H5P Teil 6: Zeitstrahl

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 6:

Name: H5P Zeitstrahl

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: Learningapps, App-in-die-Geschichte

Zweck: Zeitstrahl

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org)

System: Browserbasiert

Vorteile: Nach Einarbeitung leicht zu bedienen, sehr intuitiv

Nachteile: nicht ausdruckbar, “era” ist nicht direkt erklärt

Vorgehen & Praktische Anwendung

Wie hier erwähnt, habe ich in der 7./8. Realschule mit dem Thema “Christenverfolgung/erste Christenheit” begonnen. Natürlich eignet sich dafür ein Zeitstrahl perfekt. Toll wäre gewesen wenn die Schüler hätten mitarbeiten können, leider geht dies in H5P nicht direkt.

Mit app-in-die-geschichte ist es anscheinend möglich, allerdings konnte ich mich zum passenden Zeitpunkt nicht problemlos registrieren (inzwischen gelöst).

Also habe ich meine Schüler ganz analog ihre Schulbücher extrahieren lassen und mir Zusammenfassungen geben lassen.

Diese wollte ich direkt eintragen, aber dann zickte das Smartboard.

Also dann alle mitgenommen, den Schülern mit kurze links eine Kurzurl erstellt und danach alles online gestellt.

 

Die Erstellung erfand ich problemlos, wobei ich das Feld “Era” ignoriert habe, da ich damit nichts anfangen konnte. Eine Erklärung habe ich dann im H5P-Forum erhalten.

Was mir gefällt: Ich habe noch nicht mal alle Bilder/Medien ausprobiert, finde aber den Zeitstrahl recht attraktiv. Geschätzte Erstellungsdauer nachdem ich alle Daten zusammenhatte, Bilder musste ich suchen: ca 30 Minuten.

 

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch und einen Onlinekurs veröffentlicht.

H5P Teil 5: Dialog Cards

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 5: Dialog Cards

Name: H5P (Dialog Cards)

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: noch nicht bekannt

Zweck: Wissen einüben

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org)/Deutsch bei Plugins

System: Browserbasiert

Vorteile: Nach Einarbeitung leicht zu bedienen, sehr intuitiv

Nachteile: keine

Vorgehen & Praktische Anwendung

Für den geplanten Online-Konfi-Kurs, habe ich eine Übung gebraucht, bei der ich Kirchenjahresfest und Glaubensbekenntnis zusammenbringen konnte: bestimmten Teilen des Glaubensbekenntnisses ein Kirchenjahresfest zuordnen. Ich hatte fill in the blanks oder drag the words überlegt, aber Dialog Card war noch passender.

Die Erstellung ging extrem einfach: Auf die eine Seite den einen Text (hier Glaubensbekenntnis), auf die andere Seite die Antwort (hier Kirchenjahr), ein paar Hinweise hinzu, fertig ist das Kartenspiel:

Ergänze liese sich das ganze noch mit Bildern, z.B. Kirchenjahresfarben.

 

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch und einen Onlinekurs dazu veröffentlicht.

H5P Teil 4: Image Slider

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 4: Image Slider

Name: H5P (Image Slider)

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: Learningapps

Zweck: Bildergalerie

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org)

System: Browserbasiert

Vorteile: Nach Einarbeitung leicht zu bedienen, sehr intuitiv

Nachteile: keine gefunden

Vorgehen & Praktische Anwendung

Um den Unterschied zwischen zwei Memes darzustellen (Beitrag zu Imgflip: Meme generieren) habe ich H5P verwendet. Ein Imageslider lässt sich gut als Bildergalerie verwenden

 

 

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch und einen Onlinekurs dazu veröffentlicht.

H5P Teil 3: Drag the words

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 3: Drag the Words

Name: H5P (Drag the Words)

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: /

Zweck: Begriffe zuordnen lassen

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org)

System: Browserbasiert

Vorteile: Nach Einarbeitung leicht zu bedienen, sehr intuitiv

Nachteile: nicht ausdruckbar

Vorgehen & Praktische Anwendung

Ich arbeite gerade an einem Online-Konfikurs. Beim Thema “Glaubensbekenntnis” war die Aufgabe Bibelstellen dem Glaubensbekenntnis zusortieren.

Analog geht das ganz nett mit Stift und Papier. Digital lässt sich das ganze mit H5P gut verwirklichen:

 

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch und einen Onlinekurs dazu veröffentlicht.

Telegra.ph: mal schnell veröffentlichen

Name: Telegra.ph

Homepage: http://www.telegra.ph

Kosten: keine

Möglichkeiten: auf die Schnelle etwas ins Netz stellen

Alternativen: write.as und andere

Registrierung für ErstellerInnen: keine

Sprache: keine spezifische

System: Browser

Vorteile: schnell, unkompliziert, kostenlos, leicht zu bedienen

Nachteile: wenig Gestaltungsmöglichkeiten, Unklarheit wo was gespeichert wird.

Praktisch angewandt:

Für das Medienpädagogik-Blog habe ich einen Textentwurf geschrieben, den ich weitergeben möchte: https://telegra.ph/Agantty-02-12

Zum Testen habe ich telegra.ph benutzt und es hat erstaunlich intuitiv geklappt. Es gibt die wichtigsten Gestaltungsmöglichkeiten (fett, kursiv, Links, Bilder), mehr nicht, aber das reicht auch.

Wie kann man es im Religions- oder Konfirmandenunterricht hernehmen? Für jede Veröffentlichung, für die eine Homepage gebraucht wird. So könnten SuS ihre Erkenntnisse auf einer Homepage gestalten.

Fraglich ist allerdings wo die Daten hingehen und wie lange die Seite erhalten bleibt.

Imgflip: Meme generieren

Name: ImgFlip – Memegenerator

Homepage: https://imgflip.com/memegenerator

Kosten: Kostenlos

Möglichkeiten: Meme erstellen

Alternativen: Mein Meme (OpenSource), https://memegen.link/

Registrierung für ErstellerInnen: nicht unbedingt notwendig. Sollte da Daten in USA gespeichert werden, vermieden werden.

Sprache: Englisch

System: Browserbasiert

Vorteil: Sehr flexibel

Nachteile: nur auf Englisch

Praktisch angewandt:

Für den nächsten Familiengottesdienst wollte ich ein Meme zum mitgeben mache, das den Inhalt der Predigt betont:

Gott war nicht im Sturm. Gott war im Windhauch

Dazu nahm ich ein Originalbild und bearbeitete es zuerst bei meinmeme, später bei Imgflip.

Wie man sieht, sind die Möglichkeiten der Bearbeitung der Memes bei imgflip wesentlich größer, daher ist es mein Favorit. Zum Schluss teste ich memegen, scheiterte aber bereits beim Bild hochladen.

Eine weitere Idee zur Verwendung wäre die KonfirmandInnen ihren Konfispruch als Meme machen zu lassen.

Hat noch jemand weitere Memegeneratoren? Über Tipps in den Kommentaren freue ich mich

Thinglink: Einfach Bilder ergänzen

Name: Thinglink

Homepage: http://www.thinglink.com

Kosten: Kostenlos zum Testen für Lehrer, mit Schülern ab 35$/Jahr

Möglichkeiten: Bilder mit Anmerkungen versehen

Alternativen: mir nicht bekannt (gesucht!)

Registrierung für Ersteller: notwendig

Registrierung für SchülerInnen: laut Beschreibung über Code möglich

Sprache: Englisch

System: Browserbasiert, App

Vorteile: sehr einfach zu bedienen

Nachteile: Englisch, Kosten, App war schwer zu bedienen

Praktisch angewandt:

Thinglink fiel mir zuerst auf einer Online-Karte meiner Zeitung auf. Mit Thinglink kann man an Bildern (und Videos, das habe ich aber nicht getestet) Anmerkungen machen: Bilder hinzufügen, Texte, Links.

Eigentlich sehr cool, um Unterrichtsinhalte zu erarbeiten. Thinglink funktioniert über App und Browser, wobei die App bei mir nicht gut zu bedienen war. Im Browser war es problemlos und extrem einfach.

Als Beispiel habe ich ein Bild der Fenster der Kirche genommen und in 5 Minuten die Infos eingefügt, die ich auch bei Kirchenführungen erzähle.

Da diese WordPress-Seite Probleme hat den Javascript-Link gut einzubinden hier der Link:

https://www.thinglink.com/scene/1150718313282666498

Wegen der Kosten habe ich nicht ausprobiert, wie SchülerInnen sich anmelden müssen/können. Ein einzelner Testaccount wäre schön.

Ich plane aber vielleicht einmal das Geld für meine SchülerInnen auszugeben und mit Ihnen etwas zu erarbeiten.

Ein cooles Tool, das sich anzuschauen lohnt. Wer etwas ähnliches kennt, vielleicht sogar OpenSource bitte rühren!

Mindmup: Schnelles erstellen von Mindmaps

Name: Mindmup

Homepage: http://www.mindmup.com

Kosten: Kostenlos

Möglichkeiten: Mindmapping

Alternativen: Mindmeister, Wisemapping

Registrierung für Ersteller: nicht notwendig (auch nicht getestet)

Sprache: Englisch

System: Browserbasiert

Vorteile: sehr einfach zu bedienen, Kostenlos, OpenSource, Viele Exportmöglichkeiten

Nachteile: Englisch,  keine App, Export-Verarbeitung findet auf amazon-Servern statt, Kostenlose Dateien werden öffentlich gespeichert.

Praktisch angewandt:

Mindmaps kann man auch gut im Unterricht anwenden, um Daten strukturieren zu lassen. Wenn man schnell etwas erstellen will, eignet sich mindmup gut. Meine Schüler sollen sich nicht registrieren müssen, daher habe ich es auch ohne Registrierung versucht:

Screenshot mindmup
Screenshot mindmup

Mit der ->|  Taste kann man super neue Untergedanken erstellen, das verschieben klappt intuitiv, zum Schluss kann man die Datei als PDF oder Bilddateien exportieren – alles ohne Registrierung. Das sollte man auch machen, denn die Daten werden nach einem halben Jahr gelöscht.

Bitte beachten: Sie sind öffentlich sichtbar.

Für die kurze Erstellung im Unterricht super. Zusätzlich punktet das Tool als OpenSource Software.

Schade, dass die Seite nicht auf Deutsch verfügbar ist.