Alle Beiträge von Marion Holzhüter

“Unser Kompass” – Version 2

Unser bewährtes Hilfsmittel zur Unterrichtsvorbereitung geht in die zweite Auflage.

Teil 1 wurde geringfügig überarbeitet, Teil 2 etwas gravierender – sehen Sie selbst:

Teil 3 und 4 mit den vertiefenden Impulsen zur Planung finden Sie (unüberarbeitet) weiterhin auf der Seite zu den Basismaterialien (hier klicken).

 

(Beitragsbild: Harry Hautumm/pixelio.de)

Lernort Hospiz (T. Stein)

Außerschulische Kooperation

Erfahrungen von einem Besuch im Stationären Hospiz:

In Lernsituation rund um das Thema Tod und Sterben kann es passend und sinnvoll sein, die Schülerinnen und Schüler mit der Arbeit in Hospizen vertraut zu machen, da hier sehr oft falsche Vorstellungen und Vorurteile vorhanden sind. Idealerweise steht ein solcher Kontakt am Ende einer Unterrichtsreihe, in der sich die SuS ausgiebig mit diesem Thema befasst haben und ihre Erlebnisse auf dieser Grundlage reflektieren können.

Erstkontakt:  (Informieren)

Bringen Sie die SuS in Kontakt mit dem Begriff „Hospiz“. Dies kann über aktuelle Diskussionen / Gerichtsverfahren sein (Hamburger Abendblatt), Internetrecherche oder ein Schülerreferat zur Hospiz-Bewegung.

Nehmen Sie Kontakt mit einem örtlichen Hospizverein oder einem stationören Hospiz in ihrer Nähe auf und klären Sie ab, welche Form der Kooperation möglich ist.

Einbindung in den Unterricht (Planen und Entscheiden)

Klären Sie in ihrer Klasse, wie weit Ihre SuS mitgehen. Nicht jeder traut sich diesen Schritt der direkten und persönlichen Konfrontation mit dem Thema zu. Eine Alternative könnte der Besuch einer Hospiz-Mitarbeiterin in der Schule sein, die im Unterrichtsgespräch ihre Erfahrungen mit den SuS teilt. Dazu kommen die organisatorischen Vorbereitungen und Genehmigungen, die für eine Exkursion notwendig sind.

Die Exkursion (Durchführen)

Im Vorfeld der Exkursion sollen die SuS Fragen und Erwartungen an den Besuch formulieren und festhalten. Diese Stichwortsammlung kann auch im späteren Gespräch in der Einrichtung ein An-Haltepunkt für die SuS sein. In der Einrichtung empfiehlt sich eine Zeitspanne von 1,5 bis 2 Stunden. Meist haben die Mitarbeiter vor Ort Erfahrungswerte im Umgang mit Besuchergruppen. Neben der reinen Besichtigung der Einrichtung sollte der Schwerpunkt auf dem gemeinsamen Gespräch liegen.

Im Nachgang (Kontrollieren, Bewerten)

Es bietet sich an, den Heimweg – sei es im Bus oder zu Fuß – für eine erste Reflexion zu nutzen. Lassen Sie die SuS mit ihren Erlebnissen nicht alleine, sondern fördern Sie einen regen Austausch untereinander. Im weiteren Unterrichtsgeschehen wird dann mit etwas Abstand auf die Exkursion eingegangen:

  • Haben sich meine Fragen geklärt?
  • Wie hat sich mein Bild vom Hospiz geändert?
  • Wie habe ich den dortigen Umgang mit Sterben und Tod wahrgenommen?

Kontakte:

Viele kirchliche Einrichtungen betreiben eine Ambulante Hospizarbeit und freuen sich über eine Kontaktaufnahme. Für den Großraum Koblenz gibt es ein stationäres Hospiz in Koblenz, welches offen ist für Besuchsanfragen. Die Gruppen sollte in der Regel nicht größer als 20 Personen sein.

Hospiz St. Martin Koblenz

Die didaktische Abschnittsplanung zu diesem Beitrag:

(Thomas Stein)

Weitere Impulse zu außerschulischer Kooperation, eine Linkliste, einen Reflexionsbogen etc. finden Sie auf unserer Seite zu M1 LS2.

 

(Beitragsbild: Golf Resort Achental/flickr.com)

Heute im Angebot: Fragekarten für Unterrichtsgespräche

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Religions- und Ethikunterricht wird oft, gern und lebhaft diskutiert. SchülerInnen schätzen spannende Diskussionen, die sie auf neue Ideen bringen und ihnen dazu helfen, ihre Haltung zu klären. Unsere Aufgabe ist es dabei, das Gespräch zu moderieren – anzufeuern, zu vertiefen, zu strukturieren… je nachdem, was gerade gebraucht wird.

Als Anregung für Ihre Erprobung bieten wir Ihnen “Spickzettel” an: Karten mit Impulsen, die Gespräche weiterbringen können.

So sehen die Karten aus:

… und hier können Sie sie als Worddokument herunterladen:

Fragen, Impulse, Gespräche anregen: Fragekarten zum Ausdrucken

Weitere Methoden, mit denen Sie Lerngruppen miteinander ins Gespräch bringen können, finden Sie auf unserer Methodenseite “Diskussionen anregen”.

 

Beitragsbild: Foto_Michel/Flickr

 

 

Heute im Angebot: Der NEOS wird international!

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir freuen uns sehr, Sie heute auf die ersten internationalen Beiträge zum NEOS hinweisen zu können. Unser lieber, genialer Kollege und Kollaborateur Reinhard Weber aus Wien hat uns nämlich in einem Kommentar zu M3 LS 3 (Blended Learning) einen “Pearltree” zu digitalen Werkzeugen geschenkt, der keine Wünsche offen lässt – da gibt es viele Tools zu entdecken, die uns den LehrerInnenalltag erleichtern und unsere Kreativität beflügeln können. Herzlichen Dank nach Wien für diese Bereicherung!

Reinhard stellt uns darüber hinaus seine Unterrichtsentwürfe zur Verfügung.  Drei davon haben wir bereits eingestellt – vielen Dank auch dafür! Die Lernsituationen + Tabellen in gewohnter Form finden Sie unter “Anregungen zum Unterricht” (beim Religionsunterricht – sie passen z. T. aber auch für Ethik). Die Lernsituation “Ungewollt schwanger” war ein willkommener Anlass, unseren Methodenpool um die Methode “Mystery” zu erweitern – wir empfehlen dringend, sie auszuprobieren 😉

Viel Spaß beim Entdecken der Möglichkeiten! Und eine herzliche Einladung an alle Leserinnen und Leser, gute Ideen zu teilen…

 

Beitragsbild: WeiV

Heute im Angebot: Transkulturelles Lernen

Hallo zusammen,

aus gegebenem Anlass (eine Veranstaltung am kommenden Mittwoch) gibt´s seit heute wieder eine neue Seite im NEOS-Blog, nämlich die zu M 2 LS 1 “Religiöse und kulturelle Heterogenität“.

Dort haben wir begonnen,

  • Literaturhinweise und Links für die Informierenphase zusammenzutragen,
  • einen eigenen Text einzustellen – herzlichen Dank an Herrn Stühn!
  • für die Planenphase auf Methodensammlungen hinzuweisen,
  • Impulse anzubieten, um sich für ein eigenes Vorhaben zur Kompetenzentwicklung zu entscheiden usw.

– schauen Sie selbst!

Für uns ist dies gleichzeitig ein Experiment: Eignet sich der NEOS auch als Medium zur Vor- und Nachbereitung von Seminarveranstaltungen über unser Fachseminar hinaus?

Wir sind gespannt…

Christoph Weidinger-Vandirk und Marion Holzhüter

 

 

 

Beitragsbild: stressless54/flickr.com

Heute im Angebot: Die Ernte aus dem Fachseminar

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

was unter der Überschrift  “Vorbereitung zum Fachseminar” bisher noch ein erster Entwurf war, hat sich gestern wunderbar bewährt. Demnächst werden wir miteinander und mit allen, die das möchten, unsere Ernte teilen: neue Unterrichtsskizzen, Methodenblätter, Theorietexte, Literaturtipps…

Sie dürfen gespannt sein, was da alles dabei herauskommt!

Heute im Angebot: Lernsituationen für den Ethikunterricht

Liebe Besucherinnen und Besucher,

tadaaaaa – der Anfang ist gemacht! Seit heute gibt es oben in der Menüleiste einen neuen Menüpunkt: “Lernsituationen für den Ethikunterricht”. Ein großes, ganz großes Vorhaben… kaum zu glauben, dass wir damit so weit gekommen sind. Wir haben uns viel vorgenommen – aber lesen Sie selbst (auf der ersten Seite im Menü).

Die erste Seite ist bereits mit Text versehen und eröffnet Ihnen einen ersten Einblick in unser Projekt. Die Unterseiten warten darauf, nach und nach ausgestaltet zu werden. Das alles ist das Produkt eines außergewöhnlich   konstruktiven, engagierten, kreativen Gedankenfeuerwerks im Fachseminar Ethik – ein herzlicher Gruß von hier an Havva Hoffmann, Maria Timmler und Mario Stenz, die das Ganze initiiert und mit Leben gefüllt haben (und entschlossen sind, dies weiterzutreiben und die nächste “Generation” damit anzustecken – ich freue mich schon auf die nächste kreative Gartenparty ;-)!).

Übrigens lassen sich viele der Materialien und Gedankengänge auch für den Religionsunterricht adaptieren, natürlich.

Auf Ihre Kommentare sind wir gespannt. Und wenn jemand Lust hat, uns mit Beiträgen zu unterstützen – nur zu!

 

Beitragsbild: Renate Tröße/pixelio.de

Unsere Grundhaltung

Das Fachseminar Religion + Ethik orientiert sich am Leitbild des Studienseminars Neuwied:

Der Grund für eine innovative Lehrerbildung, die sich der Nachhaltigkeit verpflichtet weiß, rührt aus der inneren Einstellung, die jede einzelne Mitarbeiterin und jeder einzelne Mitarbeiter in die Ausbildung einbringt:

Wir haben alle erkannt, dass die Herausforderungen der Zeit einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess erfordern, an dem wir aktiv, kreativ und mit großem Engagement arbeiten.

Wir fühlen uns einer Ermöglichungsdidaktik verpflichtet, deren Kern in Lernarrangements zu sehen ist, die Teilnehmern ein Höchstmaß an Selbststeuerung zuschreiben.

Wir sehen in einer systemisch-konstruktivistischen Pädagogik die Basis unserer Arbeit, die es uns derzeit am wirkungsvollsten gestattet, den Paradigmenwechsel in der Lehrerausbildung praxisorientiert und theoriegeleitet voran zu bringen.

Wir stehen (pädagogischen) Neuentwicklungen positiv und offen gegenüber, setzen uns diskursiv mit Ergebnissen der Lehr-Lern-Forschung auseinander und versuchen zügig und vorausschauend aktuellen Anforderungen und Bedürfnissen gerecht zu werden.

 

Beitragsbild: Rudi/pixelio.de

Navigation durch die Lernlandschaft

Liebe Besucherinnen und Besucher, hallo Welt!

Inzwischen hat unser Fachseminar-Blog sich – wie wir finden – prächtig entwickelt… wenn wir so weitermachen, wird das ein ziemliches Schatzkästchen. Wenn wir so weitermachen, wird es aber auch ein wenig unübersichtlich. Deshalb ist es höchste Zeit für etwas “Navigation”, damit wir die Schätze auch wiederfinden, die wir nach Eichhörnchenart sammeln und im Blog verbuddeln 😉

Zunächst eine grobe Unterscheidung:

Unser Blog bietet Ihnen zum einen die Beiträge. Diese erscheinen auf der Startseite, und zwar immer der letzte Beitrag oben und die früheren darunter. Hier wächst so etwas wie das “Lerntagebuch” des Fachseminars: Aktuelle Hinweise, Berichte über unsere Aktivitäten, Ausblicke und Rückblicke…

Zum anderen erstellen wir nach und nach Seiten für den Blog. Diese erreichen Sie über die Menüleiste unter dem großen Bild auf der Startseite. Die Seiten sind nicht chronologisch geordnet und rutschen nicht im Lauf der Zeit nach unten, sondern sind nach einer inhaltlichen Systematik sortiert.

Kern und Mitte sind die “Lernsituationen für das Fachseminar”

Für Nichteingeweihte:

Die Arbeit der BBS-Studienseminare in Rheinland-Pfalz orientiert sich an gemeinsamen Lernsituationen. Das sind kurz formulierte “Lernanlässe”, in die Lehrerinnen und Lehrer in der Ausbildung und danach mit hoher Wahrscheinlichkeit geraten werden und für die sie jeweils spezifische Kompetenzen benötigen. Diese Kompetenzen werden im Lauf der Ausbildung (und danach) entwickelt.   Die 22 Situationen sind auf 5 Module verteilt. Für die Arbeit in den Fachseminaren wurden fachspezifische Arbeitsfragen entwickelt.

Hier unsere Übersicht auf einen Blick (DIN A 3):

… und hier die ausführliche Version mit den fachspezifischen Kompetenzen:

Im Detail:

Unsere Blogseitenstruktur nimmt die Logik der Übersicht auf und bietet unter “Lernsituationen für das Fachseminar” zu jedem Modul einen Menüpunkt, unter dem sich die Menüpunkte zu den einzelnen Lernsituationen öffnen.

Auf der jeweiligen Seite finden Sie (nach und nach):

  • Konkretere “Szenen aus dem Lehrerleben”
  • einen Text, der unsere Grundhaltung zur Problemstellung darstellt (als Diskussionsgrundlage)
  • Literaturhinweise, z. T. kommentiert
  • Materialtipps, Links etc. für die praktische Umsetzung
  • … und was sich sonst noch aus der Arbeit des Fachseminars ergibt

Die Seiten wachsen bei unserer Arbeit mit, je nach Anlass und Bedarf. Die Idee des Ganzen ist ausdrücklich nicht, dass Sie das alles komplett lesen und durcharbeiten – wir schreiben ja kein “Lehrbuch” und stellen keine Bibliothek zusammen. Die Idee ist vielmehr, dass Sie für sich überlegen, vor welche Herausforderungen Sie Ihr Lehrerleben gerade stellt, diese (hoffentlich) im System der Lernsituationen wiederfinden und sich dann gezielt und selbstgesteuert bei den zugeordneten Impulsen bedienen, ggf. auch Fragen stellen, Konstruktionen zur Diskussion stellen, was immer. Wenn Sie Ihre Fragen, Erfahrungen, Schlussfolgerungen mit uns teilen, tragen Sie dazu bei, dass der Blog ein lebendiges Medium des Austausches wird.  Vollständigkeit ist dabei nicht angestrebt.

Zusätzlich gibt es noch die Seiten

  • “Basismaterialien” mit grundlegenden Texten, Arbeitshilfen usw. (auch für Mentoren, Praktikanten… und natürlich für die Basisveranstaltungen)
  • “Methoden für den Unterricht” – dort wächst unser Methodenpool mit fachspezifischen Methoden für den Religons- und/oder Ethikunterricht
  • und inzwischen tut sich hinter “Anregungen für den Unterricht” eine ganze Welt auf, zumindest in Anfängen: Dort finden Sie unseren gemeinsamen Arbeitsplan für den Ethikunterricht sowie  eine stetig wachsende Sammlung von Unterrichtsskizzen in tabellarischer Form für die Fächer Religion und Ethik.

Alles wird natürlich mit allem untereinander verlinkt – und wenn Sie beim Weg durch die Lernlandschaft doch einmal die Übersicht verlieren, schreiben Sie uns bitte einen entsprechenden Kommentar, dann räumen wir auf…

Noch herzlicher laden wir Sie ein, dabei mitzuwirken, die Lernlandschaft zu gestalten: Unterrichtsideen, Methodenblätter, Literaturhinweise etc. pp. – alles ist willkommen und kann gern geteilt werden.

Wir sind sehr gespannt darauf, wie sich das alles weiter entwickelt und ob unser Angebot Ihre Bedürfnisse “trifft”. Auch deshalb freuen wir uns über Ihre Kommentare: Sie helfen uns, noch passgenauer zu arbeiten.

Herzliche Grüße

Christoph Weidinger und Marion Holzhüter

 

Beitragsbild: Erwin Knorr/pixelio.de

Das nächste Fachseminar

Unsere neu verabredete Vorgehensweise hat sich bewährt. Deshalb wird auch das nächste Fachseminar am 30. April (vormittags) so aufgebaut sein, dass wir

  • uns um 08.15 Uhr treffen und beim Frühstück darüber austauschen, was für die Einzelnen gerade „dran“ ist (dazu sollten alle, die am Vormittag dabei sein möchten, um 08.30 Uhr spätestens anwesend sein),
  • dann in kleinen Gruppen einzelne Anliegen weiterverfolgen, Ideen austauschen, beraten…,
  • aus diesem Austausch Produkte entwickeln, die sich zum Teilen eignen (Unterrichtsskizzen, Methodenblätter, Blogbeiträge, Literaturempfehlungen)
  • uns diese in der Präsenzzeit gegenseitig vorstellen und vertiefend besprechen.

Die Lernschleife zur Veranstaltung:

Sollten Sie erst um 11.00 Uhr dazukommen, bereiten Sie entsprechende Beiträge zu Hause vor und bringen Sie diese mit.

Nach der Veranstaltung werden die entstandenen Produkte veröffentlicht und können – von uns und anderen – erprobt und weiter diskutiert werden.

Es steht Ihnen jederzeit frei, den NEOS-Blog auch durch Beiträge zu bereichern, die nicht im Fachseminar entstanden sind, sondern auf ihre persönliche Professionalisierung zurückgehen (wenn Sie z. B. etwas lesen, eine Methode ausprobieren, eine Unterrichtsidee durchspielen…). Möglicherweise möchten Sie auch  Materialien  aus anderen Seminarveranstaltungen einbringen, die Sie fachspezifisch adaptiert und zu etwas „Eigenem“ gemacht haben.

 

 

Beitragsbild: Rolf Handtke/pixelio.de