Best-practice: Mutmachende Beispiele

Abgucken erlaubt.

Auch für Lehrerinnen und Lehrer!

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Sowohl die „Bertelsmann Stiftung” als auch die Seite „Gemeinsam leben, gemeinsam lernen – Olpe plus e.V.” bieten Links zu Schulen und Einrichtungen, die mit mutmachenden Beispielen Anregungen und Hinweise geben wollen.

Sie finden auch weitere Links und Informationen zum´Thema.

Ein „Index für Inklusion” als Material und Steinbruch für eigene Versuche.
Aus dem Vorwort

Der Index macht Vorschläge, er ist kein Test für Schulen, die als Ergebnis bescheinigt bekommen, wie sehr – oder auch wie wenig – sie in- klusiv sind. Er ist also kein Pflichtkurs, dem sich eine Schule von A bis Z zu unterwerfen hat, um dann vor Überforderung zusammenzubrechen, sondern der Index bietet eine Systematik, die dabei hilft, nächste – und zwar angemessen große oder kleine, verkraftbare, realistische – Schritte in der Entwicklung zu gehen, zum Beispiel im nächsten Schuljahr. Dabei ist weniger mehr, und das übernächste Schuljahr kommt mit ziemlicher Sicherheit!

Als pdf herunterladen. Zur Indexseite mit weiteren Materialien

Bidok Glossar und Volltextdatenbank

Hier können Sie nachschlagen.

bidok ist eine Internet-Volltext-Bibliothek am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck zum Thema der Integration/Inklusion behinderter Menschen.

Hilfreich ist die Seite, weil Sie hier ein umfassendes Glossar und eine Volltextdatenbank mit Zugriff auf viele Texte mit frei nutzbaren wissenschaftlichen Texten finden.

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Inklusive Schule: Weg zur inklusiven Bildung(?)

Ein Interview mit  Gerhard  Zupp  (1.  Vorsitzender  der  Deutschen  Gesellschaft  für Sprachheilpädagogik,  dgs  e.V.) und damit sicherlich auch Vertreter von Eigeninteressen.

Aber urteilen Sie selbst

Seine These:

„Es gibt keine Entschuldigung dafür, Kindern eine gute Kindheit vorzuenthalten, in der sie ihre Fähigkeiten voll ent- falten können“ (Nelson Mandela). Es gibt aus Sicht der dgs auch keine Entschuldigung dafür, Kindern und Jugendlichen bei der Un terstützung der Entfaltung ihrer Fähigkeiten notwendige Hilfestellungen und Unterstützungsleistungen zu verweigern oder nicht mehr anbieten zu können. Wenn die Regelschule diese fachspezifische Professionalität derzeit bieten könnte, dann könnte man vielleicht die Sonderschulen bzw. Förderschulen abschaffen, nicht allerdings auf die Sonderpädagogen verzichten. Denn mit der Abschaffung der Schulart verschwinden schließlich nicht die behinderten Schüler!

Fazit:

Für mich stellt sich immer deutlicher die Frage, ob eine inklusive Schule wirklich der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ist. Oder anders formuliert: Ob die inklusive Gesellschaft wirklich eine inklusive Schule braucht, um die Teilhabe aller zu gewährleisten. Es besteht die Gefahr, dass in einem inklusiven Bildungssystem zu viele auf der Strecke bleiben und es dadurch zu einem exklusiven allerdings für sehr wenige wird. Ein all-inclusive-Bildungssystem wirkt auf den ersten Blick im Sinne einer Teilnahme aller sehr erstrebeswert und gleichzeitig kostengünstig. Übersehen wird dabei aber häufig, dass Fachkompetenz nicht überflüssig wird. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass fachspezifische Ausbildung weiter gewährleistet bleibt und sich die jeweiligen Fachwissenschaften in Forschung und Lehre weiterentwickeln können.

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Bildungswiki

Der Artikel „Inklusive Pädagogik” im Wiki des Bildungsservers als generelle Einführung

Unterthemen:

  • Abgrenzung zur integrativen Pädagogik
  • Geschichte und Entwicklung des Begriffs
  • Entwicklung in Deutschland
  • Praktische Umsetzung
  • Diskussion
  • siehe auch
  • Literatur
  • Weblinks

Zum Wiki

Kann man Behinderungen wegdiskutieren?

Mit der provozierenden Frage, ob man Behinderung wegdiskutieren kann, eröffnet Christian Geyer in der FAZ vom 05.08.2011 seinen Artikel „Hintern Damm”. Mit wenig political correctness kommentiert er die Diskussion um Inklusion in der Schule.

Viele seiner Thesen stützt er mit Verweisen auf das Buch „Der Umgang mit BehinderungÏ von Berns Ahrbeck.

FAZ