Starten Sie ins Online-Lernen

“Mein rpi” als mein virtuelles Büro!

Michael Schröder unterrichtet in der Sekundarstufe I. Er ist glücklich mit rpi-virtuell als seinem "virtuellen Büro". Was den Unterricht betrifft, ist die Nutzung von Computer und Internet aber noch in der Startphase. Sein Tipp für Kolleginnen und Kollegen: Macht den Startworkshop mit und vernetzt euch im Kollegium!

 

 

rpi-virtuell bei der Vorbereitung: Der
Hit für mich!

Was für mich richtig super ist, ist "Mein rpi" als mein
virtuelles Büro zu nutzen:

  • Ich habe alle "meine" Links dort gespeichert, das geht von
    Medienstelle, über Beratungsstellen und Adressen zum Dowload von
    Materialien bis hin zu Online-Lernspielen.
  • Ich lade meine Materialien rauf und runter und …
    Arbeitsblätter, Tests, Klassenarbeiten, Elternbriefe usw. So ist alles immer griffbereit. Ich kann, wo auch immer ich bin, zu Hause, in der Schule, auf einer Fortbildung, … auf mein virtuelles Archiv zugreifen.
  • Und ich recherchiere nach Ideen und Materialien für den Unterricht.
    rpi-virtuell bietet unter "Materialpool" für Religionslehrer einiges an
    Interessantem. Das bereichert meinen Unterricht.

rpi-virtuell in der Schule: Noch in der Startphase

Gleichzeitig läuft es im schulischen Bereich noch nicht wirklich befriedigend mit rpi-virtuell.

Probleme mit Ausstattung und Internetzugang
Das liegt zum einen daran, dass unsere PC-Ausstattung es einfach nicht hergibt. Mal kann man sich als Lehrer an den Rechner anmelden, mal nicht. Mal funktioniert das Internet, mal nicht.
Das ist einfach zu unsicher, als dass man mit Schülerinnen und Schülern im Unterricht regelmäßig mit rpi-virtuell arbeitet.

Bedarf an IT-Grundbildung
Zum anderen sieht es bei manchen Jungen und Mädchen mit der IT-Grundbildung noch nicht so gut aus: Wenn man im Fachunterricht mit Computern arbeiten möchte, sollten die Schülerinnen und Schüler zumindest mit Maus und Tastatur umgehen können, einfache Kenntnisse der Textverarbeitung besitzen und schon mal im Internet unterwegs gewesen sein. Das ist jedoch nicht gewährleistet.

Unsere Schule ist eine Gemeinschaftshauptschule, die SchülerInnen können hier den Hauptschulabschluss oder einen mittleren Schulabschluss machen. Wir sind als Schule sehr aktiv. Was Medienkompetenz betrifft, ist unser Angebot noch ausbaufähig.

Seminarraum  "Klassenzeitung"
Meine Strategie ist, es schrittweise anzugehen, die
Anwendungsmöglichkeiten zu erproben und schrittweise Kompetenzen
aufzubauen. Ich habe als Deutschlehrer einen Seminarraum für die Schülerzeitung eingerichtet. Dort treffen wir uns und schreiben gemeinsam unsere Schülerzeitung. Dafür nutze ich das eTool Themenmappe. Gibt es schon eine Ausgabe? Bzw. wann erscheint die erste?

  • Startseite des Seminarraums: mehr

Seminarraum "Schulseelsorge"
Mein nächstes Projekt: An unserer Schule bin ich
Schulseelsorger. Ich denke gerade darüber nach, einen
Seminarraum "Schulseelsorge" für Schüler unserer Schule zu eröffnen.
Dieser Seminarraum kann als virtueller Treffpunkt dienen. Dort möchte ich für unsere Kinder und
Jugendlichen Kontaktdaten von Beratungsstellen und Anlaufstellen zur
Verfügung stellen. Vielleicht werde ich dort einiges zum Umgang mit
Mobbing hinterlegen. Ferner plane ich, dort jeweils die Monatslosung
abzulegen.

Das empfehle ich Kolleginnen und Kollegen

1. Macht zum Einstieg unbedingt das "Start-Seminar" mit!
Da bekommt man in kurzer Zeit und zu sehr geringen Kosten alles mit, was man für den Einstieg wissen und können muss. Zudem ist das Lernen in einem solchen "Online-Seminar" eine sehr interessante Erfahrung, wenn man das vorher nicht kennen gelernt hat.

2. Systemische Vernetzung: Schulleitung und Kollegium bearbeiten!
Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass in Schule dann etwas langfristig gut funktioniert, wenn möglichst viele Kolleginnen und Kollegen mitziehen. Ich bin bei uns Einzelkämpfer mit rpi-virtuell. Das ist überhaupt nicht sinnvoll.
Wenn große Teile des Kollegiums und andere Fächer mitmachen, kann ich mich mit austauschen, dann wird auch für die Jungen und Mädchen der Umgang mit der Plattform sehr schnell "normal". Das ist anzustreben.

Michael Schröder

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    Stefan Kugler
    Themenwochen Online-Lernen, September 2009 – mehr 
  • Startworkshop:
    Der Einstieg bei
    rpi-virtuell!

    Unter Anleitung die Plattform kennen lernen: mehr


Michael Schröder ist Lehrer an der Konrad-Adenauer-Schule in Meschede-Freienohl im Sauerland (NRW).
Er unterrichtet Deutsch und Evangelische Religion und kümmert sich außerdem um Streitschlichtung, Schulseelsorge und den Schulsanitätsdienst – mehr

 


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