Dreieinigkeit Gottes: Lesson für das Interactive Whiteboard

Manche Bilder begleiten dich schon seit langem – mir geht es so mit der Dreieinigkeitsikone von Andreij Rubljow. Sie gibt mir eine große Antwort auf die Frage, wer Gott für mich ist …und schafft es zugleich, mich bei meiner Sehnsucht abzuholen. Dabei ist es schon merkwürdig, wie sie mit dem Bibeltext (1.Mose 18,1-13) umgeht – so was ginge heute im jüdisch-christlichen Dialog gar nicht. Die Lesson will die kompositorischen Merkmale herausheben und das Bild in Beziehung setzen zu anderen Dreieinigkeitsdarstellungen. Ein meditativer Zugang mit einem russischen Mönchschor ist am Whiteboard auch möglich. Ich bin der Ansicht, dass die Ikone die ostkirchliche Position im filioque-Streit vertritt – mit einem so vehementen Plädoyer für Dynamik und Gleichgewicht, dass wir im Westen gut daran tun würden, darauf zu hören(..bzw. zu sehen). Ich habe an den drei Engeln (?) zu Mamre jedenfals gelernt, wie Gott mir ein Gegenüber sein und zugleich in seine Gemeinschaft einladen kann. Darauf bin ich auch durch J.Moltmann, Trinität und Reich Gottes (1986) gekommen, der auch auf diese Ikone Bezug nimmt. Michael Beisel

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