“Anonym surfen”

Cookies und IP-Adressen? Beides verrät neugierigen Diensten mehr als man selbst eigentlich preisgeben würde. Es gibt drei Möglichkeiten, um weitestgehend anonym zu bleiben, wobei diese Möglichkeiten sowohl für das Smartphone als auch für den Browser gelten.


DER INKOGNITO-MODUS

Bei Smartphone & Browser gibt es den Inkognito-Modus, den Sie nutzen können.

Vorteile:

Nicht einsehbar sind

  • Suchanfragen
  • Browserverlauf
  • zwei Accounts eines Anbieters gleichzeitig nutzbar

Einstellungen:

  • Chrome

  • Firefox

Alternativ kann man allerdings auch über die Suchmaschine: DuckDuckGo suchen.

TOR: Der ZWIEBEL-ROUTER

Um seine Herkunft zu verschleiern schickt Tor seine mehrfach verschlüsselten Datenpakete, bevor sie dann schlussendlich ins offene Internet geschickt werden, über

  • viele
  • verschiedene,
  • zufällig ausgewählte Rechner.

Jeder der beteiligten Rechner entschlüsselt beim Weiterleiten eine Verschlüsselung, so dass das Datenpaket immer anders aussieht als noch beim vorangegangenen Rechner, so dass es praktisch inkognito und “verkleidet” von Rechner zu Rechner bis hin zum Ziel reist.

Zwei Dinge sind zu beachten:

Die Verschlüsselung hält nicht stand, wenn man

  • sich auf SocialNetworks in den Mail-Account einloggt und
  • sich zu lange mit der gleichen Verschlüsselung bewegt.

Man sollte folglich regelmäßig die Verschlüsselung neu aktivieren. Da auch die Performance schwächelt sollte man nicht enttäuscht sein über geringere Download-Geschwindigkeit.

VPN-TOOLS

VPN steht für Virtuelles Privates Netzwerk. Ein solcher Dienst baut immer eine Verbindung vom Client(= Smartphone, Tablet, PC) zum VPN-Server auf und verschlüsselt so die Identität. Im Browser stellen die meisten VPN-Dienste ihr Angebot eingeschränkt kostenlos zur Verfügung. Die App für Smartphones “Free VPN – Hotspot Shield Basic” ist für Android kostenlos. Allerdings gibt es weitere ähnliche Dienste, die ähnlich effektiv funktionieren. Leider gilt auch hier: Da auch die Performance schwächelt sollte man nicht enttäuscht sein über geringere Download-Geschwindigkeit.

Gängige Beispiele, die leicht praktikabel sind und keine großen Vorkenntnisse erfordern, sind folgende VPN – Anonymisierungsdienste, die die Kinder wie ein sicherer Tunnel im www  gegen Ausspähversuche abschirmen


Fazit:

Natürlich gibt es Einschränkungen. Allerdings ist es wichtig, dass man Wege der Verschlüsselung kennt und nutzt, damit nicht durch Dritte Daten zu kommerziellen oder kriminellen Zwecken abgefischt werden. Kinder sollte man vor solchen Zugriffen schützen.

 

 

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