Theologie der Septuaginta

 

Hans Ausloos, Bénédicte Lemmelijn (Hrsg.):
Die Theologie der Septuaginta / The Theology of the Septuagint

(Handbuch zur Septuaginta – Band 5)

Gütersloh: GVH 2020.
Hardcover, 605 Seiten

ISBN: 978-3-579-08103-8

 

Der alte Gott in der neuen Umgebung:
Gottesbeziehungen der Migranten in der hellenistischen Antike

Kurz: Die griechische Übersetzung der Bibel der Juden musste in der neuen Sprache auch neue Begriffe finden, die zu der neuen Umgebung und Kultur passen, ein Kulturtransfer. Die Septuaginta spricht nicht nur Juden in der Diaspora an, sondern auch ihre Nachbarn.

Ausführlich: Die große Aufmerksamkeit, die die Forschung in den letzten Jahren der Septuaginta gewidmet hat, hat zu großen internationalen Unternehmen geführt: Zur deutschen Übersetzung (Septuaginta Deutsch LXX-D)[1] und dem zweibändigen Kommentar (LXX-K), dem Handbuch (LXX-H, auf sieben Bände angelegt)[2] kommt jetzt das große Lexi­kon.[3] Dazu gab und gibt es zahlreiche Sammelbände. Die Septuaginta ist nicht einfach die griechische Übersetzung der Hebräischen Bibel, sondern erschließt in der Globalisierung der antiken Welt (dem so genannten Hellenismus, als die Interaktionen zwischen den Kulturen erheblich intensiver wurden und sie aufeinanderstießen) nicht nur die jüdische Religion für Juden, die in der Diaspora kein Hebräisch mehr beherrschten. Vielmehr übersetzt die Septuaginta das Denken, Singen, Loben, Beten und die Lebensregeln angesichts und im Gespräch mit Griechen, Römern, Phöniziern, allen denen, deren gemeinsame Sprache nun das Griechische geworden war – neben ihren Muttersprachen.[4] Neben Übersetzen ist das auch Transfer von Wissen und Denkweisen in einen neuen Dritten Raum.[5] Auch die Religion und die Theologie ändern sich.[6] Zunächst war die Übersetzung der Hebräischen Bibel Teil eines Projektes (des griechi­schen Königs Ptolemaios in Ägypten, in dessen Herrschaftsgebiet Griechen, Ägypter und Juden zusammenlebten), das die Gesetzbücher aller Nationen, die sich in der Hellenistischen Welt begegneten, in die gemeinsame Weltsprache übertragen sollte, um daraus dann über­nationale, transkulturelle Normen zu gewinnen.[7]

Das ist das Thema des hier vorzustellenden Bandes. In Teil I entwickeln die beiden Heraus­geberin Bénédicte Lemmelijn[8] und Herausgeber Hans Ausloos[9] die Problemstellung „Theo­logy or not? That’s the question. Is there such a thing as »the theology of the Septuagint«? (19-46). Sie führen in die Diskussion ein, die schwankt zwischen denen, die der Septuaginta eigene Theologie absprechen (und dazu neigen auch die HerausgeberIn, indem sie von „theological accents“ sprechen oder „implicit/hidden theology“ [24/38]) und solchen, die in den neu geschaffenen Begriffen eine eigenständige Theologie erkennen, die sich von der Theologie der Hebräischen Bibel unterscheidet. Leider geben sie nur wenige Beispiele, die für eine Differenz stehen, wie die folgende (26): Während Miriam in ihrem Triumphlied Gott bejubelt als „Mann des Krieges“ Exodus 15,3, der die Ägypter besiegt hat, setzt die in Ägypten gelesene Septuaginta hier ein den „Herrn, der Kriege zerbröselt“ κύριος συντρίβων πολέμους, so auch Jesaja 42,13. Die AutorInnen warnen davor, wenn in den Evangelien im Isaak-Opfer Gen 22,2 statt hebräisch „der einzige Sohn“ mit „der geliebte Sohn“ messianisch verstanden wird, schon in der Septuaginta eine messianische Tendenz zu erkennen (42, s.u. im Kapitel Verheißung 503-553). Am Ende stellen sie zehn Gebote auf gegen Missverständ­nisse (43-45). Gut, eine Theologie der (ganzen) Septuaginta zu suchen, mag die verkehrte Frage sein, und müsse „minimalistic“ behandelt werden,[10] aber vielleicht gibt es doch eine Theologie etwa des Pentateuch. Systematisch, wie es sich für ein Handbuch gehört, werden in Teil II erst alle Bücher der jüdischen Bibel in griechischer Sprache auf die Frage hin unter­sucht, wie der Eine Gott bezeichnet und verstanden wird: Emanuel Tov für den Pentateuch (47-58), Anne-Françoise Loiseau für die Propheten (59-82), Markus Witte für die Weisheits­schriften (83-98), Andrés Piquer Otero für die historischen Bücher (99-107) und Ralph Brucker für die Psalmen (108-115): Wie werden andere Götter bezeichnet, z.B. ἄγγελοι Engel statt θεοί Götter. Die Anthropomorphismen oder Metaphern wie „die Rechte Gottes“ oder „Fels“ werden in der Tendenz durch griechische, angemessen göttlich erscheinende Titel wie σωτήρ Retter, ἐλπίς Hoffnung oder δόξα Glanz, Ruhm für כבוד wiedergegeben. Der Terminus צבאת Zebaoth (der [himmlischen[ Heerscharen), der ein Heer mit Erzengeln, Generälen babylonischer Herkunft voraussetzt, ist mit dem neuen Begriff des παντοκράτωρ Pantokrator wiedergegeben („une création du milieu alexandrin?“ 76, ausführlicher unten Dafni 269-271). Der Gottestitel  אל שׁדיel šaddaj (der Gewaltige) jedoch wird Ez 10,5 in griechischen Buchstaben transkribiert θεὸς Σαδδαι, nicht übersetzt (79, vgl. 53, wo im Pentateuch das Wort nicht verstanden wird).[11] Teil III untersucht den Begriff des Gesetzes: Das wird wieder an allen Teilen der Tora geprüft: Innocent Himbaza für den Pentateuch 117-127), Herrie van Rooy für die Propheten (128-136), Frank Ueberschaer für die Weisheit (137-147), Martin Meiser zu den Geschichts­werken (148-155), Alison Salvesen zum Psalter (156-163). Als Institution wird die – die Grie­chen abstoßende, aber unter Ägyptern übliche – Beschneidung verteidigt als Reinigungsritus (153). Neben νόμος Nomos Gesetz bzw. Pflicht für תוֹרה Tora wird mizwah eher mit ἐντολή Anweisung wiedergegeben. Die viel diskutierte Stelle Ezechiel 20,25, Gott habe schlechte Gesetze (Zehn Gebote) gegeben, übersetzt die LXX προστάγματα καὶ δικαιώματα (132f). Eine zusammenfassende Bewertung der Befunde ist nicht gegeben. Die zentrale Frage, wie der als Rabbiner ausgebildete Paulus sein Wort verstand in Römer 10,4 τέλος νόμου „Christus ist des Gesetzes Ende“ oder aber „das Ziel des Gesetzes“, ist nicht angesprochen.[12] Angekündigt für Ende November ist der sechste Band des LXX-H Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte der Septuaginta, der auch die Frage der Verwendung des Septuaginta im Neuen Testament (und bei den Kirchenvätern) diskutieren wird.[13] In Teil IV untersucht Christian A. Eberhardt Kult und die Begegnung mit dem einen Gott in der Septuaginta (165-242), also nicht mehr für alle Kanonteile getrennt. CE kann sich auf seine Monographie stützen und dehnt seine Untersuchung auch (selten) auf das NT aus.[14] Als Teil V prüft sprachlich Evangelia G. Dafni Die Prophetie und das Reden von Gott (243-300). Sie löst die ungleich schwierigere Aufgabe glänzend. Neu ist etwa der Begriff des Pseudopropheten für den Nabi, der Lügen als Gottes Wort ausgibt (259). Dann diskutiert sie Begriffe wie Vision/Erkenntnis Gottes, Messias, Gottessohn, die Apokalypse Jesajas 24-27. Ezechiel dagegen ist ausgelassen bis auf S. 256. ED denkt, „dass eher zur Abfassungszeit des Jeremiabuches – und nicht erst in der hellenistischen Zeit – ein fruchtbarer kultureller Austausch zwischen Griechen und Hebräern stattgefunden habe.“ (298). – Johann Cook, Man before God (301-335) bietet eine Anthropologie der LXX, nicht so umfassend in ihrem Begriff von Anthropologie, wie das zuletzt diskutiert wird,[15] eher reduziert auf die Körperteile. Teil VII Ludger Schwienhorst-Schönberger: Weisheit und das Leben vor Gott (337-) unter anderem mit der Diskussion der Frau Weisheit als Sophia (385f) und der Entdeckung des ‚inneren Menschen‘ (389-397). Larry Perkins kehrt zurück zu dem neben dem Gebot / Tora so zentralen Begriff des Bundes ברת berit, das mit διαθήκη Diatheke übersetzt wird. Aus dem wechselseitigen Vertrag wird so das Testament. Jeremia 31,31-34 der neue/erneuerte Bund (richtig diskutiert 453 – im Unterschied zu dem verstörenden Kapitel Ezechiel 16). Teil VIII People and covenant (399-502). Hier wäre ein Blick interessant, wie es in der hellenistischen Welt zu dem Vorwurf der ‚Nichtvermischung‘ (ἀμιξία) kam, der die Juden ausschließt von dem pluralistischen Programm des Hellenismus der Mischung der Kulturen und Völker. Dieser Vorwurf gipfelt in dem ‚Hass auf die Menschheit“/“Hassobjekt der Menschheit“.[16] Den letzten Teil IX bildet Verheißung: Die Zukunft angesichts Gottes, vorgestellt von Holger Gzella (503-553). Das ist eine bedeutsame Diskussion, etwa zu der Frage, ob in der Septuaginta die in der Hebräischen Bibel nicht (auch nicht in Ezechiel 37, erst in Daniel 12,2-3 und dann in den Makkabäer­büchern) vorkommende allgemeine Auferstehung der Toten schon zu finden sei (510-520). Das Buch schließt mit Indices für Bibelstellen (auch wenige zum NT), außerkanonischen Texten, Qumran. Das Register moderner Autoren soll wohl ersetzen, dass es weder eine Gesamtbibliographie noch eine Endbibliographie am Ende jedes Kapitels gibt. Nach der ersten Erwähnung wird in späteren Anmerkungen nur noch abgekürzt zitiert und ohne Rückverweis. Das ist nicht sehr praktikabel. Eine kleine Abteilung weist antike Autoren nach. Alle Begriffe sind in Hebräisch bzw. Griechisch, wissenschaftlicher Umschrift und Übersetzung dargestellt, so dass man auch ohne die eingehendere Kenntnis der Sprachen die Argumentation verfolgen kann.

Die wichtige Frage, inwieweit die griechische Übersetzung und ihre Theologie das Zwischenglied ist zwischen der Hebräischen Bibel und der Rezeption in den christlichen Schriften, ist nur ganz selten (aber gut in Gzellas Kapitel) behandelt.

 

Bremen/Wellerscheid, 9. Mai 2020                                                                    Christoph Auffarth

Religionswissenschaft,
Universität Bremen

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[1] [Rez] Septuaginta deutsch. Hrsg. von Wolfgang Kraus; Martin Karrer 2008. – Aristeas: Der König und die Bibel. hrsg. von Kai  Brodersen 2008 Rezension für http://blogs.rpi-virtuell.de/buchempfehlungen/2009/06/30/septuaginta-deutsch-herausgegeben-von-wolfgang-kraus-und-martin-karrer/ 30.6.2009. – Neben der deutschen Übersetzung gibt es parallele Unternehmen auf Französisch, Spanisch und Italienisch. Das vorliegende Handbuch ist dreisprachig.

[2] Zum ersten Band: Die griechische Bibel der Juden in der Diaspora: die Septuaginta: Einleitung in die Septuaginta. Herausgeber Siegfried Kreuzer (LXX.H 1) 2016: http://blogs.rpi-virtuell.de/buchempfehlungen/2016/06/01/kreuzer-einleitung-in-die-septuaginta/ (1.6.2016).

[3] Historical and Theological Lexicon of the Septuagint. Edited by Eberhard Bons. Volume I: Alpha – Gamma. Tübingen: Mohr Siebeck 2020. CLXIII, 990 Seiten.

[4] Das ist das Thema des dritten Bandes des Septuaginta-Handbuchs, den ich rezensiert habe: Mehrsprachigkeit in der Migration: Das Beispiel der griechischen Übersetzung (Septuaginta) der Hebräischen Bibel. Eberhard Bons; Jan Joosten (Hrsg.):  Die Sprache der Septuaginta. (Handbuch zur Septuaginta Band 3) [LXX-H 3] Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus [2016]. In: http://blogs.rpi-virtuell.de/buchempfehlungen/2017/08/24/die-sprache-der-septuaginta/ (24.8.2017). – Zu den vielen Sprachen der Juden jetzt das glänzende und präzise Kapitel von Stefan Schreiner: Languages of the Jews. in Michael Tilly; Burton L. Visotzky (eds.): Judaism III. (Religionen der Menschheit 27,3) Stuttgart: Kohlhammer 2020, 72-105.

[5] In der Kulturwissenschaft unterscheidet man neben dem Interkulturellen, dem Austausch zwischen zwei der mehreren Kulturen, das Transkulturelle, wenn durch die Begegnung etwas neues Drittes entsteht. Dem dritten Raum hatte Stuart Hall etwas Utopisches zugesprochen, etwa Begegnung auf Augenhöhe, Gleichberechtigung. Doch auch da gilt Foucaults Machtgefälle.

[6] Christoph Auffarth: Religio migrans. Die ‚Orientalischen Religionen’ im Kontext antiker Religion. Ein theoretisches Modell. In: Corinne Bonnet, Sergio Ribichini; Jörg Rüpke (hrsg.): Religioni in Contatto nel mondo antico. Modalità di diffusione e processi di interferenza. (Mediterranea 4) Rom 2008, 333-363. Dort beobachte ich, wie Religionen bei der Migration von Menschen sich ändern und unterscheide die Religion der Migranten der ersten Generation, die eher noch das ‚portative Vaterland‘ bildet (religio migrans), von der der folgenden Generationen, die im neuen Kontext sich mit den dort vorhandenen Religionen sich auseinandersetzt, die religio translata.

[7] Im Aristeas-Brief (§ 9-11) ist folgende Situation geschildert: Der Direktor der berühmten Bibliothek von Alexandria, die alles Wissen der Welt versammelte, will seine 200 000 Bücher umfassende Samm­lung auf 500 000 Bände aufstocken. Als der König erstaunt fragt, warum das nicht schon geschehen sei, antwortet der Direktor: Sie bedürfen der Übersetzung. Denn die Leute in Judäa gebrauchen ein eigenes Alphabet und eine eigene Sprache, nicht wie meist angenommen das Syrische [Aramäisch war die im Vorderen Orient übliche lingua franca – neben dem Griechischen]. Darauf sagt der König ihm die (Finanzierung der) Übersetzung zu. Und er solle einen Text beim Oberrabbiner anfordern.

[8] Bénédicte Lemmelijn ist Professorin für Altes Testament an der Katholischen Universität Löwen Katholieke Universiteit Leuven in Belgien (Flandern) und hat dort das Louvain Zentrum für Septuaginta-Studien und Textkritik aufgebaut.

[9] Hans Ausloos ist Professor für Altes Testament an der benachbarten wallonischen (französisch­sprachigen) Université catholique de Louvain, die ihren Campus in Louvain-la-neuf (Neu-Löwen) hat, einem eigenen Stadtteil in der gleichen Stadt in Belgien. Beide Universitäten berufen sich auf die 1425 gegründete, aber 1797 geschlossene Universität Löwen, wurden 1835 gegründet noch vor der Konsti­tution des Staates Belgien 1850 aus dem katholischen Teil der Niederlande.

[10] Kritik an der zu minimalistischen Position Martin Rösel: Theologische Literaturzeitung 146 (2021), Nr. 3, Spalte 152-154.

[11] Das Theologische Handwörterbuch von Jenni/Westermann 2(1976), 873-881 stellt 874 fest: „Wie die wechselnden und sogar willkürlichen Wiedergaben von el šaddaj in den Versionen des AT zeigen, hatte schon die Antike keine sichere Kenntnis mehr von der Bedeutung des Namens.“ – Das THAT erschloss vorbildlich auch für Ungeübte das Hebräische mit hervorragenden Hilfsmitteln.

[12] Während die Lutherbibel bei „Ende“ bleibt und damit das Ende der jüdischen Religion meint, die durch das neue Christentum ersetzt wird, hat sich die katholischen Einheitsübersetzung jetzt bei der Revision für „Ziel“ entschieden, also das Christentum als Fortsetzung und Vollendung des Juden­tums. Exegetische Klärung Michael Wolter: Der Brief an die Römer. Band 2. (EKK 6/2) Neukirchen-Vluyn: Neukirchener 2019, 107-114. Ders., Paulus. Neukirchen-Vluyn: Neukirchener ²2015, 361f.

[13] Martin Meiser und Florian Wilk (Hrsg.). Die Seite der LXX-D wird nicht gepflegt. So finde ich das Gesamtprogramm der acht geplanten Bände des Handbuchs nicht. Die neutestamentliche Untersu­chung ist in einer Datenbank zu finden Datenbank „Septuagintazitate im NT“ – Institut für Septuaginta- und biblische Textforschung (isbtf.de) (2.5.2021).

[14] CE: Kultmetaphorik und Christologie. Opfer- und Sühneterminologie im Neuen Testament. Tübingen: Mohr Siebeck, 2013. Amerikanische Ausgabe 2017. Daneben wichtig Martin Varenhorst: Levitikon. In: Martin Karrer; Wolfgang Kraus (Hrsg.): Septuaginta Deutsch. Erläuterungen und Kommentare zum griechischen Alten Testament. Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft 2011. Band 1, 325-430 (Exkurs zur Opferterminologie im Pentateuch 335-346).

[15] Bernd Janowski: Anthropologie des Alten Testaments. Tübingen: Mohr Siebeck 2019. Christian Frevel: Gottesbilder und Menschenbilder. Studien zur Anthropologie und Theologie im Alten Testament. Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Theologie 2016. Im Wesentlichen konzentrierte sich der bahnbrechende Klassi­ker des Alttestamentlers Hans Walter Wolff 1973, 61994 auf Körper und Körperteile.

[16] Tacitus, historiae 5,1-13, bes. 5,5,2 adversus omnes alios hostile odium und odium humani generis. Das kann man als Genetivus subiectivus oder obiectivus lesen. Dazu Jan Assmann: Moses der Ägypter. Entzifferung einer Gedächtnisspur. München: Hanser 1998. Peter Schäfer: Judenhaß und Judenfurcht. Die Entstehung des Antisemitismus in der Antike. 2010. Meine Rezension mit entsprechenden Verweisen: http://blogs.rpi-virtuell.de/buchempfehlungen/2010/06/11/judenhas-und-judenfurcht-von-peter-schafer/ (30.3.2010).

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