Schmökerkiste Weltreligionen

Manfred Spieß berichtet vom Kirchentag in Berlin am 27.5.2017:

SCHMÖKERKISTE WELTRELIGIONEN – ein interessantes Angebot, das mir auf dem Kirchentag in Berlin begegnet ist. Um der religiösen Vielfalt in den Schulen angemessen zu begegnen, wurden zahlreiche Materialien zusammengestellt. Mit dieser Materialfülle können Unterrichtende

  • Weltreligionen sachkundig erschließen
  • Mit schülernahen Materialen einen lebendigen Zugang ermöglichen
  • Thematische Spiele durchführen
  • Themen wie Tod, Beerdigung und Trauer mit kindgemäßen Sachbüchern aufarbeiten.
  • Dem Christentum, dem Islam und dem Judentum sich religionspädagogisch annähern.

Die SCHMÖKERKISTE Weltreligionen ist in Zusammenarbeit mit dem Amt kirchlicher Dienste in Berlin erstellt worden. Etwa 40 Materialien stehen zur Verfügung. Auf Wunsch wird eine Kiste auch individuell zusammen gestellt.


Die Materialien sind vorwiegend für die Schuljahrgänge 1-6 konzipiert.
Weitere Informationen sind hier zu finden:

www.schmoekerkisten.de . Kontakt: Bea Matz. E-Mail:

info@schmoekerkisten.de

Online in den Instituten – Rückblick auf ein Online-Seminar

Ende Feb. 2012 regte die ALPIKA-Medien (Die Medienpädagoginnen und -pädagogen der religionspädagogischen Institute der Landeskirchen in der EKD) die Entwicklung eines Online-Seminars an und legte dann auch den Zeitrahmen fest: Mitte April bis Ende Mai 2012 sollte “Online in den Instituten” (OidI) stattfinden. Online in den Instituten – Rückblick auf ein Online-Seminar weiterlesen

Online-Seminar: rpi-Start

“Mein rpi” erweitert den eigenen Schreibtisch und das Büro. Die individuell gestaltbare Seite bietet Aktuelles aus der Religionspädagogik, raschen Zugriff auf Materialien, eigene Linklisten zu Adressen in aller Welt und Kontaktmöglichkeiten zu Kollegen.
“Meine Gruppen” erlauben die Zusammenarbeit und Kommunikation mit anderen. Erschließen Sie sich die Möglichkeiten von rpi-virtuell unter Anleitung in einem sechswöchigen Online-Seminar!

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Unterrichten mit neuen Medien: Online-Seminar “Online in der Schule”

Sie sind Lehrerin oder Lehrer. Sie wollen die neuen Medien auch im Unterricht nutzen. Und Sie möchten gerne wissen, wie Sie dabei am besten vorgehen. Erfahrung und Einblick gewinnen Sie in unserem neuen Online-Seminar “OUL in der Schule”! Und obendrein: Wenn Sie  sich gemeinsam mit einer zweiten Lehrkraft anmelden, gibt es eine deutliche Ermäßigung!

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Die Filme sind (noch) zum Anfassen – zusammen gearbeitet wird Online

Margit Metzger, Kerstin Steglich, Roland Kohm und Michael Beisel entwickeln Online-Seminare zum Einsatz von Filmen im RU

Das war unsere Idee bei diesem Blended-Learning-Experiment:

Ausschreibung

Noch sind Leitungskapazitäten und Lizenzrechte nicht so weit, dass Hersteller und Anbieter alle Filme auf Online-Portalen anbieten können, die man sich bequem zu Hause ansehen und schnell und legal herunterladen kann (da tut sich derzeit ja einiges, dank www.medienzentralen.de). Nun sollte die RU-Lehrkraft den Film, den sie zu einem Thema brauchen könnte, ja erst mal kennen. Nicht alle wollen sich aber zeitraubende Anfahrten zur Medienstelle leisten – nur um dann festzustellen, dass die DVD, die von der Beschreibung passend schien, doch nicht für die eigene Klassensituation geeignet ist. Bei unserem Angebot wird die konzentrierte Sichtung von vielen Filmen auf DVD beim Präsenztreffen ermöglicht. Von dort nimmt sich jeder den Film, der zu seiner Klasse passt, mit an die eigene Schule. Und jetzt geht es online weiter: Erfahrungen bei der Unterrichtsvorbereitung mit einem Partner, der mit dem selben Film arbeiten will, Tipps von anderen Kursteilnehmenden, Unterrichtsentwürfe, screenshots, Arbeitsblätter werden im geschlossenen Kursraum bei rpi-virtuell online ausgetauscht – und das ganz ohne Probleme mit dem Urheberrecht. Das kollaborative Wiki-Prinzip (“wisdom of the crowd”) ermöglicht nun obendrein, Vorbereitungsergebnisse von Kollegen zu weiteren Filmen, für die eigene Unterrichtsvorbereitung zu nutzen. Am Schluß kommen alle Beteiligten noch einmal zusammen, um die Erfahrungen zu bündeln und neue Anregungen medialer Arbeit mitzunehmen.

Wir, das sind
für Medien-Fortbildungen von evangelischen Religionslehrkräften in Baden-Württemberg zuständigen Medienpädagogen Margit Metzger, Kerstin Steglich, Roland Kohm und Michael Beisel – ein Team aus dem Praktisch-Theologischen Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, dem Evang. Medienhaus Stuttgart und dem Religionspädagogischen Institut der Evang. Landeskirche in Baden.
Wir, Das sind sozusagen aber auch die Anbieter von Bildungsmedien für den Religionsunterricht als unsere Partner: u.a. das Evang. Medienhaus Stuttgart, matthias-Film, FWU und das katholische Filmwerk. Diese Anbieter haben ihre Produkte für dieses Experiment zur Verfügung gestellt.

So haben wir es dann machen können:

Zusammenarbeit im Ev. Medienhaus

12 Kurzfilm-DVDs mit Schwerpunkt Sek I waren am Start, 16 Teilnehmende aus beiden Landeskirchen und aus allen Schularten incl. Konfirmandenunterricht. Unverzichtbar: unser externer technischer Supporter Klaus Wenzel aus Münster. Zwei Präsenztagungen Ende September und Anfang Dezember 2010, dazwischen die Onlinephase mit Praxiserprobung im Unterricht. Die Online-Phase hatten wir in ein-bis-zwei Wochentakte eingeteilt: Filmeinsatzkonzept erstellen, sich gegenseitig online beraten (lassen), Konzept optimieren, den Film im Unterricht einsetzen, Erfahrungen damit notieren, eigene Lernerfahrungen reflektieren.

Auswertung
Es wurde deutlich, dass die Teilnehmenden am meisten von der Vorstellung der Vielfalt der Kurzfilme profitierten, von der intensiven vorgeplanten Praxiserprobung im Unterricht und vom beständigen Kontakt mit der/dem jeweiligen Tandempartner/in. Schwierigkeiten hatten sie häufig mit der nur kurz eingeübten Technik der Online-Kommunikation auf der Plattform, sie fühlten sich mit der Erstellung ihrer Ergebnisse unter Zeitdruck. Sie konnten nicht davon überzeugt werden, ihre didaktischen Überlegungen und Erfahrungen beim Einsatz der Kurzfilme im Unterricht der größeren fachpädagogischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen – dazu ist vielleicht das wiki-Prinzip des „share your wisdom“ noch zu ungewohnt.

Daraus haben wir als Teamer mitgenommen:
– Online unterstützte Kommunikation ermöglicht eine Intensivierung der (gemeinsamen) Lernerfahrung.
– Unser Vorbereitungsaufwand für diese Fortbildung war zwar beträchtlich, allerdings können wir in Zukunft den Seminarraum (um persönliche Daten bereinigt) einfach recyceln.
– Ohne technischen Support wäre der Kurs nicht durchführbar gewesen.
– Wir werden angesichts der unterrichtlichen Belastung die Online-Phase entlasten und entsprechende Online-Aufgaben vermindern.
– Es sollte besser in die Zielsetzung des öffentlichen Teilens von Filmeinsatz-Erfahrungen eingeführt werden.

Die nächste Filme-Online-Fortbildung als Blended-Learning-Angebot für RU-Lehrkräfte in Baden-Württemberg ist schon fest eingeplant und dazwischen: „CU online …auf rpi-virtuell“.

Online-Seminar in der Religionspädagogischen Ausbildung

Ruth Ziemer arbeitet an der Universität Erfurt und hält dort ein religionspädagogisches Einführungsseminar. Im laufenden Semester ist dies ein Online-Seminar in Kombination mit drei Präsenzveranstaltungen in der Uni.

Ruth, wie bist Du auf diese Idee gekommen?
rpi-virtuell und blended-learning setze ich ja bereits in der Schule ein und bin begeistert von dieser Art zu lernen. An der Uni ist Online-Lernen in Religion mein Forschungsschwerpunkt. Deswegen lag es nahe, das religionspädagogische Einführungsseminar als Online-Seminar zu gestalten. Außerdem ersparen sich alle Beteiligten auch einige Fahrtzeiten… 😉

Für wen ist das Seminar gedacht?
Das Seminar richtet sich überwiegend an Lehramtstudierende, gewinnt jedoch zunehmend auch Studentinnen und Studenten anderer Fachbereiche (z.B. Rechts-, Geschichts-, Kommunikationswissenschaften), die Ev. Theologie im Nebenfach studieren. Inhaltlich parallel zum Online-Seminar bieten zwei Kolleginnen ein Seminar mit denselben Inhalten als Präsenzveranstaltung an. Die Studierenden konnten also zwischen einem Präsenz- und einem Online-Seminar auswählen. Alle Teilnehmenden des Online-Seminars haben sich bewusst für diese Form entschieden. Daher gibt es eine hohe Motivation, sich im Online-Seminar zu beteiligen.

Wie arbeitest Du in deinem Seminar?

Gestaltungsaufgabe in der Checkliste der Seminareinheit „Religion als ordentliches Unterrichtsfach mit besonderem Anspruch“

Es gibt drei Präsenzveranstaltungen, die über das Semester verteilt sind. Am Anfang gab es ein Präsenzseminar zur Einführung in die Plattform rpi-virtuell und die Arbeit im Seminarraum. Die beiden noch anstehenden Präsenzveranstaltungen werde ich weitgehend frei von neuen Inhalten und technischen Übungen halten. Hier ist Platz, den intensiven Online-Prozess zu reflektieren und weiterzuführen. Vor allem ist es für die Beziehungsebene der Seminargruppe wichtig, sich als Personen live zu begegnen. In den Zeiten dazwischen arbeiten wir ausschließlich im virtuellen Seminarraum. Im Abstand von sieben bis zehn Tagen (je nachdem wie die Feiertage liegen) stelle ich neue Materialien in den Seminarraum ein. Die Teilnehmenden erhalten eine Checkliste für jede Einheit und im Forum eröffne ich dazu einen Diskussionsstrang. Während der ganzen Zeit arbeiten die Studierenden in Lern-Duos und führen ein persönliches Seminarportfolio. Dieses E-Tool hatte ich vorbereitet und die Studierenden konnten es einfach in den eigenen Bereich kopieren. Im Seminarportfolio werden die Inhalte und Lernprozesse reflektiert und bewertet.

Wie hältst du die Studienmotivation über mehrere Wochen aufrecht?
Zu drei religionspädagogischen Schwerpunkten habe ich Experten in unseren virtuellen Seminarraum eingeladen. Diese Experten begleiten jeweils eine Woche lang eine Forendiskussion mit den Studierenden. So ein Highlight setzt einen besonderen Akzent und hilft, die Spannung über einen langen Zeitraum aufrecht zu halten. Das ist doch toll, wenn ich den Autor eines Buches oder eine Doktorandin zum Thema im Forum treffen kann! Außerdem lebt ein Online-Seminar wie andere Bildungsangebote von einem Wechsel der Medien und Arbeitsimpulse.

In welcher Form wird das Engagement der Teilnehmenden anerkannt?

Ein Flyer als Ergebnis der Gestaltungsaufgabe

Die Teilnahme am Seminar wird uni-üblich bewertet. Weil es ja sehr verschiedene Möglichkeiten zur Aktivität in diesem Blended-Learning-Setting gibt gehen die öffentlichen Aktivitäten und das Seminarportfolio zu jeweils 50 % in die Bewertung ein. Zwischendurch gebe ich den Studierenden eine qualifizierte Rückmeldung per Mail. Anerkennung erhalten die Seminarteilnehmenden jedoch nicht nur von der Seminarleitung. Während des ganzen eLearning-Prozesses geben sich die Studierenden gegenseitig qualifizierte Rückmeldungen im Forum.

Welche Rückmeldungen hast Du bisher bekommen?
Die Präsenzveranstaltung zu Beginn des Seminars hat ein tolles Feedback erhalten und war ein guter Start in das gemeinsame Online-Arbeiten. Die Diskussionen im Forum sind sehr engagiert und die erste Expertin, Frau Prof. Dr. Schulte, war wirklich überrascht, wie tiefgründig im Forum diskutiert wird. Die sozialen Umgangsformen im Netz (Netikette) werden von den Studierenden sehr ernst genommen. In so einem Online-Seminar geht es in erster Linie darum, sich persönlich auf einen Lernprozess mit anderen einzulassen und nicht darum, die Seminarleitung mit Wissen zu beeindrucken. Mein Einblick in die Arbeit der Seminarteilnehmenden ist jedoch begrenzt. Schließlich nehme ich nur die öffentlichen Diskussionen im Forum wahr und werde erst am Ende des Semesters Einblick in die persönlichen Seminarportfolios der Studierenden bekommen.

Dein vorläufiges Resümee?
Für mich ist die Moderation eines solchen Online-Seminars zugleich kräftezehrend und von enormem Gewinn: Kräftezehrend ist der große Zeitaufwand. Jede Woche müssen Materialien und Aufgaben bereitgestellt werden, die eine eigenständige Erarbeitung und Reflexion der Studierenden ermöglichen. Parallel verfolge ich täglich die Diskussionen in den Foren und bin mit einzelnen Studierenden in persönlichem Kontakt. Manche Studierende bedürfen auch motivierender Unterstützung, weil Online-Lernen sehr viel Eigenaktivität verlangt. Es wäre entlastend und bereichernd, so ein Online-Seminar gemeinsam mit anderen Lernbegleitern zu betreuen. Vielleicht kann ich ja künftig Absolventen dieses Seminars für diese Aufgabe gewinnen. Zugleich erlebe ich das Seminar als enormen Gewinn. Ich freue ich mich über die Tiefe der Auseinandersetzungen und die kontinuierliche Beteiligung. Staunend nehme ich wahr, wie eine Gestaltungsaufgabe zu Metareflexionen im Forum führt:

Reflexion im Forum

Danke dir herzlich für das Interview und den Einblick in deine Arbeit!

Online-Fortbildung: Aufbaukurs Modul C – Online-Seminare konzipieren und leiten

Kompetenz beim Online-LernenOnline
unterstütztes Lernen bietet neue Chancen in der Erwachsenenbildung.
Voraussetzung für den Erfolg ist, dass ein solches Seminar kompetent
und Zielgruppen gerecht geplant und geleitet wird. Der Aufbaukurs Modul C vermittelt Ihnen die entsprechenden Kompetenzen!

 

 


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Online-Fortbildung: Supporterkurs Modul A – Technischer Support für Online-Seminare

Nicht jeder, der ein Online-Seminar anbieten will, kennt sich mit der Technik
aus. Und auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brauchen
Unterstützung. Dafür gibt es die rpi-Supporter: Sie stehen der
Seminarleitung und den Seminarmitgliedern mit ihrem Knowhow zur Seite!

 

 

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