Das Stadtteilprojekt – Idee & Planung

Unser Stadtteil weist eine religiöse Vielfalt auf, die sich auch in der Schülerschaft unserer Schule widerspiegelt. Man findet christliche Kirchen im Stadtteil wie die lutherische Kreuzkirche der Tabitagemeinde sowie ihre katholischen und freikirchlichen Pendants, eine muslimische Moschee, das Buddhistische Vihara (TTC) & Meditationszentrum sowie eine Synagoge.

Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass unser Fachbereich im schulinternen Lehrplan des 7.Jahrgangs festgesetzt hat, dass die Schüler ein Stadtteilprojekt durchführen sollen.  Hierbei sollen sie

  1. eine der hiesigen Glaubensgemeinschaften
    • auswählen
    • kontaktieren sowie
    • einen Besuch und ein Gespräch
      • planen und
      • durchführen;
  2. dieses Projekt sollen sie dokumentieren und vorstellen.

Natürlich äußerten die Schüler schon zu Beginn des Schuljahres, dass sie gerne außerschulische Lernorte besuchen würden und natürlich, dass sie an der Wahl dieser Orte mitbeteiligt werden möchten. Mir war bewusst, dass es mehrere Interessen dabei geben würde:

  1. Einige SuS möchten gerne ihre eigenen Gemeinden und Glaubensgemeinschaften besuchen und möchten die Besonderheiten der Gemeinschaft thematisieren und präsentieren, der sie angehören;
  2. Die Schüler sind interreligiös interessiert und wollen die Gelegenheit nutzen, andere Religionsgemeinschaften des Stadtteils kennenzulernen. Besonders die Moschee in Altona ist reizvoll für christliche Schüler, da sie oftmals wenig Einblicke in die Glaubenspraxis und die Gotteshäuser der Muslime erhalten haben.

Da dieses Projekt für alle Beteiligten sehr spannend ist und natürlich auch die Schüler starkes Interesse haben, ihre Ergebnisse adäquat zu präsentieren, machte ich mir darüber Gedanken, wie ich eine Präsentation erstellen lassen könnte, die anschaulich, exemplarisch und authentisch

  1. Planung und Durchführung zeigt;
  2. neue Erkenntnisse ansprechend präsentiert;
  3. Realistische Eindrücke von dem Besuch vermittelt.

Meine Antwort darauf fand ich in der Anwendungen a) von Argumenten Reality(AR) und b) von Virtual Reality (VR).


zur Anwendung a) von Augmented Reality (AR):

  • Schritt 1: Die Schüler erstellen ein Audio- oder Videoprodukt zu Symbolen, Gegenständen, Menschen, Besonderheiten, etc. anhand ihrer Smartphones:
    • a) Sprachaufnahmen oder
    • b) Videoaufnahmen;
  • Schritt 2: Die Schüler entwerfen/recherchieren, speichern und drucken ein eigenes Bild (Zeichnung oder Screenshot):
    • a) ein selbst erstelltes oder unter public domain stehendes Bild wird mit der Sprachaufnahme via SpeakingPic verknüpft;
    • b) machen einen Screenshot aus der Anfangssequenz ihres Videos.
  • Schritt 3: Die Schüler verbinden das Bild (Schritt 2) mit dem a) dem SpeakingPic  oder b) dem Video über die Aurasma-App.

zur Anwendung b) von Virtual Reality (VR):

  • Schritt 1: Die Schüler erstellen ein 360°-(Kugel)Panorama
    • Dies geschieht anhand
  • Schritt 2: Die Schüler veröffentlichen das Produkt unter dem Schulaccount;

    • Dies geschieht anhand
      • ihres Accounts oder des Schulaccounts;
      • in gleichmäßiger Verteilung der Aufgaben.

Ich denke, dass die angestrebten audio-visuellen Präsentationen das Potential haben werden aufgrund

  • a) der Medienwahl (Video & Audioformate) anschaulich zu sein sowie
  • b) Durchführung und Umsetzung des eigenen Projektes exemplarisch und authentisch zu präsentieren.

Sofern die Gruppenmitglieder die ihnen zur Verfügung gestellten Handreichungen und Hilfestellungen gewissenhaft umsetzen, erwarte ich ansprechende und die Besuche adäquat veranschaulichte Präsentationen mithilfe der Anwendungen a) von Augmented Reality(AR) und b) von Virtual Reality (VR), die in einem Museumsrundgang als interreligiöse Stationen der Gruppen zur Verfügung gestellt werden.

Die Stationen müssen folgendes Equipment aufweisen:

  1. Bilder der entsprechenden Vorträge (AR);
  2. Jeweils eine Google-Cardboard-Brille (VR).

Die Schüler müssen für den Rundgang folgendes Equipment mitnehmen:

  • ihr Smartphone;
  • installierte Apps: Aurasma & VR-APP
  • Kopfhörer.

 

 

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