Dekanatskonfitag 2022: Anfang und Ende

Anfang und Ende ist der Dekanatskonfitag für unsere Konfi-Gruppe. Während die einen in 8 Tagen konfirmieren (oder konfirmiert werden), ging es für die anderen erst gestern los.

Auf jeden Fall war es wie immer interessant, mit über 50 Konfis aus dem ganzen Dekanat zum Thema “Glaube, Liebe, Hoffnung” zusammenzukommen.

Dabei konnte man verschiedene Workshops zum Thema auswählen:

  • Fotos machen
  • Specksteine bearbeiten
  • Filzen
  • Mit Bauklötzen bauen
  • Outdoor-Spiele

Die Fotos anbei zeigen, wie kreativ unsere Konfis waren.

Konfis 2023: Jetzt geht es los

Am gestrigen Freitag starteten die Konfis 2023, parallel in Neunburg und in Roding.

An beiden Orten war erstmal Kennenlernen angesagt. Während in Neunburg 6 Konfis (1 fehlte) die Kirche durchstöberten, machten sich in Roding 3 Konfis (1 fehlte) an einen Kuchen.

Bis zu den Sommerferien arbeiten die Gruppen noch getrennt, aber September dann gemeinsam

Pfr. Beck

Konfiunterricht im April: Glaubensbekenntnis

Im April waren wir im Schießlhof in Neukirchen-Balbini. Zum Ende des Konfirmandenunterrichts war unser Thema das Glaubensbekenntnis und die Frage: “Und was glaubst du so?” Hier der Bericht einer Konfirmandin

Bericht der Konfirmandin

Am Samstag um 10 Uhr begann das Treffen der Konfis im Schießlhof in Neukirchen-Balbini.

Danach ging es in die Michaelskirche in Neukirchen-Balbini wo wir kurz beteten.

Wieder im Schießlhof angekommen, gingen wir nach draußen, wo wir uns gegenseitig einige Fragen stellten um uns besser kennenzulernen.

Als wir mit der Fragerunde fertig waren, wurde uns die Frage gestellt: “Was ist Gott für dich?”. Wir durften uns Zettel nehmen und dort Begriffe aufschreiben, die wir mit Gott verbinden. Nachdem alle Konfis fertig waren, mussten diese Begriffe von uns zu “Vater”, “Sohn” oder “Heiligen Geist” zugeordnet werden. Dann haben wir uns das Glaubensbekenntnis genauer angesehen und darüber geredet ob wir Wörter oder Sätze ändern würden, um es “moderner” zu gestalten.

Anschließend bekamen wir etwas Zeit, um unser eigenes Glaubensbekenntnis zu schreiben und vorzustellen.

Nach dem wir essen waren, durften sich die Konfis die noch keinen Konfispruch hatten, sich Zeit nehmen, um sich einen rauszusuchen.

Zum Abschied sangen wir gemeinsam das Lied “Vergiss es nie: Dass du lebst”.

Die Glaubensbekenntnisse der Konfis:

Ich glaube an mein Leben.
Ich glaube an andere Welten.
Ich glaube an Gott, weil er immer für mich da ist.
Ich glaube an meine Familie und Freunde,
weil sie immer an meiner Seite stehen.

Ich glaube daran, dass Gott mich immer sieht
und selbst wenn man nicht das Gefühl hat,
dass er für dich da ist und dir zuhört oder dich sieht;
wenn du redest, ist er immer an deiner Seite und
selbst wenn es schwer wird oder man Personen verliert,
die man im Leben braucht, ist es nicht ohne Grund passiert,
denn Gott hat schon längst einen Weg für dich geschrieben
und du ihn nur noch selbst gehen musst,
indem du die Türen dazu öffnest.
Ich glaube auch daran,
dass selbst wenn du denkst ,dass nicht alles nach Plan läuft,
weil man die Kleinigkeit die dir Gott schenkt übersieht;
alles kommt wie es kommen soll.
Ich glaube an die Wiedergeburt, denn als mein Uropa starb,
kam zwei Tage später mein Cousin auf die Welt,
der ihm sehr ähnlich sieht und seinen Charakter wiederspiegelt
und ich denke, dass mein Uropa in ihm weiter lebt.
Ich glaube daran, dass ich alles im Leben erreichen kann,
was ich mir in den Kopf setze.

Ich glaube, dass Gott an schweren Tagen für einen da ist,
da im Leben nicht immer alles gut läuft.
Ich glaube, dass er einen immer beschützt und einem ein Lächeln zaubert.
Ich glaube an meine Familie.
Ich glaube, dass er ein Beschützer ist.
Er ist unsichtbar und sieht wenn was ist.
Er rettet eine vor schlimmen Sachen.

Ich glaube an mein Leben und meine Existenz.
Ich glaube an Gott.

Ich glaube, dass Gott seit 3 Jahren nicht richtig aufpasst,
da die Menschheit dabei ist, sich selbst zu vernichten.
Die Menschheit ist wie ein Kind, man muss ständig drauf aufpassen,
sonst vernichtet sie sich selber.

Ich glaube an mein Leben und meine Existenz.
Ich glaube an mich und andere.
Ich glaube an das hier und jetzt.
Ich glaube an die Zukunft.
Ich glaube es gibt mehr als wir sehen,
andere Wesen, andere Welten.
Dies ist meine Meinung, weil ich zu viele Filme geschaut hab.

Ich glaube daran, dass Gott nicht da ist,
weil er sonst der Ukraine helfen würde
und es nicht zu den Weltkriegen gekommen wäre.
AMEN

Ich glaube an Gott, den Vater und an Jesus Christus,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
er sitzt zur Rechten Gottes,
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden und das ewige Leben.
Amen

Ich glaube an Gott, den Vater, den Schöpfer des Himmels
und der Erde, an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die Heilige christliche Kirche,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben
Amen

Ich glaube an Gott, den Allmächtigen und an Jesus Christus
seinen eingeborenen Sohn.
Empfangen durch den Heiligen Geist,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel.

Herr, ich hab Herzweh,
Mädchen, Mein Herz bricht,
mein Leben ist am Arsch;
wenn du hier bist, ist mein Leben gut.

Ich glaube an Gott,
auch wenn ich es mir schwer vorstellen kann,
dass es ihn wirklich gibt.
Mit Jesus geht es mit genauso,
wie mit dem Glauben von Gott.

Ich glaube an Gott, den Vater, den Heiler
und an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,
empfangen durch den hl. Geist,
geboren von Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
Er sitzt zur Rechten Gottes, des Vaters,
von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den hl. Geist,
die hl. Christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und an das ewige Leben.
Amen

Ich glaube an die Liebe,
an Freundschaft und Hoffnung.
Ich glaube, dass man stärker ist, wenn man jemanden hat,
der für einen da ist.
Ich glaube, dass da jemand ist, der größer und mächtiger ist als wir Menschen
und der für uns sorgt und uns beschützt.
Nicht allmächtig, aber immer da.
Ich glaube an das ewige Leben in Erinnerung und an ein Leben nach dem Tod.
Ich glaube, dass es nicht davon abhängt, ob man glaubt und was man glaubt,
um die Anwesenheit und Hilfe dieses jemands zu spüren,
der für uns da ist und uns hilft und
dass jeder diese Anwesenheit spüren kann,
wenn er sich darauf einlässt und sich zu ihm bekennt
Amen

Konfi-Unterricht im März: Abendmahl


Am Samstag um 10 Uhr begann das Treffen der Konfirmanden mit Pfarrer Beck und Pfarrerin Hacker in der evangelischen Kirche Roding. Zuerst mussten aus dem Keller die Bierbänke geholt und im Pfarrgarten aufgebaut werden.

Anschließend stellte sich die neue Pfarrerin Hacker vor und beantwortete einige Fragen der Konfis.

Als nächstes wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und bekamen pro Gruppe jeweils ein Blatt Papier mit drei Bibelstellen darauf. Unsere Aufgabe bestand darin, diese Stellen in der Bibel zu finden und die wichtigen Informationen auf das Blatt zu schreiben.

Als die Gruppen fertig waren, sollten wir unsere Ergebnisse vortragen und
vergleichen.

Im Anschluss gingen die zwei Pfarrer noch näher auf das aktuelle Thema „Abendmahl“ ein und stellten Fragen zu den Abendmahlfeiern.

Danach erzählte Pfarrer Beck eine Geschichte über einen jungen Schweinehirten, der seinen Fehler erkannt und bereut hatte. Die Konfis bekamen einen Zettel, auf den sie einen Fehler schreiben sollten, der sie belastet. Dieser wurde dann in einer Feuerschale verbrannt, die Pfarrerin Hacker angeschürt hatte.

Feuerschale
Foto: Foto von Markus Spiske von Pexels

Zum Schluss feierten wir in der Gemeinschaft Abendmahl und wurden von Pfarrerin Hacker gesegnet. Um 12.15 Uhr verabschiedeten wir uns voneinander und machten uns auf den Heimweg.

Text: C.

Nachtrag: Zur Onlinevorbereitung gab es eine Einheit zum Abendmahl. Die fehlenden beschäftigten sich online auch noch mit der Beichte.

Gottes Liebe praktisch weitergeben: Diakonie (Januar 2022)

Corona mit seinen hohen Inzidenzen hält uns weiter vom Präsenzunterricht ab. Daher haben wir uns im Januar digital mit der Diakonie beschäftigt.

Extra dafür hat sich Johanna Gruber, die Leiterin der Diakonie-Cham-Regen bereit erklärt, uns ein Interview zu geben, das man gehört haben muss.

Diakonie-Logo (per Wikimedia Commons)

Wie immer hatten die Konfirmanden die Chance Fragen zu stellen:


Wie/ warum und wann ist die Diakonie allgemein entstanden?

Wie im Onlinekonfikurs beschrieben, steht die Nächstenliebe schon in der Bibel.

Die ersten Christen haben dann Diakone ausgewählt, die dafür sorgten, dass die Armen der Gemeinde versorgt wurden. Das ging in unterschiedlicher Weise durch alle Jahrhunderte so.

Eine Diakonie, die unserer ähnlich ist, ist vor gut 200 Jahren entstanden. In Bayern war dabei der Pfarrer Wilhelm Löhe besonders wichtig. Hier kann man mehr dazu lesen:

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Diakonie



Verdienen die Angestellten der Diakonie etwas und wieviel?

Ja, die Angestellten der Diakonie verdienen etwas. Es kommt natürlich drauf an, was man arbeitet: In der Diakonie Cham gibt es eine Sekretärin und 3 Sozialpädagog:innen. Man kann grob sagen: Wer anfängt als Sozialpädagoge bei einer Diakonie kann so mit 2.000 – 2.200 Euro netto rechnen.


Kann ich selbst auch mithelfen?

Natürlich nicht bei der Beratung, denn da braucht es Fachwissen.

Aber unsere Klienten könnten manchmal ehrenamtliche Helfer brauchen.
Zum Beispiel:
Manche Klienten würden dringend Hilfe beim Einkaufen benötigen. Sie haben oft kein Auto und haben Probleme die Wegstrecken mit dem Einkauf zu bewältigen. Bräuchten also jemanden der sie z.B. zum Netto oder EDEKA etc. bringt und wieder nach Hause fährt.

Manche hätten gerne mal Unterhaltung, weil sie immer alleine zu Hause sitzen. Einige Menschen lassen sich nicht mehr motivieren unter die Leute zu gehen. Manche sind aber auch manchmal etwas schwierig.

Wenn du also Lust hast, zu helfen: Ruf doch mal bei der Diakonie an und frage nach, ob Sie dich brauchen.

Pfr. Gerhard Beck

Mit Gott reden – das Gebet – Konfiunterricht im Dezember (wieder online)

Der Bericht der Konfis:


Eigentlich hätte dieser Tag präsent in Neunburg vorm Wald zusammen mit unseren Eltern stattfinden sollen. Leider war das auch dieses Mal aufgrund der hohen Coronainzidenzen nicht möglich. Also befassten wir uns zu Hause mit dem Thema Gebet. Das Wort „Gebet“ stammt vom althochdeutschen „gibet“, welches eine Wortbildung zu „bitten“ darstellt. Die ursprüngliche Bedeutung ist also allgemein „Bitte“. Das Wort „beten“ entstand erst später und bezeichnet eine zentrale Glaubenspraxis vieler Religionen. Oft wird dafür ein vorformulierter, feststehender Text verwendet, wie z. B. das Vaterunser.

Die erste Aufgabe für uns Konfis bestand darin, das wichtigste christliche Gebet, das „Vaterunser“ in eigenen Worten wiederzugeben und den Grundgedanken dabei zu erhalten. Danach sollte man sich mithilfe eines Programms ein Tischgebet formulieren lassen. Beides wurde dem Kursleiter gesendet.


Die zweite Aufgabe sah vor, einige Fragen von Pfarrer Beck zu beantworten. Zu beantworten waren Fragen wie „Wieviel neue Praktika und Gottesdienste hast du seit letztem Mal?“, „Drei Punkte die für dich beim Beten wichtig sind“, „Das Vaterunser in deinen Worten lautet:“.

Danach waren die Eltern an der Reihe,auf zwei Fragen zu antworten. Diese lauteten: „Wie halten Sie es mit dem Beten? Beten Sie regelmäßig? Und zu welchem Anlass?“ und „Haben Sie in Ihrer Familie regelmäßig gebetet (z. B. am Abend oder vorm Essen)? Gibt es das heute auch noch? Falls nicht: Warum nicht mehr?“.

Diese Fragen führten anschließend (sicher nicht nur in meiner Familie) zu einer interessanten Unterhaltung. Die Eltern erzählten, mit welchen Ritualen und Gebeten sie aufgewachsen sind, wie sie diese in Erinnerung haben und welche sie in ihr eigenes Familienleben übernommen haben.


Wir kamen zu dem Schluss, dass man beim Beten mit Gott in Kontakt kommt, ihm Ängste, Sorgen aber auch schöne Dinge mitteilen kann. Diese Gebete sind zu jeder Zeit und in jeglicher Situation möglich und werden erhört, wenn sie aus innerer Überzeugung kommen. Sie können uns mit Ruhe und Zuversicht erfüllen und im Glauben stärken.


Das Schlusswort eines jeden christlichen Gebetes ist „Amen“. Es ist ein Wort der Bekräftigung, im Sinne von „So sei es“ oder „Es geschehe“.

Aus den Rückmeldung:

Was mir beim Beten wichtig ist

Die Rückmeldungen der Konfis in eine Gruppe gefasst:

Wortwolke mit wichtigen Worten in Form gefalteter Hände
Wortwolke mit wichtigen Worten in Form gefalteter Hände

Vater Unser in den Worten der Konfis

Herscher im Himmel, gesegnet werde dein Name. Dein Land komme. Dein Wunsch passiere, wie im Himmel so auf Erden. Unsere tägliche Mahlzeit schenke uns heute. Und verzeihe unsere Fehler, wie auch wir verzeihen unsere Sünden. Und führe uns nicht in Verlockung, sondern befreie uns von den Schlechten. Denn Dein ist das Land und die Stärke sowie auch die Schönheit in Endlosigkeit. AMEN

Vater, unser heiliger Herr
geehrt soll dein Name werden
Dein Paradies solle kommen
Wie du bestrebst so soll es geschehen
Wie bei dir so auch bei uns
Gebe uns täglich genug Nahrung
Und vergebe uns unsere Fehler
Auch wir vergeben die Fehler anderer
Erlöse uns von unseren schlechten Taten
Du hast die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Wir ehren den Herrn, du führst uns, du gibst uns das was wir zum leben brauchen und beschützt uns vor dem Bösen

Gott ist unser Vater, er schuf die Welt und ist einzigartig.
Wir wünschen uns das Himmelreich auf Erden, damit Frieden herrscht.
Es soll Alles so geschehen wie Gott es will.
Wir beten dafür, dass wir alles, was wir zum leben brauchen, haben,
Dass man uns unsere Sünden vergibt.
Dass wir anderen verzeihen so wie uns verziehen wird.
Wir sollen nicht nur an uns denken, sondern auch an Andere.

Unser Gott im Himmel
heilig ist dein Name
dein Reich ist im Himmel und auf der Erde
sorge jeden Tag für uns
und verzeihe uns unsere schlechten Taten
so wie auch wir anderen verzeihen wollen
lass uns nicht in Versuchung kommen sondern rette uns vor Bösem
Denn die Erde ist dein Reich und du bist stark und voller Herrlichkeit für immer.
Amen

Vater unser im Himmel,
Jeder Mensch kennt deinen Namen,
Was du willst, passiert.
Dein Wort gilt im Himmel und auf Erden,
Ernähre uns mit deinen Gaben und vergib uns unsere Taten.
Setze uns keiner Gefahr aus, sondern beschütze uns vor jeglichem Schaden.
Du bist die Bedeutung von Kraft und Herrlichkeit, für die Ewigkeit,
Amen.

Das Vater unser in meinen Worten ist, dass man Menschen verzeihen sollte wenn sie Sünden begehen denn jeder macht Fehler und man lernt daraus denn unsere Sünden werden auch vergeben. Man soll Gottes Name heiligen und nicht in den Dreck ziehen, denn er ist immer bei dir. Er solle uns nicht in Versuchung bringe,n sondern vor den Menschen ,die uns schaden, beschützen. Gott trennt uns gewiss von Menschen denn er bekommt Gespräche mit die wir niemals erfahren werden.

Vergib uns, wenn wir etwas falsch machen. Hilf denen, uns zu vergeben und uns ,denen zu vergeben, die uns Unrecht getan haben. Danke das wir etwas zu essen haben und führe uns nicht in Versuchung etwas böses zu tun.

Hirte unser im Himmel,
deine Weide komme,
dein Wunsch geschehe,
wie im Paradies so auch auf der Weide.
Unser tägliches Leben gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
so auch wir unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von den Sünden.
Denn dein ist deine Weide

Vater unser
Meine Mama

dein Name ist mein Leben.
In deinem Haus will ich leben.
Das was du willst soll geschehen,
wie im Himmel so auch hier bei mir.
Das Essen, was du mir gegeben hast war mein Brot.
Vergib mir das, was ich Böses gesagt habe,
denn ich vergebe dir, auch egal in was.
Und führe mich nicht in die Vergangenheit,
sondern erlöse mich davon.
Denn da, wo du bist, ist die Liebe und die Ehrlichkeit in Ewigkeit.

Amen

Zum Thema beten wollten wir noch sagen/wissen

Wir sind der Meinung, dass nicht der, der bessere Christ ist, der oft betet und dies auch zeigt. Sondern handeln und denken sollten im Vordergrund stehen.

Da sind sie voll auf der Linie der Bibel. Direkt vor dem Vater unser steht im Matthäusevangelium:

5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten. 7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.

Matthäus 6,5-8

weshalb man damals angefangen hat zu beten

Gott ist manchmal so weit weg: Da will man gerne mit ihm reden können. Ganz direkt. Also beten die Menschen. Ich glaube das ist schon immer so.

Vielleicht hören deshalb auch manche Menschen auf zu beten: Weil sie das Gefühl haben, dass sie keine Antwort kriegen?

Warum ist es wichtig jeden Tag zu Beten?

Ich weiß nicht, ob es wichtig , dass es jeden Tag ist. Ich glaube es hilft regelmäßig zu beten. So wie es hilft, regelmäßig mit einem Freund zu telefonieren um sich nicht zu vergessen.

Welche verschiedenen Betkulturen gibt es auf der Welt?

Wahrscheinlich gibt es so viele, wie es Religionen gibt, denn jede Religion hat eigene entwickelt und in Religionen wieder einzelne Gruppen andere.

Das ist komplett unterschiedlich und schwer zu beantworten.

Einige Überblicke findet man auf

https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/beten und https://de.wikipedia.org/wiki/Gebet

Konfiunterricht im November: Die 10 Gebote

Der Konfiunterricht im November musste auf Grund der Corona-Inzidenzen (in beiden Landkreisen über 500) abgesagt werden.

Der Film

Als Vorbereitung hatten die Konfis sich online mit den 10 Geboten befasst und zu einem der Gebote einen einen Film erstellt:

10 Gebote heute, Film der Konfis

Welches Gebot ist mir wichtig?

Da die Coronazahlen sehr hoch sind, war kein Treffen vor Ort angesagt. Dennoch waren die Fragen, die gestellt worden wären zu beantworten. Zum Beispiel: Welches Gebot ist dir persönlich wichtig?

Wortwolke der wichtigen Gebote, erstellt mit festisite

Fragen und Antworten

Über das Rückmeldeformular haben mich auch einige Fragen erreicht, die ich versuche zu beantworten:

Gibt es auch eine neue Version der Zehn Gebote, wie es etwa auch eine veränderte neue Version der Bibel gibt?

Nun, eigentlich gibt es keine veränderte, neue Version der Bibel, sondern nur neue Übersetzungen.

In den Übersetzungen findest du auch die 10 Gebote in neuer Sprache. Es gab immer wieder Leute, die sie sich neu überlegt haben oder 10 Regeln angepasst haben für bestimmte Lebensbereiche.

Eine schöne Sammlung gibt es hier: http://www.seelsorge-bpol.de/glaube-lebensweisheiten/Zehn_Gebote.pdf

Allerdings sind sie Glaube ich so gut, dass ich – zumindest im christlichen Bereich- keine Variante kenne, die sie wirklich geändert hat.

Das 2. Gebot finde ich ist unklar, da ich das mit dem dem missbrauchen nicht verstehe, ab wann man etwas was das angeht als missbrauchen bezeichnet.

Vorgestern standen zwei Damen auf dem Gehweg rum und redeten. Nach etwas warten sagte ich: “Dürfte ich bitte durch.”

Die erschrockene Reaktion: “Oh Gott, natürlich”.

Ob das schon unter Missbrauch fällt? Ich vermute eher nicht.

Eindeutiger finde ich es, wenn die Soldaten “Gott mit uns” an der Uniform tragen und in den Krieg ziehen. Das gab es schon bei den Kreuzzügen und war bis zur Wehrmacht weit verbreitet.

Koppelschloss Wehrmacht, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Dazwischen gibt es ein großes Feld. Was da nun Missbrauch ist oder nicht? Ich weiß es nicht. Aber das Gebot mahnt uns gut aufzupassen, wenn wir Gottes Namen in den Mund nehmen. Und das finde ich richtig.

8.Gebot , “Du sollst nicht falsch Zeugnis reden” Was heißt das?

Natürlich geht es nicht um ein Schulzeugnis, aber ursprünglich geht es um ein Zeugnis vor einem Gericht. Also wenn man ein Zeuge bei einem Gerichtsverfahren ist.

Das hat folgenden Hintergrund: Im alten Israel braucht es, da es keine Beweisverfahren wie heute gibt, für eine Verurteilung zwei verschiedene Zeugen, die ein Zeugnis ablegten. Wenn man also “falsch Zeugnis” redete, also in einem Gerichtsverfahren etwas falsches behauptete, hatte das ernsthafte Konsequenten für den anderen.

Heute sind wir selten in einem Gerichtsverfahren, aber die Frage ob Lügen ernsthafte negative Konsequenzen haben, gibt es immer noch.

Pfr. Gerhard Beck

Entdecke deine Kirche (Juli 2021)

In diesem Jahr ist alles anders: Da auf Grund der Vakanzvertretung die Neunburger und Rodinger Konfis den gleichen Pfarrer haben, wird gemeinsam gehalten.

Aus Neunburg gibt es zwei Konfis, aus Roding 16.

Die Einheiten werden online vorbereitet und vor Ort nachbesprochen.

Los ging es getrennt: Entdecke deine Kirche!

Als Hausaufgabe bekamen die Konfis auf Ihre Kirche zu entdecken. Die Neunburger Konfis mussten dafür einen Zettel ausfüllen, da in Neunburg schon ein Kirchenführer existiert:

Die Rodinger Konfis müssen in Gruppen Teile Ihrer Gruppe erarbeiten.

Wenn die Arbeiten abgegeben sind, werden sie unter https://www.bayerischer-wald-evangelisch.de/beschreibung-der-christuskirche-konfis-2021 veröffentlicht.

Pfr. Gerhard Beck