Luthersprüche auf Bierdeckel

Gesprächsanlässe zum Jubiläumsjahr der Reformation bei Grillrauch, Zapfbier und Kaffe/Kuchen setzen: Gemeindefeste sind ein geselliger Anlass, Luther ins persönliche Gespräch zu bringen. Eine Auswahl von 12 Sprüchen mit ansprechender Lutherrose lässt sich mit dieser PDF herunterladen. A3 beidseitig farbig ausdrucken, laminieren, schneiden – schon ist der Bierdeckel zum Verteilen fertig – sogar abwaschbar und mehrfach verwendbar! Auch Mitnehmen ist natürlich ausdrücklich erlaubt…. PDF hier: Lutherrose

Game gegen Hetze: “Change City”

Eine gute Idee: ähnlich wie SimCity gebaut,  transportiert das Spiel zur Überwindung von Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Diskriminierung von Minderheiten durchaus geschickt von den Auftraggebern (Kolping Württemberg, Schule ohne Rassismus B.-W.) gewollte und gesellschaftlich anerkannte Informationen und Einstellungen, erhältlich als Gratis-App (App-Store / Play-Store) oder in beschleunigter* Unterrichts-PC-Version (hier Gratis-Download der exe-Datei, dabei muss Adobe® Air  installiert sein, evtl. schulische Adminrechte erforderlich) . Grafisch bleibt das Angebot eher anspruchslos und ist nicht immer ganz flüssig bedienbar. Ob damit wirklich “das Selbstverständnis der Jugendlichen geweckt werden” kann, “sich aktiv gegen Diskriminierungen zu engagieren” (Zitat Website), muss sich zeigen. Zunächst werden sich wohl solche Jugendliche bestärkt und gerüstet fühlen, die schon in diesem Sinne Handlungsimpulse empfinden. Für bisher gänzlich Uniformierte wird durch das Spiel die Aufmerksamkeit erst geweckt und sie bekommen wichtige Informationen (z.B. diskriminierende Tendenzen im Fußball), die vielleicht schon präventive Wirkung im Sinne der Bereitschaft frühzeitigen sich dagegen Stellens entfalten kann. Denn der „Mief“ der Menschenfeindlichkeit ist geradezu ausserirdisch – witzige Legende, wie er durch die Raumschiffhavarie eines  giftgrünen Aliens auf die Erde kommt. Religion ist Bestandteil des Spieldiskurses, zunächst als Gelegenheit für “Mief”, dann aber auch als Chance, sich mit Feindseligkeit auseinanderzusetzen, z.B. beim Reizthema Moscheeneubau. Christliche Gottesdienste (kleine sachliche Fehler kann man dabei verschmerzen), denen man “lauscht” werden als Gelegenheit vorgeführt, über “Toleranz im Fußball” zu “informieren”. Eine Pfarrerin repräsentiert das Christentum (durchaus auf der Linie antisexistischer Positionierung, beachtlich für katholische Auftraggeber). Extremistische Bestrebungen (z.B. Salafimus) werden wünschenswert deutlich charakterisiert. Der Stimmungsmache gegen Geflüchtete wird im Ansatz entgegengetreten, indem z.B. Zeitungsnews über Bürgerkriegszustände sarkastisch als aus “Weitwegistan” stammend angeführt werden. Xenophobischen Vorurteilsreaktionen gegen den Islam wird entgegengetreten. Interessant ist neuerdings (Update Sept. 2016) das Einwohnermeldeamt, dem alle Namen bekannt sind und bei dem ein muslimischer Jugendlicher durch zuschaltbaren Vollbart als Salafist charakterisiert wird. Gedacht ist das Spiel schon ab 12 Jahren (vielleicht angesichts der Informationen etwas früh). Im Unterricht sind vielleicht eher 60 min (statt der angegebenen 15 bis 45 min)für die individuelle Beschäftigung (Hintergrundmusik lässt sich abstellen) nötig. Rolle und Position des christlichen Glaubens in derzeit prekären gesellschaftlichen Stimmungslagen lassen sich danach mit ab 15jährigen geeignet thematisieren  (dabei zur Nachbereitung im Klassenplenum an Screenshots denken!) – in der Perspektive des Spiels reiht er sich eher nivelliert ein in eine breit konsensfähige human-engagierte Weltanschauung.
Eine Handreichung (© ACHTUNG?! Eine Präventionsinitiative des Polizeipräsidiums Ludwigsburg gegen Radikalisierung und Extremismus: dort auch jugendnahe und  intelligente Auseinandersetzung mit jeder Art davon (Clip 6 min.)) erlaubt den schnellen Überblick und gehört in die Hand der vorbereitenden Lehrkraft. Darin werden als einzelne Spielthemen u.a. erkennbar:
  • Rassismus und Homophobie im Fußball
  • Rechtsextremismus im Internet, rechtsextremistische Radikalisierung
  • Islamophobie
  • Fremdenfeindlichkeit
  • Salafistische Radikalisierung (neu ab Update 27.09.2016)
  • Weltreligionen / Weltethos (geplanter Release: Febr.2017)

Bei Letztgenanntem wird “Prof. Küng … nach Change City” kommen. Für ein “tolerantes Miteinander der Religionen soll ein großes Fest veranstaltet werden. Der Imam der Stadt und die Pastorin sind begeistert.” Aber plötzlich “bricht eine heilige Kuh des Saddhus aus, die der Spieler einfangen muss.” (Zitate: Handreichung, S.7f.). Der Lehrkraft wird in den FAQ dringend geraten, das Spiel selber zu spielen, um im Unterricht geeignet zum Austausch mit ihrer Lerngruppe zu kommen.

* hier die  Kampagnen-Codes für gezielte Auswahl. Danke 🙂  für die barrierefreie Bereitstellung (samt Handreichung und exe-Datei) an Clemens Petzold von Kastanie Eins)

Making-of mit Spielszenen: Clip bei YouTube

Digitale Schnitzeljagd: Klosterinsel Reichenau

CC BY-NC-SA 4.0 Bayerische Staatsbibliothek München, Clm 4452, Bl. 8v, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00087481-7

Entdecke die Kloster-Insel mit mehr als tausend Jahren religiöser Kultur am schönen Bodensee ! Dazu steht jetzt eine digitale Schnitzeljagd bei Actionbound bereit. Nutze sie am besten mit Fahrrad und bei schönem Wetter. Zeitbedarf: ca. 70 min. Hinweise: nutze Mobilgerät nur im sicheren Stand!. Bitte der Christen auf der Reichenau: nicht im Kirchengebäude – alle Aufgaben lassen sich auch außerhalb lösen. Wenn Du nicht weiterkommst – einfach Insulaner fragen, jede(r) hilft dir gerne. Erstellung: Michael Beisel, Medienpädagogik RPI Baden / Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (beisel{ät}lmz-bw.de). Auf Anfrage gerne Zusendung von TestQR-Code, mit dem sich das Angebot auch prüfen lässt, ohne vor Ort zu sein.Bild: Verkündigungsengel, Ausschnitt – CC BY-NC-SA 4.0 Bayerische Staatsbibliothek München, Clm 4452, Bl. 8v, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00087481-7 Foto: St. Georg Oberzell, CC BY-NC-SA M. Beisel

Verbindung gekappt: “Wire cutters”

Maschinen sind auch nur Menschen, oder? Eine verheißungsvoll begonnene Zusammenarbeit, bei der sich zwei wunderbar gegenseitig ergänzen, endet tragisch. Einfaches Fazit: Mißgunst schneidet dich von deiner Energiezufuhr ab. Die beiden Roboter erinnern an das von Konkurrenz geprägte Verhältnis biblischer Brüderpaare: Kain und Abel, Jakob und Esau, Joseph und seine Brüder, der Jüngere und der Ältere im Gleichnis vom Verlorenen Sohn.

Der wundervoll gestaltete computeranimierte Kurzfilm “Wire Cutters” von Jack Anderson ist bei vimeo zum Anschauen und zum Download erhältlich. Er hätte eine Lizensierung für den Gebrauch in Unterricht und Gemeindearbeit verdient. Anfrage bei hiesigen Anbietern läuft.

Karlsruher Passion (c) Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Karlsruher Passion: Straßburger Meister um 1450     (c) Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Die „Entkleidung“ Christi nach seiner Verspottung und vor der Kreuzigung wird in den Evangelien nicht erzählt spielt aber in der mittelalterlichen Passionsfrömmigkeit eine große Rolle. Dabei wird betont, dass beim Herunterreißen des Gewandes (im Bild ein violettes faltenreiches Kleidungsstück, dessen Ärmel gerade von den Armen gezogen werden) die gerade getrockneten Wunden der Folter wieder aufgerissen werden und zu bluten beginnen. Jesu Mutter Maria habe ihren Schleier vom Kopf gezogen und dem nackten Sohn als Lendentuch zur Bedeckung seiner Scham umgelegt. Dem gefolterten Jesus, der still leidend aus dem Bild heraus auf den Betrachter schaut, korrespondiert das Chaos der Köpfe der Soldaten und Folterer. Am oberen Rand  ist der Himmel zu sehen. Auf Pferden sitzen drei Reiter mit „Judenmützen“, Hohepriester. Die Leiter steht bereit, um den zu Kreuzigenden dort aufzurichten. Ein Junge ist auf den Baum geklettert. Er gehört zu denen, die beim Einzug in Jerusalem dem „König“ der Gerechtigkeit zugejubelt hat.                                                                                                       (Eckhart Marggraf, ehem. Direktor des RPI Baden)

Die Bildtafel des Ölgemäldes gehört zu einer Bilderfolge eines Altares, von dem nur noch Reste erhalten sind. Sieben Tafeln sind bekannt, davon ist eine verschollen und eine gehört dem Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Sechs Tafeln befinden sich in der Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhe. Die Tafeln stellen Szenen aus der Passionsgeschichte Jesu dar, überwiegend wie sie in den Evangelien erzählt werden.

Im Rahmen der Reihe „Kunst und Kirche“ findet am Palmsonntag, 20. März 2016  um 15.30 Uhr dazu eine besondere Veranstaltung statt. In der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe werden zur Einstimmung auf die Karwoche Bildwerke zur Passion betrachtet. Die Besucher*innen gehen dabei an fünf Stationen vorbei, an denen sie u.a. von E. Marggraf Erläuterungen zu den Bildern erhalten. Es musizieren Studierende der Hochschule für Musik, Karlsruhe.

Wer nicht dabei sein kann, dem stehen hier die Unterrichtsanregungen des ehem. Direktors des RPI Baden zur Verfügung:

Entkleidung Christi: Unterrichtsanregungen E. Marggraf (PDF)

Medienbildung im Lehramtsstudium Religion: Wie gut sind künftige Reli-Lehrkräfte in Medien?

Wie verbindlich wird Unterrichten mit und über Medien in pädagogischen Studien-und Prüfungsordnungen gemacht? Gerade im Religionsunterricht kann das entscheidend werden: die Leitperspektive Medienbildung ist im Südwesten erstmalig z.B. in den Bildungsplänen für Evang. Religionslehre eingearbeitet (im Moment in Anhörung befindlich:GS, Sek.I, GY). Da muss man nur eins und eins zusammenzählen: was die künftige Reli-Lehrkraft im Studium fachdidaktisch an Medienkompetenz erworben hat, wird schließlich prägen, wie sie Medienbildung ihrer Schüler*innen fördern kann.

Bundesweit will inzwischen auch die EKD hier Ergebnisse sehen: sie nennt eigens evangelische Religionslehrkräfte, wenn es darum geht, dass die “Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft…konkretes kirchliches Handeln” erfordert (Kundgebung “Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft”  – EKD-Synode 12.11.2014, 10.). Sie beschliesst, “Konzepte evangelisch verantworteter Medienpädagogik inklusive einer kritischen Medienethik entwickeln und in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften … verstärkt umsetzen zu lassen” (Beschluss zur digitalen Evangeliumskommunikation und zu Bildungsherausforderungen 12.11.2014, 3.)

Damit lohnt sich ein Blick in die “Fachpapiere” des Kultusministeriums für Lehramtsstudiengänge Religion, die seit April 2015 in Baden-Württembergs Hochschulen in Kraft sind.

In der „Rechtsverordnung“ (GBl.,S.417), deren Anlagen sich als “Grundlage für die Studien- und Prüfungsordnungen der Hochschulen für die Lehramtsstudiengänge in Baden-Württemberg“ (Kultus und Unterricht Nr. 14a vom 13.Juli 2015, ab S.147, ISSN0933 – 7776, Bezugsquelle) verstehen, werden T-förmig “Kompetenzen” und “Studieninhalte” aufgelistet, die für Absolvent*innen der Lehramtsstudien aller Fächer und aller Schularten des Bundeslandes verbindlich sind.

Für die Grundschule sollen die Lehramtsstudent*innen des Studiengangs Evangelische Theologie / Religionspädagogik als Bestandteil von “Fachdidaktik” (neben “Bildungsstandards, religionsunterrichtliche[n] Lehr- und Lernmaterialien”) “den Einsatz unterschiedlicher Medien kritisch analysieren und reflektieren und vor diesem Hintergrund unterrichtspraktische Vorschläge skizzieren” können (S.156) – eine der “Kompetenzen”, die bei den Student*innen schwerpunktmäßig didaktisch-medienanalytische Fähigkeiten aktivieren wird. Im Unterschied dazu wird im Studiengang Islamische Theologie / Religionspädagogik mehr Wert auf die Praxis gelegt: Seine Student*innen „sind in der Lage, fachspezifisch relevante und zeitgemäße Medien…einzusetzen und die Schülerinnen und Schüler zu deren sachgerechter Nutzung anzuleiten“ (S.159). Noch scheint hier ein Konzept passiv-rezeptiver Nutzung im Vordergrund zu stehen. Immerhin, „Medien“ sind hier ein eigener verbindlicher Studieninhalt der Fachdidaktik. Beim Lehramtsstudiengang Katholische Theologie / Religionspädagogik kann man es kurz machen: Medien finden überhaupt keine explizite Erwähnung (S.161f.). Sek.I und Gymnasium: Das geht hier im katholischen Lehramtsstudiengang genau so weiter (S.206-208) und gilt in dieser Schulstufe leider auch für den Studiengang Evangelische Theologie / Religionspädagogik (S.193-195). Im Studiengang Islamische Theologie / Religionspädagogik ist der „Umgang mit Medien“ wenigstens noch einer der verbindlichen Studieninhalte (S.206). Jüdische Religionslehre (in der Verordnung nur für die Schulart Gymnasium ausgewiesen (S.239f.)): In diesem Lehramtsstudium wird immerhin ein solches „kultur-, kunst- und literaturwissenschaftliches Methodenwissen“ als Kompetenz gelistet, mit der Student*innen dem „Bilderverbot und Bildgebrauch in der jüdischen Kunst im Mittelalter und in der Neuzeit“ als verbindlichem Studieninhalt begegnen und damit künftig zu einem eigenen fachspezifischen Beitrag bei der Aufgabe gesamtschulischer Medienbildung befähigt werden. Im Studiengang Lehramt Sonderpädagogik findet sich im sonderpädagogischen Handlungsfeld Religiöse Bildung ebenfalls kein ausdrücklicher Bezug zur Medienbildung (S.282).

Fazit: Für die weiterführenden Schularten werden im fachlich einschlägigen Lehramts-Studium zur Erteilung von christlichem Religionsunterricht keinerlei ausdrücklich medienbildnerische Perspektiven erkennbar. Das ist mit Blick auf die eben zu implementierenden Bildungspläne im Südwesten alarmierend und bedarf dringend der Überprüfung.

Michael Beisel, Medienpädagogik /-didaktik am RPI Baden – Religionspädagogischer Dienst am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Bevor die Fortsetzung kommt: “Avatar” im Unterricht

Avatar wallpaper

Avatar 2 und 3 und 4: ab Anfang 2017 laufen Fortsetzungen des erfolgreichsten Films aller Zeiten. Bis dahin lohnt es sich vielleicht, auch im Unterricht darauf einzugehen. Auf RELIWERK, dem neuen rpi-virtuell ist das Materialangebot dazu jetzt aktualisiert und noch umfangreicher: Treten Sie der Gruppe “Avatar im Unterricht” dort bei, holen Sie sich alles für den Unterricht! Hinweis: Dort melden Sie sich ggf. mit Ihrem rpi-virtuell-Passwort an und müssen noch einen gesonderten Beitrittsantrag zur Gruppe stellen. Bei rpi-virtuell wird die gleichnamige Gruppe bald geschlossen.

Tipp: Sie brauchen gar nicht den ganzen Film zeigen. Wie das im Unterricht geht? Vorschläge erhalten Sie hier.

Lehrkräfte aus Baden-Württemberg: Holen Sie sich die Leih-DVD in Ihrem regionalen Kreis- oder Stadtmedienzentrum (Stichwort: “Landesarchiv” -> Fernleihe am Desk bestellbar)

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Bild: CC BY-SA Rego Korosi (Avatar wallpaper, via Flickr.com)

 

Digitales Handwerk der Lehrkraft: Checkliste Basisfertigkeiten

Fertigkeiten wie DIESE halten Medienpädagog*innen der religionspädagog.Institute der EKD für sinnvoll, damit Religionslehrkräfte klassische Unterrichtsgestaltung mit digitalen Mitteln bestreiten können.  Wahrscheinlich entdecken Sie dabei vieles, was längst zu Ihrer Praxis dazugehört – manches hört sich vielleicht auch erstmal unbekannt an. Wir haben versucht, die Fertigkeiten so allgemeinverständlich wie möglich zu formulieren. Nehmen Sie sich für einen Selbsttest ein wenig Zeit – vieles erschließt sich beim Nachdenken über eine oft schon unbewußte alltägliche Praxis. Was Sie nicht kennen, können Sie zum Anlass nehmen, es in ihr berufl. Repertoire aufzunehmen. Wir sind überzeugt, dass die Bandbreite dieser Fertigkeiten Stundenvorbereitung erleichtern u. Ihren Unterricht bereichern kann. Sprechen Sie im Bedarfsfall (etwa bei fünf oder mehr nicht angekreuzten Fertigkeiten) Ihre religionspädagog. Fortbildungseinrichtungen an – wir helfen Ihnen gerne!

Selbsttest: Ich kann zum Beispiel…                          

Textteile aus unterschiedl, digit. Quellen (Internet, Textdokumente, Emails, PDFs) kopieren, in ein Arbeitsblatt (z.B. WORD) einfügen.

Textteile in Textfelder einfügen, diese gestalten und auf dem Arbeitsblatt an die gewünschte Stelle schieben. Arbeitsblatt mit Textabschnitten nach didakt. Gesichtspunkten gestalten, es für den Ausdruck optimieren

Dateien geordnet und auffindbar abspeichern, sie anderen persönlich bereitstellen (z.B. Anhang per email, schulisches Intranet, dienstlich zulässige Cloud).

Text-, Bild-, Film- oder Musik-Dateien an ihrer Endung erkennen und sie zielsicher mit geeigneten Programmen öffnen, abhängig davon, wie die die Datei genutzt werden soll.

eine WORD-Datei in eine PDF-Datei umwandeln und Gründe dafür benennen.

ein Foto einer Bildschirmansicht machen, einen Bildausschnitt daraus herstellen(z.B.mit snipping-Tool) und ihn in ein Dokument einfügen oder eine Bilddatei daraus erstellen

Objekte (Bilder, Texte, Grafiken u.ä.) aus verschiedenen digitalen Quellen (Scan, Fundstücke aus dem Internet) kopieren und in ein Arbeitsblatt integrieren. Dabei so zuschneiden, beschriften, schärfen, aufhellen und in der Größe verändern, dass das Arbeitsblatt didaktisch sinnvoll gestaltet und für den Ausdruck optimiert ist.

eine Präsentation (z.B.Power Point, Keynote, Prezi…) oder ein digitales Um- oder Abfragewerkzeug oder ein Evaluationsergebnis für den eigenen Unterrichtsbedarf / die eigene Lerngruppe erstellen.

der Präsentation (z.B. mit Masterfolie)ein durchgängiges Grundlayout geben und Filmclips oder Musik einfügen.

die Präsentation im Vollbild vorführen.

konkrete Formatierungshinweise zu  ansprechender u- didakt. gezielter Gestaltung von Präsentationen geben.

Mich bei den zuständigen kirchlich (z.B.Medienzentralen) oder bundesstaatlich (z.B. SESAM) betriebenen Medienportalen registrieren, einloggen und Medien- / Filmpakete herunterladen und entpacken.

Eine Filmdatei mit einem geeigneten Mediaplayer im Vollbild abspielen und dabei die Lautstärke für die Vorführung anpassen.

Bildschirmfotos aus einem Film nehmen und in einem Arbeitsblatt didaktisch z.B. mit Textfeldern gestalten und für den Ausdruck verbessern (z.B. Helligkeit und Kontraste regulieren)

Eine Filmdatei in einfachen Filmschnittprogramm (z.B. MS Moviemaker) öffnen, für den Unterrichtsbedarf Ausschnitte erstellen und diese als mp4-Datei auffindbar abspeichern.

Gezielt im Internet für den Unterrichtsbedarf recherchieren (z.B. Materialpool rpi-virtuell)

Zwischen verschiedenen geöffneten Seiten in einem Internetbrowser hin- und her wechseln, ohne eine Seite zu schließen.

Internetseiten als Favoriten oder Lesezeichen abspeichern und darüber später wiederfinden.

Internetseiten aufrufen, ohne Standardsuchmaschinen wie Google zu nutzen.

Einen Link aus dem Browseradressfeld kopieren und für weitere Verwendungen verfügbar machen (z.B. Wörter eines Arbeitsblattes mit einem Link hinterlegen, Link per email verschicken)

Pop-Up-Blocker und andere Sicherheitseinstellungen des Browsers für den eigenen Arbeitsplatz sinnvoll einstellen.

schülergeeignete und altersgerechte fachergiebige Suchmaschinen finden, sie bedienen und ihren konkreten unterrichtlichen Nutzen und ihren konkreten unterrichtlichen Nutzen einschätzen.

Mit Schüler*innen didaktisch gezielt schulrechtlich zulässige online-Kommunikationswege außer-und innerhalb des Präsenzunterrichts nutzen.

Geschenkidee: Die große Bibel für Kinder (Deutsche Bibelgesellschaft)

Die großformatige und preiswerte Kinderbibel der Deutschen Bibelgesellschaft spricht Vier- bis Achtjährige alltagsnah an und bleibt doch überlieferungstreu. 32 wichtige Geschichten (15 aus dem Alten, 17 aus dem Neuen Testament) sind dafür ausgesucht worden. Doppelseitige Illustrationen (zwischen zwei und 10 Seiten pro Geschichte) laden besonders Nochnichtlesende zum Verweilen, Entdecken überraschender Details und Nachfragen ein – eine gute Gelegenheit für die pädagogische Fachkraft, bild- und textunterstützt “die ganze Geschichte” zu erzählen (sie mag sich allenfalls eine Seitenzählung im Buch wünschen). Die dargestellte farbenfrohe Erlebniswelt muss natürlich vorderorientalisch bleiben, kann aber doch Anknüfungspunkte für den heutigen kindlichen Erlebnishorizont liefern. Die Erzählungen können von älteren Grundschulkindern meist ohne Unterstützung selbst gelesen werden und werden durch erfreulich dynamische Bildperspektiven abwechslungsreich unterstützt (ohne dass die Bilder überladen wirken). Beigegeben ist der erweiterten Neuauflage eine knappe Übersichts-Bibelkunde, die die ausgewählten Geschichten in den biblischen Zusammenhang einordnet (womit auch religiös schwächer sozialisierte Fachkräfte oder Eltern das nötige bibeltheologische Hintergrundwissen bekommen). “Die große Kinderbibel” wünscht man sich im Kindergarten-Bilderbücherregal, in der Grundschul-Klassenzimmerbibliothek und in der Familie. Sie hat den christlichen Buchpreis 2015 bekommen.
Ausgewählte Geschichten sind auch als Hör-CD, in der Form eines nützlichen Geburtstags-Monatskalenders und auch als DVD in teilanimierten Kurzfilmen (siehe LMZ-Medienbegutachtung mit Verleihstandorten in Baden-Württemberg) erhältlich.

Rätsel: Was ist das?

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