Kommentar zu Wochenaufgabe 4

Liebes Openreli-Team,

im Newsletter finde ich keinen Knopf, mit dem ich die neue Wochenaufgabe kommentieren kann, deshalb versuche ich es auf diesem Weg – vielleicht liest ja jemand mit?

Also: In meinem PC schlummert sehr viel Zeug, das ich zur Bearbeitung der Wochenaufgabe einbringen könnte. Was mich derzeit hindert: Ich müsste Stunden investieren, um das alles in für dieses Projekt hier passende Formen zu bringen (und z. T. erst mal zu lernen, wie das geht) – ohne zu ahnen, was davon “die Welt” da draußen überhaupt gebrauchen kann…  Das werde ich sicher nicht ohne Weiteres tun. Auch wenn es mich längst sehr, sehr reizt, mir selber und meinen diversen Bezugsgruppen – zu denen neuerdings auch Leute hier gehören, zumindest möglicherweise – den aktuellen Stand der Dinge endlich mal strukturiert und kommentiert zur Verfügung zu stellen. Gern  zum Ausprobieren und/oder Kommentieren, das schätze ich sehr. Schöne Idee, wirklich – aber nicht in einer Woche nebenbei zu bewältigen. Und es wäre wohl weder sinnvoll noch freundlich, Euch einfach mit Mailanhängen zu überschütten und zu sehen, was Ihr draus macht…

Zwei Möglichkeiten lägen mir näher:

1.) Ich könnte als “Hausaufgabe” kurze Beschreibungen von Materialien/Projekten/Lernsituationen im Kursblog einstellen – und wenn jemand per Kommentar Interesse zeigt, die konkreten Elemente nachschieben.   Würde ich machen, weil ich nett bin ;-), aber so richtig effizient  und anschaulich-einladend ist das nicht (und was lerne ich dabei?). Eigentlich müsste ich dazu sowieso eine längere “Navigationshilfe” erstellen, denn inwiefern sich das Material erschließt, ohne dass ich die Chance zum Erläutern habe, weiß ich nicht. Das könnte jedenfalls  ggf. ein halbwegs sinnvoller Blogbeitrag sein, stelle ich mir vor.

2.)Es wäre wohl auch möglich, an einem Beispiel exemplarisch zu zeigen, wie wir arbeiten. Aber zum einen gehen dabei all die Varianten verloren, und zum anderen kann ich dann immer noch nicht, was ich eigentlich gern können würde (siehe 3.).

3.) Am liebsten wäre mir, ich könnte für ausgewählte Schwerpunkte gezielt z. B. weitere Blogs erstellen (z. B. für Religionspädagogik bei den Erzieherinnen, für Material zum Rheinland-Pfälzer Lernbausteinelehrplan…) . Dafür wüsste ich auch bereits Zielgruppen, die auf jeden Fall davon profitieren würden, wenn die Sachen frei zugänglich wären. Wenn so etwas – bzw. das Grundgerüst + meinetwegen exemplarisch Weihnachtsbeispiele, das könnte ja anschließend weiterwachsen – bei dieser Fortbildung hier herauskäme, wäre das wunderbar. Aber dafür fehlen mir noch immer die technischen Kompetenzen. Trotz meiner persönlichen Lernziele, die ja zur ersten Wochenaufgabe gehörten, bin ich von “souverän” noch weit, weit weg. Ich bin ja froh, dass ich inzwischen den direkten Weg gefunden habe, wie ich einfache Beiträge tippe… Für ein größeres Projekt bräuchte ich aber andere Strukturen, vieles geht nicht als Fließtext. Auf der Suche nach Möglichkeiten, Word-Dokumente, pdfs, ganz zu schweigen von Publisher-Dokumenten einzufügen, scheitere ich aber manchmal schon an der Spezialsprache. Ich kann mich da sicher hineinwühlen (und werde es wohl auch versuchen, der Reiz ist groß), aber das dauert mit dem ganzen Versuch und Irrtum ganz sicher viiiel länger als die eine Woche, die ich dafür Zeit hätte. Schade, aber ich glaube, hier bin ich “raus”.

Ich mag jetzt aber auch nicht “um Hilfe schreien” (so nett das Angebot ist), denn ich habe schon jetzt ein ganz schlechtes Gewissen wegen der unendlichen Arbeit, die Ihr in all das hier steckt, und werde euch ganz sicher nicht mit meinen Einzelfragen belämmern. Außerdem scheinen mir die Dinge, für die Ihr Euch begeistert und die Ihr uns eröffnen möchtet (“Hangouts” – ?) nicht recht zu dem passen, was ich für meine Ideen benötige.

Versteht mich bitte richtig: Das ist ganz sicher keine grundsätzliche Kritik, ganz im Gegenteil, ich bin sehr begeistert von all den Angeboten (ich schwärme schon die ganze Zeit meinen Leuten in der realen Welt etwas vor…), beeindruckt von Euren Kompetenzen und Eurem Engagement,  zutiefst dankbar und ein wenig neidisch, und ich lerne täglich spannende neue Möglichkeiten kennen, nur halt nicht schnell genug  – das hier ist also nur mein persönlicher, sehr subjektiver Vorbehalt gegenüber der Aufgabenstellung der Woche. Das Anliegen teile ich, aber mein möglicher Beitrag ist mir unklar. Mache ich mich verständlich?

Ob es Sinn macht, das hier in den Beitragsmixer zu schmeißen? Wer weiß… Dümmer werde ich davon vermutlich nicht, es ist bloß etwas peinlich – also los!

 

4 Gedanken zu „Kommentar zu Wochenaufgabe 4

  1. Hallo Marion,

    Ich finde mich in vielem wieder, was du so schreibst. Die vielen neuen Möglichkeiten erlebe ich zwischen faszinierend (wow, denke manchmal dass ich noch ziemlich in der Steinzeit unterwegs bin) und andrerseits als erschreckend (wie soll man das in der kurzen Zeit alles lernen oder zumindest annähernd soweit verstehen, dass man es dann auch sinnvoll anwenden kann und nicht wieder in ein paar Monaten vergisst – insofern möchte ich dich bestärken im “Learning by doing” – openreli hat sicher nicht viel Sinn, wenn wir auf der Schiene E-Mail schicken bleiben, wir wollen schließlich unser digitales Können erweitern, openreli erlebe ich da schon als gute geschützte Spielwiese. Nachdem ich gerade beim Hangout Abendandacht dabei war, wäre es schon mal eine Herausforderung, wenn ein mögliches nächstes Hangout von einem Teilnehmer gemacht würde – eben grad aus dem Übungszweck heraus. Also nicht aufgeben!

  2. Liebe Marion! Du bist ja flott mit deinem (frisch gemixten) Beitrag…-)

    Wie dir geht es wohl vielen: Es schlummert allerhand in der Schublade, vieles auch auf dem Rechner… aber so richtig gut strukturiert und aufgearbeitet ist es nicht…

    Vielleicht ist es ja zu schaffen, EIN Material, EINE Idee oder EINE Sequenz fertigzustellen? Sinn der Wochenaufgabe ist es ja nicht, jetzt den großen Materialstaubsauger anzustellen, sondern unser Tun exemplarisch darzustellen, es zur Diskussion zu stellen und so voneinander und miteinander zu lernen.

    Auch die Technik darf und soll dem nicht entgegenstehen: Dateien kann man beim Schreiben eines Blog-Artikels ja leicht einfügen (“Dateien hinzufügen” über dem Textfeld, in das getippt wird. Auch der Mail-Weg ist gut möglich: Schreibe ein paar Zeilen zu ein oder zwei als Anhang mitgeschickten Dateien, dann steht alles semi-automatisiert (mit humanoider Endredaktion) auf openreli.de zur Verfügung.

    Verzage nicht, nutze deine Zeitreserven so wie du willst! 🙂

    1. Lieber Matthias,
      vielen Dank für die Ermutigung!
      Sie wirkt tatsächlich… gerade hat mich der Geistesblitz getroffen, dass ich diese Wochenaufgabe eigentlich gut mit meiner sowieso akuten Unterrichtsvorbereitung verknüpfen könnte. Die Sachen wollte ich längst schon mal veröffentlichen, sie sind einen ganz kleinen Tick vor “fertig” und bekommen ohnehin vor dem Einsatz noch etwas Schliff … sie sind allerdings sehr umfangreich und könnten evtl. abschrecken. Ich hoffe, man kann die einzelnen Dateien irgendwie “hinter” den Text legen (vielleicht brauche ich doch ein “Wiki”???), so dass man nur so viel anschaut, wie man gerade wissen will. Zur Not schicke ich einen Haufen Mails und schreibe dazu, wie ich es haben will – dann könnt Ihr mixen 😉 Aber eigentlich will ich es selber können.

      Ich versuche also mal, die einzelnen Elemente der Struktur in einen Bericht einzubinden – praktischerweise habe ich die Klasse heute morgen erst übernommen, kann also einen möglichen Weg von Anfang an beschreiben – und praktischerweise hat die Gruppe mir heute gleich als Bedürfnis angemeldet, was ich mir ebenfalls gewünscht hätte :-).
      Das läuft also vielleicht auf eine Kombination mit der Aufgabe aus der letzten Woche hinaus, über Unterricht zu bloggen – da möchte ich ohnehin herausfinden, wie so etwas “wirkt”, ob es z. B. für meine Referendare hilfreich ist, wenn sie auf diese Weise quasi in mein Portfolio schauen können – oder ob sie dann “kopieren”… dann lasse ich´s sofort wieder.

      Zu wenig Struktur oder zu wenig Zeit sind nicht so sehr mein Problem. Eher akuter Perfektionismus. Hab ich normalerweise ganz gut im Griff. Hier fremdele ich etwas mit dem Anfängerinnenstatus – erzähle aber täglich jedem, der es hören will, wie unglaublich toll es ist, mal wieder so schnell so viel Neues zu lernen 😉
      Also: Vielen Dank für den Schubser! Ich bin gespannt auf Reaktionen, wenn ich dann einmal loslege…

      1. Nur Mut! Ich habe ein ähnliches Problem, nämlich eigntlich nur eine wilde Sammlung von Materialien auf dem Rechner und irgendwo ab und zu handschriftlich einige Vermerke wie ich was in der Klasse vorhatte. Stelle fest je läger das zurücliegt, desto eher finde ich Abläufe. In den letzten Jahren hatte ich meine Stunden einfach “im Kopf”. Ich glaube da besteht akuter Disziplinierungsbedarf ;-)))

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