Embryo zur Adoption abzugeben?

embryo-80Bei Kinderwunschbehandlungen können Embryonen “übrig” bleiben. Seit 2013 ist es Paaren in Deutschland möglich, ihre befruchteten Eizellen anderen Wunscheltern zu spenden. Doch ist das legal? Wie die Adoption im Frühst-Stadium abläuft – und warum sie umstritten ist.

Zum Sternartikel mit einer Übersicht auch über die rechtliche Lage …
s.a.
Kinder von Samenspendern
Die schmerzhafte Suche nach dem Vater

 

Aber unter unserem Lachen verbirgt sich immer Schmerz.

Autist_80“Ich hätte auch keines gewollt”
Werden behinderte Kinder noch stärker diskriminiert, wenn die Präimplantationsdiagnostik in der Schweiz zugelassen wird? Das befürchten manche. Unser Autor ist Vater eines behinderten Sohnes und plädiert dennoch für ein Ja bei der Abstimmung am 14. Juni in der Schweiz.

Sehr offener Text, der alle Aspekte berührt und gut in die Fragen einführt.

Artikel in zeit online …

„Gene Editing” Büchse der Pandora oder Rettung für viele?

Petrschalen„Lange hatte es nur Gerüchte gegeben, nun ist die Bestätigung offiziell: Ein Team chinesischer Forscher experimentiert mit der gezielten Veränderung von Genen in menschlichen Embryos. Das geht aus einer gerade erschienenen Veröffentlichung der Wissenschaftler hervor.
Die Studie im Fachmagazin “Protein & Cell” ist die weltweit erste Publikation über solche Experimente an menschlichen Embryonen.

Manche Experten glauben an die große Zukunft des gezielten “Gene Editings”, denn ein solcher Eingriff könnte schwere genetische Erkrankungen noch vor der Geburt eines Kindes verhindern. Andere sehen die Gefahr einer ethischen Grenzüberschreitung: In einem Beitrag in der Märzausgabe von “Nature” warnten Forscher, dass genetische Manipulationen bei Embryonen zwangsläufig auch die so genannte Keimbahn betreffen und damit weitervererbbar sind. Es könnte zu unvorhersehbaren Auswirkungen auf kommende Generationen kommen. Auch gibt es die Befürchtung, dass die Forschung an den Genmanipulationstechniken unethischen und unsicheren Anwendungen Tür und Tor öffnet.”

Zum Bericht in spektrum.de …

 

 

Wie frei ist der letzte Wille?

Mörser_200Ein sehr differenzierter, dennoch auch für Schülerinnen und Schüler gut lesbarer Text zur Frage „Sterbehilfe”. Mit guten Leserkommentaren, die unmittelbar in eine Diskussion überleiten können. Vielleicht auch eine Grundlage für ein Referat.

Fazit am Ende:

Ein Wunsch, den viele teilten: „Suizidale Patienten sind sehr erleichtert, wenn sie merken, da verschließt sich jemand dem Thema nicht. Es geht ja in den allermeisten Fällen darum, die Kontrolle zurückzugewinnen.”
Das könnte der entscheidende Punkt in der Sterbehilfedebatte sein: Sterbehilfe und Palliativmedizin stehen sich nicht konkurrierend gegenüber, sondern wirken in die gleiche Richtung. Die Gewissheit, am Ende selbst entscheiden zu dürfen, könnte neben der Schmerzlinderung ein Faktor sein, der den Patienten die Angst vor dem Sterben nimmt. Und es ihnen damit leichter macht.

zeit online …

Vom freien Willen oder doch De servo arbitrio?

Gerechtigkeit

Nachdem lange Erasmus und Luther für diese Frage in der Theologie zuständig waren, wurde sie in den letzten Jahrzehnten von der Neurophysiologie scheinbar beantwortet. Durchaus mit kritischem Unterton in Richtung Religion und Glaube.

Nun gibt es gute Hinweise, die schnelle Ablehnung des freien Willens und damit auch der Verantwortlichkeit des Menschen für sein Tun, zu hinterfragen.

Neue empirische Ergebnisse scheinen den freien Willen zu rehabilitieren. Zu dieserm Schluss kommt Amadeus Magrabi in seinem Artikel in spektrum.de. Ein für die Theologie und den Glauben keine nebensächliche Frage, berührt sie doch den Kern des Glaubens.

Zum Artikel „Die Wiederentdeckung des Willens” in spektrum.de …

Wann haben Sie das letzte Mal einem Patienten dabei geholfen, sein Leben zu beenden?

Mörser_200„Ich bin kein Sterbehelfer, ich bin Lebensbegleiter”

Unter diese Überschrift lässt sich das Interview in zeit-online mit drei Ärzten, die Sterbehilfe geleistet haben, stellen.”

„Wohlfart: Wenn Patienten mich um Sterbehilfe bitten, bereitet mir das immer schlaflose Nächte. Das ist eine riesengroße Belastung.

De Ridder: Für mich ist es beides: eine Belastung wie auch ein persönliches Geschenk. Ich selbst habe von Kind an mit Ängsten gekämpft, auch vor Krankheit und Tod. Vielleicht bin ich sogar Arzt geworden, um diese Ängste zu bewältigen. Mittlerweile habe ich im Hospiz so viele Menschen friedlich, ja mitunter glücklich sterben sehen, dass ich mit meiner eigenen Sterblichkeit gelassener umgehen kann.”

Zum Artikel in zeit-online …

Ist der Hirntod wirklich der Tod eines Menschen?

Organspende_Patient Minderheit im Ethikrat wirft diese Frage erneut auf.
Ist der Hirntod Teil des Sterbeprozesses oder sein Zeichen?

zeit-online

Prof. Dr. Dag Moskopp, Neurochirurg am Vivantes Klinikum in Berlin-Friedrichshain, vertritt die klare Position „Hirntod” ist der Tod.
Mit weiteren Links zu Fragen der christlichen Einschätzung der Organspende.

chrismon …

Menschenrechte

Menscgenrechte_pol_Bildung_60

Aus dem Editorial:
Eine wache Zivilgesellschaft ist der Schlüssel für den Menschenrechtsschutz – auch in Demokratien. Dieser Satz der beiden Autoren dieses Heftes steht wie in Stein gemeißelt.Er ist gewissermaßen ein Dauerauftrag an die schulische und außerschulische politische Bildung. Ein Materalheft mit Hintergrundinformationen und Unterrichtsanregungen der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Baden-Württemberg

Wer darf leben / sterben?

Wer darf sterben_100Zwei Jungen mit Down-Syndrom:
Benjamin lebt, Luca ist tot.
Entschieden haben das ihre Eltern. Ein Dilemma, in das Tests vor der Geburt immer mehr Paare stürzen.

Eine Dokumentation von Lebensentscheidungen am Anfang des Lebens in zeit-online.

übersicht
  1. 1 — “Wir haben unseren Sohn getötet”
  2. 2 — Diese Tests können Schwangere machen
  3. 3 — Benjamin hat das Down-Syndrom
  4. 4 — Wer darf leben?

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