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OUL: Lernwege dokumentieren und Leistungen nachweisen

StudierendeOnline-Lernen an der Uni? Professor Werner Müller-Geib beschreibt, wie er die Chancen von online unterstütztem Lernen (OUL) für seine Lehrveranstaltungen entdeckt. Mit Hilfe der Online-Plattform rpi-virtuell entwickelt er ein neuartiges Konzept für ein zertifiziertes "Online-Kolloquium".
 

 

WMG

Prof. Dr. Werner Müller-Geib lehrt an der KFH Mainz als Theologe die Fächer Liturgiewissenschaft, Homiletik und Lehre vom Geistlichen Leben. In den Fachbereichen der Sozialen Arbeit und Gesundheit & Pflege arbeitet er in den Modulen Theologie in der Sozialen Arbeit/in der Pflege mit. Einige Lehrveranstaltungen gestaltet er seit 2009 mit Online-Elementen.

OUL: Lernwege dokumentieren und Leistungen nachweisen

  • Die Situation: Als Hochschullehrer im Online-Seminar
  • Der Anlass: Ein Zusatzzertifikat gerät in Konflikt mit der Abschlussprüfung
  • Meine Optionen: Forum, Seminarwiki oder Portfolio
  • Erfahrungen im virtuellen Seminarraum: Ankommen und arbeiten
  • Die Reaktionen der Teilnehmenden und meine Kriterien
  • Hürden im Vollzug
  • Mein Fazit: Gelungenes weiterführen – neue Grenzen überschreiten
    Ganzer Artikel als PDF-Datei: mehr

Die Situation: Als Hochschullehrer im Online-Seminar

Rheinland-pfälzische Hochschulen bieten zunehmend Möglichkeiten der Online-Lehre (Beispiel: Virtueller Campus Rheinland-Pfalz: mehr). Erste Fortbildungen waren mir jedoch mit weit über 1000 Euro entschieden zu teuer.

Ich möchte aber Lehren und Lernen online unterstützt gestalten. Guter Rat lag nah: Als regelmäßiger Leser des EKD-Newsletter stieß ich auf die Werbung für das rpi-Seminar Online-Moderation (Modul B) im Herbst 2008. Gesagt, getan, auch Katholiken sind bei rpi-virtuell eingeladen.

Das Online-Seminar war für mich überaus erfolgreich. Eine Menge an neuen Perspektiven und Methoden des Einsatzes des Rechners als Online-Plattform öffnete sich mir. Deutliche Reflexionen wie schon lange nicht mehr waren an der Tagesordnung. Abläufe gelangen mir viel strukturierter als zuvor – z.B. mithilfe eines Portfolio und eines Lerntagebuches. Zwischen sich zunächst unbekannten Teilnehmenden entwickelten sich Telefonpartnerschaften und Gruppen.

Eines wurde und blieb klar: Die Umgebung kann so virtuell sein wie sie möchte, die Menschen, mit denen ich zusammen arbeitete, bleiben real – auch wenn ich sie nicht sehe, sondern nur höre (per Skype oder Telefon) oder von ihnen lese. Und: Es entstand eine Zusammenarbeit bis hin zur wechselweisen kollegialen Beratung.

Eine Erfahrung, die Studierende nicht erst machen müssen: Da entfällt die Schnupperphase. Denn viele arbeiten schon seit Jahren in Lerngruppen zusammen und erleben das als gelingend und bereichernd. Diese Atmosphäre fördert mein Vorhaben.


Klick!Der Anlass: Ein Zusatzzertifikat gerät in Konflikt mit der Abschlussprüfung

Im Rahmen eines dreisemestrigen, eigens wählbaren Zusatzzertifikates "Theologie in der Sozialen Arbeit" findet an der KFH Mainz am Ende dieses Studiengangs ein Kolloquium statt. Das qualifiziert die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung über einen normalen Seminarschein hinaus.

Diese Prüfung liegt am Ende des 8. und letzten Studiensemesters. Sie steht damit in unmittelbarer Konkurrenz zu den normalen Abschlussprüfungen, die im Diplomzeugnis bzw. im BA-Abschluss ihren Niederschlag finden. So kam es immer wieder vor, dass sich Studierende in letzter Minute oder in der Vorwoche vom Kolloquium abmeldeten und sich mit einem Seminarschein zufrieden gaben. Die Zeit zur Prüfungsvorbereitung der Hauptfächer hatte mal wieder nicht gereicht.

Sowohl die Studierenden als auch ich waren mit dieser Situation unzufrieden: Warum sich über Semester hin mühen, engagiert diskutieren und immer wieder Grundsätzliches aufrühren, antasten oder klären, wenn kurz vor Torschluss ein anderer Hammer fällt und von den dreisemestrigen Mühen nichts Besonderes bleibt?

Im Sinne des zertifizierten Zusatzangebots wollte ich eine andere Art der Prüfung ermöglichen, die zeitlich nicht in Konflikt mit den Abschlussprüfungen stehen sollte. Ich hatte also ein Argument, das die Studierenden bestimmt positiv aufnehmen würden: Wer freut sich nicht über einen Weg, der den Stress der Prüfungsvorbereitung mindert?

Klick!Meine Optionen: Forum, Seminarwiki oder Portfolio

Gesucht war also eine Alternative zu einem mündlichen Kolloquium, das in der Regel 20 Minuten dauerte.
Im Seminar bei rpi-virtuell lernte ich drei besonders hilfreiche und viel genutzte Werkzeuge kennen, mit denen sich Beiträge und Leistungen personenbezogen dokumentieren lassen – Forum, Seminarwiki und Portfolio.

  • Das Forum dient vor allem dem Austausch. Hier lässt sich auch zu späteren Zeitpunkten sehr gut nachverfolgen, in welcher Weise die einzelnen Teilnehmenden zur Entwicklung von Gedanken und Ideen beitragen.
  • Das Seminarwiki ist gut dafür geeignet, kooperativ Texte zu verfassen. Jede Änderung ist nachträglich sichtbar. Auch hier ist jeder Beitrag der Autorin oder dem Autoren zuzuordnen. 
  • Das Portfolio wird individuell geführt und spiegelt die persönlichen Interessen und den individuellen Erkenntnisprozess wieder.

Welches Werkzeug sollte ich wählen? Die Teilnehmergruppe war mir schon als sehr diskussionsfreudig bekannt. Da lag die Entscheidung für das Forum nahe. Ich hatte aber keine "Labergruppen", sondern echte Diskussionsgruppen im Auge. Und sah die Gefahr: "Laberguppen" gibt es in Internetforen millionenweise.

Das Sozialarbeiterklischee "Es war gut, dass wir darüber geredet haben" im Feedback wäre der Beweis, dass mein Konzept Forumsdiskussion als Prüfungsersatz gescheitert wäre. Und die Glaubwürdigkeit eines Zertifikats, das ich immer wieder Anstellungsträgern im Caritasverband vorgestellt habe, wäre gefährdet. Das heißt, ich musste Wege finden, um einen qualitätvollen Austausch zu sichern.
Letztlich hieß es für mich dennoch: Mut zum Restrisiko.

Wie aber gewinne ich Studierende für das, was ich vorhabe? Gibt es eine Win-Win-Situation?
Vorab sei verraten: Es gab sie und es wird sie – wohl nicht nur für mich – weiterhin geben. In zwei Seminarräumen standen am Ende 12 bzw. 16 Forenstränge (threads) mit 70 bzw. 108 Beiträge, bei 547 bzw. 561 Aufrufen der Forenstränge zu Buche. Die Teilnahmequote belief sich von der Mindestanzahl an Beiträgen bis zum Zweieinhalbfachen des Erforderlichen. Zurückhaltung sähe etwas anders aus.

Klick!Erfahrungen im virtuellen Seminarraum: Ankommen und arbeiten

Zur Einführung fertigte ich Bildschirmabbildungen (screenshots) mit Anleitungen an: So kommt man in einen Seminarraum. Die mailte ich zusammen mit der Einladung an die insgesamt knapp 40 Teilnehmenden.

Da zwei Gruppen eines Semesters parallel liefen, führte ich ein Prinzip ein: Jede Gruppe bildet ihren eigenen Seminarraum, denn die Diskussionen laufen auch zu gleichen Themen unterschiedlich. Zudem ist mir der geschützte Raum wichtig. Und was für die reale Seminarveranstaltung gilt, möchte ich im virtuellen Seminarraum erhalten.
Das stieß zunächst auf allgemeine Zustimmung: Praktizierter Datenschutz, das kam gut an.

Im Nachhinein angemerkt: Die Entscheidung zu trennen empfiehlt sich, wenn die Leitung die Teilnehmenden genau kennt und sofort in der richtigen Gruppe zuordnet.
Prompt unterliefen mir zwei Verwechslungen bei der Einladung und die Studierenden landeten in der falschen Gruppe. Sie tauchten dann in der rechten Bildschirmspalte unter "N.N. hat das Seminar verlassen" bleibend sichtbar auf. Inzwischen weiß ich, dass der Leiter eines Seminars bei rpi-virtuell unter "Verwaltung" die Option findet "Log-Daten löschen".

Der Verlauf des Semesters zeigte: Die Trennung in zwei Gruppen war unnötig, erwies sich sogar als hinderlich. Vor allem die Studierenden merkten dies kritisch an.
Ein (1!) Seminarraum hätte so manches erleichtert. Die "virtuell-reale Diskussion" hätte ohne Schwierigkeiten die Seminar- und Gruppengrenze überwunden. Auch hätte ich Zusatzdokumente, Texte, Links, weiterführende Hinweise nicht doppelt hochladen bzw. von einem Seminarraum in den anderen kopieren müssen, sondern nur einmal. Meine Arbeit hätte sich deutlich vereinfacht.

Das ärgste Problem erwies sich aber trotz mehrfacher Support-Unterstützung als sehr lästig und blieb ungeklärt: Keinem Studierender mit aol-Mailadresse gelang es, sich in den Seminarraum anzumelden. Einige wenige Teilnehmende legten sich eine neue Emailadresse an.
Erfahrung für andere: Der technische Support muss klar besprochen sein. Als Dozent sollte man sich selbst so weit wie möglich auskennen. Doch für technische Hilfe hat man nur begrenzt Zeit. Da ist es gut, wenn es jemandem am Lehrstuhl gibt, der mit der Plattform vertraut ist. Nur auf den allgemeinen Support zu vertrauen, das fände ich unverantwortlich rpi-virtuell gegenüber, wo ja schließlich eine Vielzahl von Seminaren laufen.

Klick!Die Reaktionen der Teilnehmenden und meine Kriterien

Dann stellte ich den Studierenden mein neues Prüfungskonzept vor. Sie reagierten erst einmal wie erwartet: Prüfungsstress vermindern ist immer gut. ABER.
"Wie stellen Sie sich unsere Beiträge vor?" – "Wie machen Sie Noten? Wie kann man nicht bestehen?" – "Wann wissen wir, dass wir genug und hinreichend anspruchsvoll geschrieben haben?" – "Was machen Sie mit denen, die zu wenig oder nichts schreiben?" – "Wie bekommen wir die gelbe Karte, bevor Sie uns die rote zeigen und kein Zertifikat ausstellen?"

Ich gab folgendes Konzept vor: Aus den Seminarsitzungen heraus würde ich am selben Abend Themen einstellen, die eine Diskussion starten sollten. Auch Fragen von den Studierenden seien willkommen.

Das Kriterium für die Studierenden las sich sinngemäß so: "Es geht um qualifizierte Diskussionsbeiträge, die Sie ernsthaft auch im Seminar und im Blick auf die sofortige Reaktion anderer Anwesender Ihres Semester so und nicht anders formulieren würden.
Vier bis fünf Sätze sollen es schon sein, Ihr Redebeitrag besteht auch nicht nur aus dahin geworfenen Brocken. Ein rundes Argument – bei dem Ihnen nicht andere Ungeduldige das Wort abschneiden und selbst schneller sein möchten. Länger als eine halbe Seite nicht – denn so lange möchten Sie auch keinem/keiner zuhören müssen. Fassen Sie sich solide kurz".

Summa summarum überwogen meine Fragen, es kamen aber auch viele Fragen
von den Teilnehmenden. Letzten Endes müsste man lange zählen, um zu
wissen, welche Fragen besser "ankamen" und engagierter diskutiert
wurden, die studentischen oder die des Profs.

Klick!Hürden im Vollzug

Mit Zeiten des Leerlaufs umgehen
Regelmäßige Lehrveranstaltungen bewirken auch einen kontinuierlichen Austausch in den Foren. Das war in den gleichmäßigen Wochen des Semesters zu sehen. Ausfälle, gerade im Sommersemester wegen der Feiertage oder anderer Sonderveranstaltungen im Leben einer Hochschule, führten zu einer Vierwochenpause und zu geblockten Terminen, um die Ausfälle letztendlich rechnerisch zu kompensieren.

Hier entstanden im virtuellen Raum reale Leerläufe, Pausen, toten Zeiten. Ein Thema war zu Ende diskutiert – ein neues stand mangels einer ausbleibenden Seminarsitzung noch nicht an. Hier stößt das Forum an eine Grenze.

Kontext Ausbildung bleibt
Was ich eingangs meinte, humorvoll in die Motivation packen zu können ("ein bisschen baue ich auch auf den Suchtfaktor Computer") – gerade bei Studierenden der Sozialen Arbeit, erwies sich als nicht zutreffend. Solch ein Austausch in einem Forum ist kein Selbstläufer.

Die Studierenden nehmen teil, weil sie einen Leistungsnachweis erhalten und nicht, weil es studentische Lustprinzipien nach Internetspielen oder den Austausch im StudiVZ, ICQ oder auf sonstigen Plattformen befriedigt.
Die Möglichkeit des Chat auf der Ebene des Seminarraums blieb ungenutzt. Ich habe als Leiter diese "Spielwiese" auch nicht bewusst geöffnet, weil ich wusste, dass die Studierenden wenn, dann auf anderen Ebenen miteinander chatten.

Wer zu langsam schreibt, …
Das gab es auch: "Ich habe eine halbe Seite geschrieben, und auf einmal war alles weg als ich es speichern wollte." – Im Grunde passierte dasselbe Missgeschick wie bei manchen Mailservern auch: Zu lange schreiben ohne Abspeichern rächt sich. Warum aber eigentlich?

Verwechslungsgefahr
Ich bin vom Grundkurs Modul B in die Praxis der Lehrveranstaltung gesprungen. Sofort nach dem Moderationsseminar Modul B startete ich neben den beiden Seminarräumen in der Sozialen Arbeit auch einen im Studiengang Gesundheit und Pflege (und einen im Studiengang Praktische Theologie, um "Dokumente", begleitende Unterlagen, leicht zugänglich zu machen -also mit ganz anderer Zielsetzung).

Teils standen also gleiche Themen an, die zwar erwartungsgemäß verschieden, aber darüber hinaus in wirklich nicht planbarer Unterschiedenheit verliefen. Größere Altersunterschiede und gänzlich andere berufliche Hintergründe bzw. Erfahrungen spielten Fragen an die Oberfläche, die viel Spontaneität erforderten. Denn auch hier sollte der Satz "Gut, dass wir darüber geredet haben" nicht als Feedback fallen können oder müssen.

Das mache ich als Leiter nicht mehr: Drei virtuelle Seminarkurse in einem Semester durchführen, die sich thematisch ähneln oder teilweise überschneiden, letztlich aber doch weit unterschiedlich verlaufen.
Das stellt praktisch unerfüllbar hohe Ansprüche an das Vermeiden von Verwechslungen: Was wurde wo und wie genau mit welchen Argumenten diskutiert oder erstritten? Entweder es existieren klare thematische Trennungslinien oder ganz verschiedene Lern- und Studienthemen – und ich werde den Versuch wagen, auch einander fremde Gruppen virtuell zusammenzuführen!

Es wird immer die Schaukel zwischen Versuch und Irrtum sein, auf der man grandiose Ausblicke und Höhenflüge, aber auch schnelle Stürze erlebt, die nicht abrupt enden, sondern immer weiter führen.

Klick!Mein Fazit: Gelungenes weiterführen – neue Grenzen überschreiten

Mein Konzept der Forenstränge kann ich nach drei Seminaren guten Gewissens als gleichwertigen Ersatz für ein Kolloquium ansehen.
Im Forenaustausch kommen viele Aspekte zusammen, die sich gegenseitig reiben und danach schreien, bearbeitet zu werden. Ausbleibende Antworten werden zum Beispiel auch von Teilnehmenden angemahnt. Argumente aus den Seminarsitzungen, die nicht überzeugten, fanden überzeugende Entgegnungen oder Ergänzungen, die weiter gehendes Engagement bewiesen.

Durch die Dynamik der fortschreitenden Diskussion entwickelte sich praktisch zwangsläufig ein Zuwachs an Erkenntnissen und das Vertiefen von Meinungen.
Insofern also doch: "Lernfortschritt", obwohl das zunächst nicht Erfolgskriterium war. Die Themenpalette des Seminars baute sich im Forum nicht logisch aufeinander auf, sondern ergänzte sich wie ein Blumenstrauß. Die Teilnehmenden wählten die eine oder andere Blume und setzten ihre Schwerpunkte. So können  verschiedene Fragen in Auswahl behandelt werden, es lässt sich am Beispiel lehren und studieren, Transfers können gelingen.

Für die Studierenden erwies sich die gewählte Vorgehensweise als vorteilhaft. Sie legten mir nahe, es beim nächsten Mal wieder so zu machen.

Das lenkt meinen Blick abschließend auf Folgendes: Die Effizienz des online unterstützten Studierens ergibt sich erst aus der Kombination mehrerer Tools.

  • Der Bereich "Dokumente", in denen Dateien verschiedenster Art, Links, Bilder etc. abgelegt werden können, eignet sich auch für weiterführende Links – gerade wenn man sich vor allem auf der Ebene mündlicher Diskussionen bewegt. Auch Seminarunterlagen lassen sich hier im nach außen geschützten Raum zur Verfügung stellen, ohne gleich weltweit sichtbar zu werden.
  • Die Möglichkeit, in einem internen Seminarwiki zu arbeiten, bestand. Hier zeigte sich, dass jedes Werkzeug eigene Gesetzmäßigkeiten und Nutzungsgewohnheiten besitzt.
    Mein Kriterium, ernsthaft aufgebaute, überzeugende Argumente zu liefern wie im Austausch im Seminar, entspricht eher dem Forum. Im Seminarwiki würde ich themen- und textorientierter arbeiten, Literatur als Hintergrund fordern, auch bereitstellen und die Einbindung überprüfen. Dann kann ich mich auch auf der Ebene der Notengebung bewegen.
  • Nach den Erfahrungen mit Foren zeigte sich auch die tiefer gehenden Entwicklungsmöglichkeiten mit Portfolios: Als Lehrender kann ich so bei Studierenden sehen, wie der Lernweg verläuft, wo die Hürden liegen und neue Formen der Lern- bzw. Studienbegleitung praktizieren. Als Problemanzeige erhebt sich: Ich muss die einzelnen Lerntypen möglichst gut kennen. Ob dies auch in einem ersten Studiensemester gelingen kann? Damit werde ich im nächsten Semester ein neues Kapitel aufschlagen.

Ja, liebe Leserin, lieber Leser, Sie merken: Das Online-Lernen hat mich gepackt, ehrlicherweise wohl ein gewisser "Suchtfaktor-OUL". Ich sehe die Werkzeuge im virtuellen Raum als echte Bereicherung und wertvolle -auch methodische- Ergänzung der traditionell präsentischen Lehre. Natürlich ist auch Vorsicht angebracht: Nicht alle Studierenden "lieben" ihren PC. Zu meinen zukünftigen Erfahrungen vielleicht mehr in einer zukünftigen Themenwoche.

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