#web20k – Soziale Netzwerke?!

Ähemm. Mit über einem Monat Verspätung habe ich jetzt endlich mal einen freien Tag und schreibe all das, was mir seit dem im Kopf herum spukt auf.

In der Diskussion zu meinem ersten Beitrag über Lernplattformen kam es ja schon zu der Aussage “SuS nutzen Lernplattformen nicht wie andere soziale Netzwerke, weil Lernplattformen eben Schule/Arbeit sind und die Netzwerke Freizeit.” (sinngemäß)

Und ich glaube, dass das stimmt. Auch für mich! 
Ich persönlich nutze jedes meiner sozialen Netzwerke sehr unterschiedlich und mit unterschiedlicher Zielgruppe. Facebook ist mein ganz privater Bereich, bei google+ bin ich vor allem mit openreli und weiteren Kursen (wie eben Web 2.0) verbunden und den Menschen, die ich darüber kennen gelernt habe. Dann habe ich noch einen anderen Blog, zu einem völlig anderem Thema und dazu einen twitter-Account  – neben meinem @midsommarflicka-Account, der so ein bißchen was von allem hat.
In Zusammenhang mit meinem anderen Blog war ich Ende Mai auf dem Blogst BarCamp. Eine der Aussagen, die mir von dort im Ohr geblieben ist: “Seid auf allen Kanälen eine Social-Media-Personality!” Auch wenn ich diese Aussage verstehe und im Grunde logisch finde, wenn man einen Blog hat und weitere Kanäle nutzt … bei mir geht das nicht. Ich habe mehrere Social-Media-Personalities und finde das auch völlig okay und richtig so. So wie ich im wahren Leben eben auch nicht nur Studentin, sondern auch noch Lehrerin, Heimwerkerin usw. bin, bin ich das auch online. Und jede reallife-Rolle bekommt eine social-media-Rolle (naja, fast).

Das würde jetzt aber im Grunde auch bedeuten, dass ich einen weitere facebook-Account (oder eine Seite?), ein weiteres G+-Profil, einen weiteren twitter-Account… bräuchte, wenn ich die für den Unterricht nutzen will. Denn weder müssen meine Schüler meine privaten Gedanken und Fotos kennen, noch müssen sie meine Beiträge zu Online-Kursen lesen. Finde ich.
Tatsächlich fände ich es aber gar nicht schlimm, mir weitere Accounts anzulegen. Weil ich eben auch glaube, dass die Kommunikation über die Netzwerke schneller und unkomplizierter ist. Realität ist doch, dass Schüler (und Studenten ;)) den ganzen Tag online sind. So viele Push-Benachrichtigungen, wie ich am Tag aufs Handy bekomme … da kommt es 1. auf ein paar mehr nicht an und 2. lese & beantworte ich die schneller als Mails.
Für Mails gilt bei mir nach wie vor eine Etikette und das ist mir auf dem Handy alles zu mühselig. Faulheit siegt. Aber mal eben twittern/replyen? Aber sicher doch!  G+ und facebook finde ich mobil noch etwas mühseliger, das lädt alles so lang, geht aber auch. Und vor allem “ohne Etikette”. Jedenfalls ohne Signatur drunter usw.

Das Problem an der Geschichte? Ich kenne kaum jemanden, der twitter nutzt. Also, ich kenne mindestens 500 Leute, denen ich mit meinen beiden Accounts folge. Aber ich kenne niemanden meiner Schüler. Und ich glaube auch, dass twitter da nicht angesagt ist. Dabei wäre ein offizieller “Lehrerin Frau G.” twitter-Account eine schöne Vorstellung. Dann vielleicht doch facebook? Da ist doch tatsächlich irgendwie jeder, oder?

Halten wir fest:

  • Ich lege mir gern zusätzliche Profile und zusätzliche Social-Media-Personalities zu.
  • Ich weiß bloß nicht, in welchem Netzwerk ich wie viele SuS erreiche. Und was ich da mit den SuS machen will… Material bereitstellen und Aufgaben stellen ja wohl nicht, dafür würden Lernplattformen ausreichen. Nur erreichbar sein?
  • Ich bin mir auch nicht sicher, ob SuS das annehmen, wenn doch Netzwerke Freizeit sind und nicht Schule?
  • ……

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