Mein Beitrag zu Woche 4 (Praxisbeispiele)

Ich bin in meinen 2. BHS-Klassen (jeweils 1 Stunde pro Woche) wieder am Thema Abhängigkeit/Sucht dran.

Ich bin zwar erst dabei, meinen Unterricht auf Kompetenzorientierung umzustellen, glaube aber, dass ich bei diesem Thema zumindest schon den halben Weg gemacht habe:

Als Vorübung habe ich einfach den Auftrag gestellt, eine möglichst lange Liste mit Dingen, Erfahrungen und Personen anzulegen, die man nicht mehr missen möchte.
Anschließend habe ich ihnen gesagt, dass sie das Wichtigste am gerade begonnenen neuen Thema schon erledigt haben: sich ihrer Ressourcen bewusst zu werden.

Dann habe ich ihnen das Thema verraten und als Anforderungssituation folgendes gestellt: “Du machst dir Sorgen um einen Freund, der immer mehr Zeit vor dem PC verbringt. Du fragst dich, ob das noch normal ist oder ob sein Verhalten schon Richtung Sucht geht. Welche Fragen kannst du ihm stellen, um das herauszufinden?” – mit dem Hinweis, dass wir in den kommenden Stunden Vorarbeit leisten werden.
Den Rest der Stunde habe ich Kopien von Plakaten einer Suchtpräventionskampagne ausgeteilt und jede/r SchülerIn durfte vorstellen, welche Faktoren der Suchtprävention hier genannt werden.

Die darauf folgende Stunde habe ich das Tankmodell vorgestellt und die SchülerInnen durften jeden Denk-Schritt gleich für sich persönlich im Heft nachvollziehen. Als Abrundung der Stunde haben wir uns den Unterschied zwischen Genuss, Missbrauch und Sucht überlegt sowie verschiedene Suchtarten.

Die darauf folgenden 2 Stunden – dabei sind wir gerade – dürfen die SchülerInnen ein offenes Lernen zum Thema Sucht und Suchtmittel bearbeiten.

Als Abschluss der Sequenz möchte ich dann die Anforderungssituation wieder hereinholen und die SchülerInnen nach Wahl ein fiktives “Beratungsgespräch” mit dem Freund schreiben oder per Handy aufnehmen oder eine  kurze Broschüre zum Thema verfassen lassen.

 

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