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„Tage – danach“
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TAGE – DANACH

Die Bilderwelten von Gielia Degonda entführen ins Kosmisch-Göttliche

Die Arbeitsgruppe „Kirche und Kunst“ der reformierten Gemeinde Zürich-Witikon hat der Künstlerin Gielia Degonda 2010 Carte blanche gegeben, um in ihrem Kirchenraum künstlerisch eigene Akzente zu setzen. Degonda hat sich daraufhin entschieden, zwischen Ostern und Pfingsten auf der rasterartigen Glasfensterwand ihre ästhetische Signatur anzubringen und so in dieser Zeit vom Kommen des Heiligen Geistes zu künden.

Eine schwierige Aufgabe. Die Malerin und Klosterfrau der Ingenbohler-Gemeinschaft bevorzugt die Abstraktion; hier gestaltet sie jedoch eine Serie von Bildern nach der Bibel, teilweise mit Texten, verhalten gegenständlich, mit klar erkennbaren religiösen Symbolen wie Kreuz und Taube. Der Zyklus trägt den Titel „Tage danach.“ Viele Menschen haben Mühe, sich auf Abstraktes einzulassen“, begründet sie ihre Vorgehensweise, „und doch wäre die abstrakte Malerei wie geschaffen dafür, das Geheimnisvolle und Rätselhafte Gottes anzudeuten.“

Zum Schluss der Bilderserie kommt in aufflammenden roten Strichen das Ausdehnende und Pulsierende zur Geltung – eben das, was den Heiligen Geist symbolisieren will.

Nach Delf Bucher

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