Lernen in verteilten Systemen

Auch Vordenker Steven Downes entwickelt an der nächsten Generation von Learn-Managment-Systemen  (s.u.). Im Kern handelt es sich um ein “Patchwork” vieler im Netz vorhandener Applikationen, die die Nutzer für ihre Lernbedürfnisse indiviruell zusammenstellen können und die unterschiedlichsten Lernaktivitäten miteinander  verbinden. Man müsse eine Lernumgebung von mehreren Providern zusammenzuführt denken, in der jeder Nutzer seine eigene individuelle Instanz einrichten kann (Like a browser, each person has his or her own instance of LPSS – each LPSS is individually owned). Verbindend ist nicht nur die  Authentifizierung an einem gemeinsamen Autentifizierungssystem (using technology such as OAuth, it can eliminate the need to register at multiple services), sondern auch die Schnittstellen und Protokolle (zum Beispiel über JSON formatted data exchange), die es eine direkte Verbindungung mit den Lernressourcen bereitstellen.

This year we are building on work we have undertaken over the last few years to develop and deploy the next generation of learning technologies, which we are calling ‘learning and performance support systems’. (LPSS ) This is the outcome of an internal prototype called Plearn – ‘Personal Learning Environment and Research Network’ – and develops the idea of learning support based on personal and individual needs. This is not simply ‘personalised’ learning, it is a step beyond that. Rather than offering a customised version of some generic offering, we propose to enable each learner to develop their own custom programme from the ground up.

Edu Apps

Eine Ahnung von den unbegrenzten Möglichkeiten eines solchen Systems bekommt man, wenn die Learning Apps  https://www.edu-apps.org/ bzw.  https://www.eduappcenter.com/ durchsieht, die man schon jetzt in der offenen Lernplattform www.canvas.net “einhängen” kann oder auch in moodle, dass ebnfalls den LTI Standard unterstützen wird.

LTI stands for Learning Tool Interoperability. Historically, external tools have been built to operate within a single learning platform. This creates a functionality problem as users are not able to access the best tools to teach or learn the provided content. LTI enables a single tool to be utilized across many different platforms. In Canvas, LTI is referred to as External Apps.

Learning Tools Interoperabilität (LTI) ® ist eine vom IMS (Global Learning Consortium) entwickelte Spezifikation . Das Hauptkonzept des LTI ist es, eine Standardmethode der Integration untrschiedlichsten Lern-Anwendungen (oft remote gehostet) mit Plattformen wie Lernmanagementsysteme, Portalen, oder anderen Lernumgebungen zu schaffen. In LTI werden diese Learning-Anwendungen als “Werkzeuge” ( von Werkzeuganbieter geliefert ) und die LMS oder Plattformen werden “Werkzeug Verbraucher” genannt .

Der Herausforderung für die Entwicklung des LTI -Spezifikation war es, eine nahtlose Verbindung von Web basierten, extern gehosteten Anwendungen und Inhalten oder Werkzeugen ( von einfachen Kommunikationsanwendungen wie Chat bishin zu domänenspezifischen Lernumgebungen für komplexe Themen in Naturwissenschften und Kunst) zu ermöglichen.

Eine Antwort zu “Lernen in verteilten Systemen”

  1. christian guenther Mo, 15. Dezember 2014 bei 18:59

    Hochinteressant! Und wirklich faszinierend, dass unabhängig von diesem Artikel (?) unsere Diskussion begonnen hat!

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