhäusern, medizinischer Einrichtungen und Arbeitsstätten;
b) Informations-, Kommunikations- und andere Dienste, einschließlich elektronischer Dienste und Notdienste.
(2) Die Vertragsstaaten treffen außerdem geeignete Maßnahmen,
a) um Mindeststandards und Leitlinien für die Zugänglichkeit von Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, auszuarbeiten und zu erlassen und ihre Anwendung zu überwachen;
b) um sicherzustellen, dass private Rechtsträger, die Einrichtungen und Dienste, die der Öffentlichkeit offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, anbieten, alle Aspekte der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen berücksichtigen;
c) um betroffenen Kreisen Schulungen zu Fragen der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen anzubieten;
d) um in Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, Beschilderungen in Brailleschrift und in leicht lesbarer und verständlicher Form anzubringen;
e) um menschliche und tierische Hilfe sowie Mittelspersonen, unter anderem Personen zum Führen und Vorlesen sowie professionelle Gebärdensprachdolmetscher und -dolmetscherinnen, zur Verfügung zu stellen mit dem Ziel, den Zugang zu Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, zu erleichtern;
f) um andere geeignete Formen der Hilfe und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen zu fördern, damit ihr Zugang zu Informationen gewährleistet wird;
g) um den Zugang von Menschen mit Behinderungen zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, einschließlich des Internets, zu fördern;
h) um die Gestaltung, die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb zugänglicher Informations- und Kommunikationstechnologien und -systeme in einem frühen Stadium zu fördern, sodass deren Zugänglichkeit mit möglichst geringem Kostenaufwand erreicht wird.

Artikel 19 Unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft

Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens anerkennen das gleiche Recht aller Menschen mit Behinderungen, mit gleichen Wahlmöglichkeiten wie andere Menschen in der Gemeinschaft zu leben, und treffen wirksame und geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen den vollen Genuss dieses Rechts und ihre volle Einbeziehung in die Gemeinschaft und Teilhabe an der Gemeinschaft zu erleichtern, indem sie unter anderem gewährleisten, dass
a) Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben;
b) Menschen mit Behinderungen Zugang zu einer Reihe von gemeindenahen Unterstützungsdiensten zu Hause und in Einrichtungen sowie zu sonstigen gemeindenahen Unterstützungsdiensten haben, einschließlich der persönlichen Assistenz, die zur Unterstützung des Lebens in der Gemeinschaft und der Einbeziehung in die Gemeinschaft sowie zur Verhinderung von Isolation und Absonderung von der Gemeinschaft notwendig ist;
c) gemeindenahe Dienstleistungen und Einrichtungen für die Allgemeinheit Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage der Gleichberechtigung zur Verfügung stehen und ihren Bedürfnissen Rechnung tragen” (Quelle: http://www.lokalkompass.de/witten/leute/sind-behinderte-im-marien-hospital-witten-unerwuenscht-d111770.html [Download: 06.06.2012]).

“Ärger mit der BOGESTRA

Seit Kindesbeinen bin ich, aufgrund einer spastischen Halbseitenlähmung links, in meiner Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt. Das Laufen ist eine sehr schmerzhafte Prozedur. Am 29. Oktober 2011 beabsichtigte ich um 20,30 Uhr mit der Buslinie 320 von der Haltestelle Witten Hauptbahnhof bis zur Aral-Tankstelle an der Sprockhöveler Straße zu fahren, da die BOGESTRA Ihren Fahrgästen nach 20 Uhr auch das Aussteigen zwischen zwei Haltestellen anbietet und dieser Haltepunkt zwischen den Haltestellen Tor Thyssen und Sprockhöveler Straße sich direkt gegenüber meiner Wohnung befindet. Beim Einsteigen – und, da es sich ja um einen kontrollierten Einstieg handelt, legte ich meinen Schwerbehindertenausweis vor – konfrontierte ich den Busfahrer mit meinem Begehren. Darauf entgegnete er mir recht mürrisch das die Haltestelle Tor Thyssen doch nur 200 Meter von meinem gewünschten Haltepunkt entfernt sei und ich doch da aussteigen solle. Nachdem er dann an dem von mir gewünschten Punkt gehalten hat, was nach 20 Uhr bisher jede/r Busfahrer/in uneingeschränkt so gemacht hat, rief mir der Busfahrer hinterher, dass er hier eigentlich gar nicht halten dürfe, weil hier ein Radweg sei. Bisher hat das nach 20 Uhr für diesen kurzen Haltemoment von etwa 30 Sekunden noch nie zu Problemen mit Fahrradfahrer/innen geführt. Ich denke das bei einer umsichtigen Fahrweise auch eine Kollision mit einem Fahrrad zu verhindern ist, da der Radweg gut einsehbar ist und sich beide Verkehrsteilnehmer/innen, also Bus und Fahrrad, somit gut abstimmen können. Als Fußgänger kreuze ich beim Überqueren der Straße ja auch den Radweg und muss mich für diesen Kreuzungsvorgang vergewissern kein Fahrrad über den Haufen zu rennen oder von einem Fahrrad angefahren zu werden. In der Realität ist es vielmehr so, dass der Radweg oft nicht genutzt wird und erwachsene Fahradfahrer/innen lieber den Gehweg nutzen, was oft zu Beinaheunfällen mit Fußgänger/innen führt. Letztgenannter Umstand wird von den Verantwortlichen aber scheinbar einfach hingenommen.
Mit Blick auf das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – und ich beziehe mich auf die korrigierte Fassung der zwischen Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz abgestimmten Übersetzung des NETZWERK ARTIKEL 3 e.V. – nehme ich Verstöße gegen folgende Artikel dieses Menschenrechts wahr gegen:
Artikel 4:
(1) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die volle Verwirklichung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen ohne jede Diskriminierung aufgrund von Behinderung zu gewährleisten und zu fördern. Zu diesem Zweck verpflichten sich die Vertragsstaaten,
d) Handlungen oder Praktiken, die mit diesem Übereinkommen unvereinbar sind, zu unterlassen und dafür zu sorgen, dass die staatlichen Behörden die Träger der öffentlichen Gewalt und öffentlichen Einrichtungen im Einklang mit diesem Übereinkommen handeln
e) alle geeigneten Maßnahmen zur Beseitigung der Diskriminierung aufgrund von Behinderung durch Personen, Organisationen oder private Unternehmen zu ergreifen;
i) die Schulung von Fachkräften und anderem mit Menschen mit Behinderungen arbeitendem Personal auf dem Gebiet der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte zu fördern, damit die aufgrund dieser Rechte garantierten Hilfen Unterstützungen und Dienste besser geleistet werden können.
Artikel 9:
(1) Um Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Lebensführung selbstbestimmtes Leben und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen mit dem Ziel, für Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigtengleichberechtigt mit anderen Zugang zur physischen Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, zu gewährleisten. Diese Maßnahmen, welche die Feststellung und Beseitigung von Zugangshindernissen und -barrieren einschließen, gelten unter anderem für
a) Gebäude, Straßen, Transportmittel sowie andere Einrichtungen in Gebäuden und im Freien, einschließlich Schulen, Wohnhäusern, medizinischer Einrichtungen und Arbeitsstätten;
(2) Die Vertragsstaaten treffen außerdem geeignete Maßnahmen,
a) um Mindeststandards und Leitlinien für die Zugänglichkeit Barrierefreiheit von Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, auszuarbeiten und zu erlassen und ihre Anwendung zu überwachen;
Artikel 10:
Die Vertragsstaaten bekräftigen, dass jeder Mensch ein angeborenes Recht auf Leben hat, und treffen alle erforderlichen Maßnahmen, um den wirksamen und gleichberechtigten Genuss dieses Rechts durch Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen zu gewährleisten.
Artikel 17:
Jeder Mensch mit Behinderungen hat gleichberechtigt mit anderen das Recht auf Achtung seiner körperlichen und seelischen Unversehrtheit.
Artikel 20:
Die Vertragsstaaten treffen wirksame Maßnahmen, um für Menschen mit Behinderungen persönliche Mobilität mit größtmöglicher Unabhängigkeit Selbstbestimmung sicherzustellen, indem sie unter anderem
c) Menschen mit Behinderungen und Fachkräften, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten, Schulungen in Mobilitätsfertigkeiten anbieten” (Quelle: http://www.lokalkompass.de/witten/leute/aerger-mit-der-bogestra-d103688.html [Download: 06.06.2012]).

“Inklusion an Universität Köln nicht vorbildlich

An der Universität Köln fand am 11.10. und 12.10. die “Tagung Inklusion & Diversität als Herausforderung an Erziehung, Schule und LehrerInnenbildung” statt. Scheinbar sind an der Universität Köln Behinderte von der Inklusion ausgeschlossen. Jedenfalls scheint die Universität Köln mit ihren Inklusionsbemühungen nur theoretisch in der vorderen Reihe zu rangieren. Praktisch tendiert sie gegen 0. Kein gutes Vorbild für die Inklusion Behinderter!
Zur Sache:
Am 28.02.1982 erlitt ich im Alter von 12 Jahren nach einem Straßenverkehrsunfall eine schwere Schädel-Hirnverletzung, die unter anderem zu einer spastischen Halbseitenlähmung links führte. Diese Tatsache macht mich gezwungenermaßen zu einem Einhänder und führt zu einer Gangunsicherheit. Am 12.10.2011habe ich mir in der Cafeteria des Kölner Universitätsgebäudes Gronewaldstraße 2 (Humanwissenschaftliche Fakultät und Tagungsort) aus der Auslage ein belegtes Baguettebrötchen genommen und aus dem Cafeautomaten einen Pappbecher mit Cafe gefüllt. Schwierig war hier schon das Befestigen des Plastikdeckels auf den Pappbecher, der das Verschütten des Getränks verhindert, welches ohne Deckel bei meiner Gangunsicherheit unweigerlich geschehen wäre. Der einhändige Transport vom Cafeautomaten bis zur Kasse führte dann zum Verlust einer Gurken- und einer Camembertscheibe. Das Baguettebrötchen hatte somit nicht mehr den Wert, den ich an der Kasse für dieses Produkt bezahlt habe. Hinter der Kasse konnte ich mir im Mensabereich erst Kondensmilch in meinen Cafe füllen. Dieser Vorgang bedeutete ein Entfernen des mühsam und einhändig auf den Pappbecher befestigten Plastikdeckels, das Einfüllen der Kondensmilch, erneut das Befestigen des Plastikdeckels auf den Pappbecher und das Suchen nach einem Sitzplatz.
Insgesamt war das ein sehr unbefriedigendes Geschäft, welches mich in meiner – pazifistisch – erkämpften Selbstbestimmung und Selbstständigkeit maximal einschränkt und dazu zu einem erheblichen finanziellen Verlust führt. Bei einer Rente wegen Erwerbsunfähigkeit i. H. von 340 EUR/monatl. bedeuten 2 EUR einen erheblichen Verlust. – Das Kölner Studentenwerk wäscht seit dem 19.10.2011 seine Hände in Unschuld (hatten wir das nicht schon mal irgendwo?), denn an diesem Tag ist eine Überweisung i. H. von 2,00 EUR auf meinem Konto eingegangen. So einfach kann man sich freikaufen” (Quelle: http://www.lokalkompass.de/witten/kultur/inklusion-an-universitaet-koeln-nicht-vorbildlich-d100324.html [Download: 06.06.2012])!

“Behinderte und Kirche

Nach den sonntäglichen Gottesdienstbesuchen in der Trinitatis-Kirche in Witten-Heven fällt mir immer wieder eine Unsensibilität zum Umgang mit Behinderung bzw. Immobilität auf. Gemeint ist die rituelle Aufforderung zum Aufstehen, beispielsweise zum Gebet, Segen o. ä.. Wahrscheinlich ist das aber nicht nur in der genannten Kirche ein Problem! Ich würde mir wünschen, wenn diese Aufforderung mit dem Zusatz „…, wenn Sie dazu in der Lage sind …!“ o. ä. ergänzt wird. Als behinderter Gottesdienstbesucher hat man dann nicht so das Gefühl von Wertlosigkeit vor Gott, weil es da Dinge gibt die ein Behinderter nicht zu leisten in der Lage ist und die einen vor Gott nur dann bestehen lassen, wenn der Aufforderung der Pfarrerin oder des Pfarrers gefolgt wird. Ich würde mir sehr wünschen, wenn Kirche sensibler mit dem Thema Behinderung und den Behinderten umgeht – und das nicht nur in der Weise, dass Kirche die Behinderten gesellschaftlich ausschließt und in für sie hergerichtete Heime oder Sondereinrichtungen abschiebt. Wir alle wollen doch Inklusion oder” (Quelle: http://www.lokalkompass.de/witten/kultur/behinderte-und-kirche-d100243.html [Download: 06.06.2012])?

In mühsamer Kleinarbeit werden gegenwärtig einzelne Modellversuche durchgeführt, die zeigen, daß der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern im Grundschulbereich möglich ist. Während diese Modellversuche aufwendig diskutiert werden, erfolgt für den Sekundarbereich II eine Weichenstellung, die bedeutet, daß Sonderschüler faktisch keine Chance mehr haben, aus dem Ghetto der Sondermaßnahmen herauszukommen. Schlimmstenfalls verschiebt sich die Population, wenn die leistungs- und anpassungsfähigsten Schüler der Schule für Behinderte und Jugendliche, die erst in der Sekundarstufe II zu ‘Behinderten’ erklärt wurden, in die Sondermaßnahmen für ‘Behinderte’ gelangen, während die ‘Behinderten im engeren Sinne’, also jene Jugendlichen, mit deren Behinderungen die Einführung dieser Maßnahmen begründet wurde, im Verdrängungswettbewerb aufgrund ‘mangelnder Ausbildungsfähigkeit’ herausfallen. […]

Die […] Entwicklungen legen die Interpretation nahe, daß die Sonderpädagogik (die heute im Gewand einer Förderpädagogik in Erscheinung tritt – CR), und (das ist – CR) […] jene Sonderpädagogik, die innerhalb der Sonderpädagogik das Sagen und damit die Definitionsmacht ha(t – CR), in einer Kopplung von Abschottungs- und Expansionsinteressen eher der eigenen Professionalisierungsstrategien als den Interessen der Betroffenen folgen. Das Ghetto der Sonderschulen (oder Förderschulen – CR) ist größer geworden“ Quelle: ELBERS, Doris: Sondererziehung in der Bundesrepublik: Die Sonderschule läßt keinen Sonderschüler aus dem Ghetto heraus. In: Behindertenpädagogik 22(Heft 2/1983)143.

Es gibt Fälle, wo durch überzogene Zielsetzungen und Forderungen ‘Expertendruck’ entsteht. Bereits bei der Definition von Integration treten gravierende Unterschiede auf (und diese setzen sich in der Inklusionsdefinition fort – CR). Auch Menschen ohne Assistenzbedarf ist es nicht möglich, allzeit und in jeder Situation integrierter Teil der Gesamtbevölkerung zu sein und aller Teilgesellschaften. Warum wäre das bei ‘Behinderten’ zu verlangen? Dass viele ‘Geschützte Werkstätten’ ein Ghetto der Arbeitswelt und nur den halben Weg zur gelungenen Integration […] darstellen, wissen fortschrittliche Behindertenorganisationen seit langem. Das neue Konzepte mit größerer Flexibilität eine Notwendigkeit sind, ist vielen klar. Aber wenn nun die Einschätzung lautet, Einrichtungen der Beschäftigungstherapie würden keine ‘echte Integration’ ermöglichen und nur die volle Einbindung in den ‘normalen’ Arbeitsprozess wäre das Ziel, ist das nicht mehr Sozialutopie, sondern bewusste Leugnung der Machbarkeit. Manche Aussagen und Forderungen so genannter ‘Experten’ werden zu einem Zerrbild engagierter Behindertenarbeit“ (Diestelberger, Anton: Arbeit mit autistischen Menschen – eine Frage der Qualität. In: Stepina, Clemens K. (Hg.): Motivation Handicap? Was vom Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung 2003 übrig blieb, – Eine Ernüchterung -. Wien, Edition Art & Science, 94 f.).

Clemens K. Stepina hatte für den Herausgeberband zu dem was vom Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung 2003 übrig blieb mit Folgendem zu kämpfen:Angefangen hat alles schon bei der Einreichung um Druckkostenzuschuss: Eines der Ministerien, das eigentlich für die ‘Behinderten’-Agenden zuständig ist und entsprechende Neuschöpfungen, Novellierungen und Reformen in der Rechtsmaterie vorgenommen hat, beantwortete in einem seltsamen Ton das Ansuchen mit dem eigentlich unerhörten Argument, dass man das Manuskript zuerst prüfen wolle. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen: Während andere Stellen großzügig und ohne den indirekten Anspruch auf Vorzensur den Druck der Arbeit förderten – und diese beiden Stellen […] sind in ihrem Förderwesen hoch reputiert und es käme ihnen nie in den Sinn, eine Arbeit vorzuprüfen -, muss man sich so ein Schreiben und so einen Ton gefallen lassen.

Das wäre aber das Schlimmste der Geschichte nicht: Anscheinend herrscht generell in Deutschland und Österreich eine derart schlechte Atmosphäre in der Behinderten’szene’, so dass einige engagierte und bekannte Autorinnen und Autoren, die in öffentlichen Behindertenorganisationen oder in privaten Behindertenvereinen bzw. in entsprechenden Ministerien arbeiten, aus Angst vor interner Kritik, vor Repressalien oder sogar vor Kündigung ihre (teils euphorischen) Zusagen dann doch noch zähneknirschend in Absagen verwandeln mussten“ (ders.: ‘Vor-wort’. Ein kleines Vorwort über nackte Angst & blankes Entsetzen in der ‘Behinderten’-Szene. In: ders. (Hg.): Motivation Handicap? Was vom Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung 2003 übrig blieb, – Eine Ernüchterung -. Wien, 7).

Für socialnet Rezensionen habe ich mich mit der Ethik der Behindertenpädagogik von Vera Moser und Detlef Horster (2012) auseinandergesetzt und in der Diskussion folgende Bemerkung aufgeführt:Nicht erkennbar und wahrscheinlich von der Herausgeberin und dem Herausgeber beabsichtigt ist die Nichtberücksichtigung behinderter Autorinnen und Autoren in dieser Publikation. Behinderte Autorinnen und Autoren sind aus der Autorinnen- und Autorenliste jedenfalls nicht erkennbar. Das ändert sich hoffentlich, wenn der auf dem Studientag „Kirche inklusiv“ am 26.04.2012 in Lübeck von der Arbeitsgruppe zur Theologie der Inklusion handlungsleitende Impuls realisiert wird: „Die Arbeitsgruppe ‘Theologie der Inklusion’ fordert hier die Gründung eines runden Tisches zur Inklusion in allen 15 Kirchenkreisen der Nordkirche, an dem die Bibel, mit Blick auf eine Theologie der Inklusion v. a. von behinderten Menschen, als der Gruppe die am stärksten gesellschaftlich benachteiligt wird, neu gelesen wird“ (URL: http://www.lokalkompass.de/witten/kultur/kirche-inklusiv-d160953.html [Download am 29.04.2012]). Für das Fehlen behinderter Autorinnen und Autoren verantwortlich gemacht werden kann aber wohl der Herausgeberin und dem Herausgeber folgend, dass Behinderte für ethische Fragestellungen, die vor allem sie betreffen, inkompetent sind. Und das ist fatal, wenn doch Vera Moser, so wie ich es verstehe, bereits in ihrer Antrittsvorlesung an der Humboldt-Universität zu Berlin (URL: www.reha.hu-berlin.de/lehrgebiete/arp/materialien [Download: 29.04.2012]) für die Inklusion gesprochen hat. Unverständlich ist daher die Äußerung, dass die Autorinnen und Autoren dazu ‘in der Lage sind, ihren Gegenstand in verständlicher, rational-logischer Argumentation darzustellen, den jede/r Leser/in problemlos erfassen kann. Zur Nachvollziehbarkeit gehört auch, dass die Argumente klar und zugespitzt vorgebracht werden’ (S. 20). Dazu sind behinderte Autorinnen und Autoren als Experten in eigener Sache also nicht in der Lage! Diese Tatsache ist als sehr unsolidarisch und der Inklusion in keinster Weise zuträglich aufzufassen. Auch hier kann von einer sozialen Euthanasie, geschürt aus der eigenen Disziplin heraus, gesprochen werden. Moser/Horster haben unzureichend nach qualifizierten Autorinnen und Autoren gesucht. Wenn sie es getan hätten, dann wären ihnen auch Behinderte über den Weg gefahren oder gelaufen. Dies verdeutlicht dann auch die Kurzansprache Pfarrer Michael Dettmanns im Konfirmationsgottesdienst am 29. April 2012 in der Evangelischen Kirche zu Witten-Heven. Dettmann sagte das Einsamkeit (und Einsamkeit ist die Konsequenz der Nichtbeachtung durch die Herausgeberin und den Herausgeber – CR) auf Dauer krank macht. Wir sind auf Beziehung hin geschaffen. Mit Blick auf die Buchbeiträge, die sich auf Anerkennung, Integration und Inklusion beziehen, ist aus Rezensentensicht dieser einseitige Blick – einseitig aus Nichtbehindertensicht – auf die Ethik der Behindertenpädagogik unverständlich.

In diesem Zusammenhang sei auf die erste Fußnote in dem Beitrag von Quante/Schweikard verwiesen. Hier heißt es mit Bezug auf die Zustände, nämlich der Verhinderung einer Veranstaltung an der Universität Duisburg im Wintersemester 1989/90, in der die Praktische Ethik Peter Singers besprochen werden sollte: ‘[…] in der zweiten deutschen Ausgabe seines Buches hat Peter Singer unter der Überschrift ‘Wie man in Deutschland mundtot gemacht wird’ die Vorgänge dieser Jahre aus seiner Sicht dargestellt […]. Das Buch Singers, 1979 in englischer Sprache erschienen und 1984 in deutscher Sprache veröffentlicht, war in den Jahren zuvor bereits in Philosophieseminaren behandelt worden, ohne dass es zu derartigen Vorfällen gekommen war’ (S. 91). Wahrscheinlich waren die Behinderten schon in den dem Wintersemester 1989/90 vorausgehenden Jahren ein Graus. Erst zu diesem relativ späten Zeitpunkt, also 1989/90, haben sich die Verantwortlichen ihrer ethischen Verpflichtung besonnen“ (Carsten Rensinghoff. Rezension vom 03.05.2012 zu: Vera Moser, Detlef Horster (Hrsg.): Ethik der Behindertenpädagogik. Kohlhammer Verlag (Stuttgart) 2012. 211 Seiten. ISBN 978-3-17-021298-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/13269.php, Datum des Zugriffs 06.06.2012).


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