Die zweite Bundesweite Studie zur Konfirmandenarbeit wurde präsentiert!

Wie steht´s um unsere Kakteen?

Gestern, am 3. Juli wurden in Frankfurt (Main) die Ergebnisse der Zweiten Bundesweiten und Internationalen Studie zur Konfirmandenarbeit präsentiert. Alle Landeskirchen der EKD nahmen an dieser Studie teil.

Welche interessanten Erkenntnisse vermittelt die Studie?

70% der Konfis sagen von sich, dass sie von sich aus an der Konfi-Zeit teilnehmen wollten. Nur 9% fühlen sich dazu gezwungen. Falls sie einmal eigene Kinder haben werden, wollen 83% der Konfis diese taufen lassen. Die Zufriedenheit mit der Konfirmandenzeit insgesamt liegt bei 75%. Ebenso sagen 75%, dass sie in der Konfi-Gruppe eine gute Gemeinschaft erlebt haben, 68% sagen, dass sie viel Spaß hatten. Ebenso erfreuliche Werte gibt es bei den Mitarbeitenden: 92% sagen, dass sie die Konfirmandenarbeit gerne machen.

Manch andere Kennzahlen lassen jedoch noch Raum zur Verbesserung. So sind kognitive Methoden in der KA noch weit häufiger als aktivierende und kreative Methoden. Auch die Frage nach der Lebenrelevanz der Konfirmandenarbeit hinterlässt ambivalente Gefühle: 34% der Konfis sagen, dass die Kirche keine Antwort auf Fragen hat, die sie wirklich bewegen. Nur 39% haben die gegenteilige Auffassung, während 27% unentschieden sind. Auch wenn 52% der Konfis die Gottesdienste meistens langweilig finden, kann das die KA – Verantwortlichen nicht kalt lassen.

Die Diskussion beginnt jetzt und ich hoffe für die Konfis, dass es uns gelingt gute Ideen zu entwickeln, um die Konfi-Zeit zu einem noch wertvolleren Abschnitt im Leben der Konfis zu machen.

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