Digitales Handwerk der Lehrkraft: Checkliste Basisfertigkeiten

Fertigkeiten wie DIESE (PDF) halten Medienpädagog*innen der religionspädagog.Institute der EKD für sinnvoll, damit Religionslehrkräfte klassische Unterrichtsgestaltung mit digitalen Mitteln bestreiten können.  Wahrscheinlich entdecken Sie dabei vieles, was längst zu Ihrer Praxis dazugehört – manches hört sich vielleicht auch erstmal unbekannt an. Wir haben versucht, die Fertigkeiten so allgemeinverständlich wie möglich zu formulieren. Nehmen Sie sich für einen Selbsttest ein wenig Zeit – vieles erschließt sich beim Nachdenken über eine oft schon unbewußte alltägliche Praxis. Was Sie nicht kennen, können Sie zum Anlass nehmen, es in ihr berufl. Repertoire aufzunehmen. Wir sind überzeugt, dass die Bandbreite dieser Fertigkeiten Stundenvorbereitung erleichtern u. Ihren Unterricht bereichern kann. Sprechen Sie im Bedarfsfall (etwa bei fünf oder mehr nicht angekreuzten Fertigkeiten) Ihre religionspädagog. Fortbildungseinrichtungen an – wir helfen Ihnen gerne!

Selbsttest: Ich kann zum Beispiel…                          

Textteile aus unterschiedl. digit. Quellen (Internet, Textdokumente, Emails, PDFs) kopieren, in ein Arbeitsblatt (z.B. WORD) einfügen.

Textteile in Textfelder einfügen, diese gestalten und auf dem Arbeitsblatt an die gewünschte Stelle schieben. Arbeitsblatt mit Textabschnitten nach didakt. Gesichtspunkten gestalten, es für den Ausdruck optimieren

Dateien geordnet und auffindbar abspeichern, sie anderen persönlich bereitstellen (z.B. Anhang per email, schulisches Intranet, dienstlich zulässige Cloud).

Text-, Bild-, Film- oder Musik-Dateien an ihrer Endung erkennen und sie zielsicher mit geeigneten Programmen öffnen, abhängig davon, wie die die Datei genutzt werden soll.

eine WORD-Datei in eine PDF-Datei umwandeln und Gründe dafür benennen.

ein Foto einer Bildschirmansicht machen, einen Bildausschnitt daraus herstellen(z.B.mit snipping-Tool) und ihn in ein Dokument einfügen oder eine Bilddatei daraus erstellen

Objekte (Bilder, Texte, Grafiken u.ä.) aus verschiedenen digitalen Quellen (Scan, Fundstücke aus dem Internet) kopieren und in ein Arbeitsblatt integrieren. Dabei so zuschneiden, beschriften, schärfen, aufhellen und in der Größe verändern, dass das Arbeitsblatt didaktisch sinnvoll gestaltet und für den Ausdruck optimiert ist.

eine Präsentation (z.B.Power Point, Keynote, Prezi…) oder ein digitales Um- oder Abfragewerkzeug oder ein Evaluationsergebnis für den eigenen Unterrichtsbedarf / die eigene Lerngruppe erstellen.

der Präsentation (z.B. mit Masterfolie)ein durchgängiges Grundlayout geben und Filmclips oder Musik einfügen.

die Präsentation im Vollbild vorführen.

konkrete Formatierungshinweise zu  ansprechender u- didakt. gezielter Gestaltung von Präsentationen geben.

Mich bei den zuständigen kirchlich (z.B.Medienzentralen) oder bundesstaatlich (z.B. SESAM) betriebenen Medienportalen registrieren, einloggen und Medien- / Filmpakete herunterladen und entpacken.

Eine Filmdatei mit einem geeigneten Mediaplayer im Vollbild abspielen und dabei die Lautstärke für die Vorführung anpassen.

Bildschirmfotos aus einem Film nehmen und in einem Arbeitsblatt didaktisch z.B. mit Textfeldern gestalten und für den Ausdruck verbessern (z.B. Helligkeit und Kontraste regulieren)

Eine Filmdatei in einfachen Filmschnittprogramm (z.B. MS Moviemaker) öffnen, für den Unterrichtsbedarf Ausschnitte erstellen und diese als mp4-Datei auffindbar abspeichern.

Gezielt im Internet für den Unterrichtsbedarf recherchieren (z.B. Materialpool rpi-virtuell)

Zwischen verschiedenen geöffneten Seiten in einem Internetbrowser hin- und her wechseln, ohne eine Seite zu schließen.

Internetseiten als Favoriten oder Lesezeichen abspeichern und darüber später wiederfinden.

Internetseiten aufrufen, ohne Standardsuchmaschinen wie Google zu nutzen.

Einen Link aus dem Browseradressfeld kopieren und für weitere Verwendungen verfügbar machen (z.B. Wörter eines Arbeitsblattes mit einem Link hinterlegen, Link per email verschicken)

Pop-Up-Blocker und andere Sicherheitseinstellungen des Browsers für den eigenen Arbeitsplatz sinnvoll einstellen.

schülergeeignete und altersgerechte fachergiebige Suchmaschinen finden, sie bedienen und ihren konkreten unterrichtlichen Nutzen und ihren konkreten unterrichtlichen Nutzen einschätzen.

Mit Schüler*innen didaktisch gezielt schulrechtlich zulässige online-Kommunikationswege außer-und innerhalb des Präsenzunterrichts nutzen.

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