Wochenaufgabe 4 – Aufgabenkultur Schritt 1

Guten Morgen, Ihr da draußen!

Bloß gut, dass ich gestern dann doch nicht mehr so weit gekommen bin, wie ich ursprünglich wollte – ich hätte vermutlich nicht so sanft und süß geschlafen…

Nächster Schritt meiner Vorbereitung auf die “Lernlandschaft Sterbebegleitung”: Lernaufgaben (bei uns heißen die “Lernsituationen”) identifizieren und passende Materialien gestalten (“Lernjobs” genannt).

Die Klasse hat mir nahegelegt, worauf ich längst selber hätte kommen können,weil es vieles erleichtert: Statt wie sonst immer eine Lernjobsammlung auszulegen, aus der sich jede/r etwas herauspicken kann, werde ich diesmal eine Übersicht über alle von uns bisher zusammengestellten “Ich möchte gern… können”-Impulse in Umlauf bringen. Das gestaltet die Auswahl ganz sicher entspannter. Ich hab sie gerade mal hintereinandergetippt.

Ich schwöre: Das ist im Grunde bloß ein Gesprächsprotokoll vom Donnerstag, ich habe nichts hinzugefügt, was nicht aus der Gruppe kam (außer ein paar blaue Notizen für mich selber), sondern nur die Karten von der Moderations-Pinnwand zu längeren Formulierungen aufgeblasen… und im Moment bin ich gerade mal schwer, schwer beeindruckt von der Fülle der Interessen.

Das ist der Aufgabenkatalog, Stand Sonntag, 10. 42 Uhr:

Der Aufgabenkatalog

Na, zu viel versprochen?

Die Formatierungen stimmen noch nicht überall, ich weiß – solche Kosmetik betreibe ich später, wenn ich langsam müde werde. Im Moment hab ich dringendere Sorgen: Diese Menge an Bedürfnissen und Fragen will “bedient” werden.

Für die, die sich von der Liste erschlagen fühlen und fürchten, dass sie an meiner Stelle überfordert wären:

Erstens kann man sich die Arbeit durchaus einteilen, also mit der Klasse z. B. verabreden, dass es erst um Teil A gehen soll, dann um B usw. Dann hat man nicht alles auf einmal am Hals. Man kann sogar zunächst alle an der gleichen gemeinsam ausgewählten Frage arbeiten lassen, wenn die Wahl des Handlungsprodukts (evtl. auch der Infomaterialien) offen ist – das ist immer noch sehr viel Spielraum und steht weder der Kompetenzorientierung noch der Differenzierung im Weg. So läuft es mit etwas Glück am Dienstag (alle wählen B 1 und/oder B 2), dann hab ich Zeit gewonnen. Andererseits wartet ja ab Mittwoch die nächste Monster-Wochenaufgabe auf mich (auf die ich mich freue, keine Frage!), da hätte ich das hier gern vom Tisch…

Zweitens finde ich, dass der Aufgabenkatalog zwischen den Zeilen hörbar nach Kooperation schreit: Wenn wir einen Aufgabenpool hätten, auf den jeder von überall zugreifen kann (auch die Lerngruppe, wenn möglich), wäre das eine spektakuläre Entlastung. Und würde mir übrigens besser gefallen als jegliches Schulbuch, weil das niemals so nah an den echten Fragen meiner Leute sein könnte – während ich Lernjobs mit drei Klicks anpassen könnte.

Drittens hab ich ein paar Tricks und Vorlagen im Nähkästchen, die die Fülle für mich  handhabbar machen. Ich hätte also nicht aus Sorge schlecht geschlafen, sondern weil ich das Ideenfeuerwerk nur schwer hätte besänftigen können. Ein paar Handgriffe und Materialien zeige ich Euch gern, wenn Ihr das wissen wollt – später. Erst mal sortieren…

Das als kleiner “Cliffhanger” für die, die dies her (zu meiner Verblüffung) spannend finden…

 

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