Kreisläufe darstellen mit Kreislauftool.de

Name: Kreislauftool.de

Homepage: https://kreislauftool.de/

Kosten: keine

Möglichkeiten: Kreisläufe darstellen

Alternativen: Mir nicht bekannt

Registrierung für ErstellerInnen: nicht notwendig

Registrierung für BenutzerInnen: nicht notwendig

Sprache: deutsch

System: Browser

Vorteil: Kreisläufe interaktiv darstellen

Nachteile: Leider keine statischen Bilder der Kreisläufe möglich

Praktisch angewandt:

Dieses Tool aus dem ebildungslabor war schon länger auf meinem Schirm. Aber wozu braucht man als Pfarrer Kreisläufe? Ich hatte keinen Bedarf dafür.

Bis ich für den Online-Konfikurs an der Einheit zum Gottesdienst arbeitete: Denn ein Modell sagt: Wir dienen Gott und er uns. Ein Kreislauf.

Perfekt für das Kreislauftool:

Das Tool ist selbsterklärend, es gibt unter jedem Icon eine Beschriftung und ein Video als Erklärung.

Also: Einfach ausprobieren!

Funkwhale: Praktischer Audiodateien-Verbreiter

Wir in Neunburg wollen die Idee Bei Anruf Andacht aufnehmen und hier lokal umsetzen. Allerdings wollte ich es dringend um eine Möglichkeit, die Dateien auf der Homepage abzuspielen ergänzen.

Als Fan von Open Source Software habe ich mich für Funkwhale entschieden.

Dafür muss man sich zuerst bei einem Funkwhalepod registrieren, da leider kein deutscher existiert (wer jetzt Interesse kriegt einen aufzusetzen: bitte mich anschreiben, ich fände das auch toll!), habe ich mich bei open.audio registriert. Das ging problemlos.

Um Inhalte zu verbreiten, auf das Hochladesymbol links oben gehen (1). Ich habe mich für den Channel (2) entschieden.

Screenshot Open.audio: Veröffentlichen

Bei dem Pod open.audio gibt es nun ein Problem, da man erstmal keinen Speicherplatz hat. Wenn man den Admin kontaktiert und erklärt, was man will, kriegt man aber schnell einen (Etwas versteckt im “über”)

Hat man einen Kanal erstellt und eine Datei hochgeladen, dann geht es noch drum, den Kanal auf die Homepage zu integrieren. Das geht über den Kanal selbst:

Open.audio integrieren
Open.audio integrieren

Das klappt eigentlich problemlos:

Etwas kompliziert ist danach den Kanal wiederzufinden. Das geht nur über das Profil:

Kanal über das Profil finden
Kanal über das Profil finden

Ein übrigens netter Nebeneffekt: Ich habe über open.audio einige wirklich nette Musik gefunden.

Bearbeitung am 9.4.: Ich wurde von einem der Programmierer darauf hingewiesen, dass es unter https://tanukitunes.com/ einen weiteren offenen Pod gibt.

Digitale Gemeindehelfer in Corona-Krisenzeiten

In den Zeiten der Corona Krise, wo das persönliche Gemeindeleben still steht, hier einige Tools, die digitales Gemeindeleben ermöglichen.

Eine unvollkommene Zusammenfassung, die Wert auf Datenschutz (möglichst keine Registrierung und Tracker) und auf OpenSource legt (aber nicht nur). Teils sind die Tools erprobt, teils Empfehlungen von anderen

  1. Daten Austausch: Für mich Nextcloud, für alle Pfarrer der ELKB die ELKBCloud. Für Lehrer die Cloud vom RPI Virtuell. Für einzelne Dateien z.B. Firefox Send oder https://framadrop.org/
  2. Chat:
    1. Videokonferenz: Jitsii, z.B. von der Hannoverschen Landeskirche, der Forschungsgemeinschaft elektronische Medien oder dem Chaostreff Unna. Bereits erfolgreich getestet wurde auch BigBlueButton. Bitte beachten Sie die notwendigen Datenschutzrichtlinien bei dienstlicher Nutzung
    2. In der Matrix bei den Lukis/Librechurch: Synod.im
    3. Audiogespräche:  Mumble über  (Lukis, FEM oder dem Chaostreff Unna ), Nextcloud Talk. Bitte beachten Sie die notwendigen Datenschutzrichtlinien bei dienstlicher Nutzung!
    4. Text: in der ELKB chat.elkb.org, für welche die Server aufsetzen können: Lerntools
  3. Ideen sammeln (z.B. für  Gebete)
    1. Mein Lieblingstool bleiben die Lerntools
    2. Auch ein Etherpad ist eine gute Möglichkeit, zum Beispiel https://zumpad.zum.de/ oder beim Chaostreff Unna
  4. Sich abstimmen (Stimmung im KV, etc): Umfrage in Nextcloud/ELKBCloud oder https://www.nuudel.de
  5. Online Gottesdienste feiern
    1. Mitfeiern bei sublan.tv => auch aus der eigenen Gemeinde übertragen möglich. Sich einfach rühren! Und: Sie suchen noch Helfer
    2. Gottesdienste ganz online gedacht: Onlinekirche der EKMD
    3. Und dann gibt es noch jede Menge Livestreams, Videos, etc. Gesammelt ist viel bei der EKD
  6. Veröffentlichen: Geht gut auf https://evangelisch-digital.de

Zahlreiche gute Tipps gibt es auch auf https://kirchejetzt.de

Für weitere Anregungen freue ich mich in den Kommentaren.

Originalversion vom 19.3.2020. Mehrfach ergänzt

Vorhandene Ideen für den digitalen Unterricht

Heute hatte ich eine interessante Konversation per Email: Es kam die Idee zu einer Plattform für Material für den digitalen (Religions)unterricht. Ich konnte mir nicht verkneifen zu antworten: Da gibt es doch schon so viel.

Was in der Bitte mündete, meine Links zu teilen. Ich versuche also einmal zu bündeln:

  1. Links zu digitalem Religionsunterricht (speziell)
    1. Ganz wichtig: Das RPI-Virtuell momentan vor allem mit seiner Seite https://religionsunterricht.net
    2. das RPZ-Heilsbronn bietet auch Ideen. Auch der Blick ins Material der Fachbereiche lohnt sich.
    3. Die Relitanten
    4. Twitter Zusammengefasst: Relichat
    5. Deutsche Bibelgesellschaft: Bibelwissenschaft mit Lexika, Karten, etc
    6. Und natürlich dieser Blog 🙂
  2. Links zu digitalem Unterricht (allgemein)
    1. Eine meiner absoluten Lieblingsseiten, die mich immer wieder inspiriert: ebildungslabor, vor allem der Rundbrief edumail
    2. Bei Mastodon werden unter den Hashtags #FediLZ und #digitalebildung spannende Diskussionen gesucht. Es lohnt sich die Registrierung bei http://www.bildung.social mich findet ihr als @gerhardbeck@bildung.social
    3. Einen gute Übersicht über Tools bietet das digital learning lab
    4. Sehr viel mit digitalem Unterricht beschäftigt sich die Zentralstelle für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM)
    5. Viel Inspiration bildet auch das Medienpädagogik Praxis Blog.
    6. Blogs denen ich gerne folge um mich inspirieren zu lassen sind das Lehrerzimmer, Bob Blume und der tolle Unterricht
  3. Wichtige, ausgewählte Tools zum digitalen Unterricht in Corona-Zeiten
    1. Webseiten erstellen: Die Blogfunktion vom RPI Virtuell
    2. Datenaustausch: Die ELKB Cloud für alle Bayern oder die Cloud des RPI Virtuell
    3. Videokonferenzen: jitsii mit konferenz-e (Hannoversche Landeskirche)
    4. Chat: Matrix mit Synod.im (LibreChurch Projekt) oder für Techniker: Lerntools (Wir suchen noch Hoster!)
    5. Ideensammeln: Datenschutzgerecht: Lerntools
    6. Zusammenarbeiten: Eine Etherpadsoftware, zum Beispiel das Zumpad
    7. digitale Medien zum Unterricht gibts natürlich bei euren Medienzentralen (für evangelische bayerische Religionsunterrichtende kostenlos)

Bitte beachtet in diesen Zeiten dennoch den Datenschutz: Es gilt möglichst wenig Daten zu sammeln, möglichst keine Registrierung zu erzwingen, Seiten zu verwenden die nicht tracken.

Gerade jetzt bin ich ein großer Fan von OpenSource Software. Spannende Argumente, gerade im Unterricht bietet die Kampagne “öffentliches Geld öffentliches Gut”

Über weitere Tipps und Ergänzungen freue ich mich in den Kommentaren.

Edudocs: Nextcloud für die Schule

Vor kurzem bin ich zufällig auf Edudocs.org gestoßen. Edudocs ist eine Nextcloud-Lösung für den Erziehungsbereich. Das war deshalb interessant, da eine Kollegin (keine Religionslehrerin) erst anfragte, wie man denn Dokumente mit Kollegen austauschen könnte, wenn Dropbox nicht mehr erlaubt sei und die Schule nichts anbiete.

Eine externe Cloud ist immer nur die zweitbeste Lösung, aber Edudocs, da auf Nextcloud beruhend, erscheint mir noch eine ziemlich gute. Sitz ist in Lübeck, es besteht die Möglichkeit eines Auftragsverarbeitungsvertrags und mit der kostenlosen Einstiegsvariante (10 GB) kann man einiges anfangen.

Für alle Relilehrer ist natürlich die Cloud beim rpiVirtuell noch empfehlenswerter 🙂

Testen werde ich edudocs nicht extra, da ich die ELKBCloud der bayerischen Landeskirche  verwende, falls aber jemand Lust hat es mal zu testen und einen Bericht zu schreiben, würde ich mich sehr freuen.

Wortwolken mit Schlüsselwortwolke.de

Name: Schlüsselwortwolke

Homepage: https://www.schlüsselwortwolke.de/

Kosten: keine

Möglichkeiten: Wortwolken erstellen

Alternativen: Wortwolken mit 60tools: Spielerisch Texte erfahren

Registrierung für ErstellerInnen: nicht notwendig

Registrierung für BenutzerInnen: nicht notwendig

Sprache: deutsch

System: Browser

Vorteil: sehr schöne Wortwolken erstellbar, Open Source, sehr vielfälig

Nachteile: Vielfalt ist verwirrend

Praktisch angewandt:

Ich gebe ehrlich zu, bei dieser Aufgabe im Rahmen meines “Bald sind Ferien Programms” habe ich gezweifelt: ob meine Schüler das hinkriegen? Denn man steuer bei der Schlüsselwortwolke die Stärke über Ziffern.
Außerdem sind viele Möglichkeiten wie Schablonenbild und Größe Möglich. Die Schriftarten müssen leider verlinkt werden. Die Konfiguration erfolgt über Skript und ist so für meine Schüler nur schwer verstehbar.
Dann hat sich eine Schülerin dran gewagt: Sie hat einfach mal das “Liebe”- Beispiel verändert und ich muss sagen: Hübsch geworden!

Beispiel Schlüsselwortwolke

Zweimal Mindmap im Test: Glitch mindmapping und Text2Mindmap

Im Rahmen meiner “Wir testen vor den Sommerferien” Aktion  wurden auch zwei verschiedene Mindmap-Seiten getestet. Beide stammen von Nele Hirsch, sind zumindest zum Teil auf Deutsch und kostenfrei und ohne Registrierung benützbar (bei Glitch sollte man sich zum speichern allerdings registrieren).

Es handelt sich um https://glitch.com/~mindmapping und https://ebildungslabor.github.io/text2mindmap/

Fangen wir mit text2mindmap an: Ich steh auf die Seite. Das Mindmap lässt sich relativ leicht verständlich erstellen und schaut gut aus,  lässt sich als PNG Speichern (rechtsklick), alles super.

Ich ging also voller Begeisterung für meine Schüler ran. Wäre da nicht der Hinweis, dass die Seite auf dem Tablet nicht recht geht – was ich bestätigen kann. Dummerweise arbeiten meine Schüler mit Tablets und meine Begeisterung war nicht sehr ansteckend.

Einige versuchten sich darauf hin an der Glitch-Mindmap und wie schon öfters war Glitch zu kompliziert. Sie wussten nicht, wo in der index.html etwas einzufügen ist und gaben nach wenigen Minuten auf.

Meine Empfehlung bleibt also vorerst mindmaps.app, weitere getestete Mindmap-Software findet sich beim Tag Mindmap

H5P Teil 14: Flashcards

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 14: Flashcards

Name: H5P Flashcards

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: Learningapps

Zweck: Fragen beantworten und überprüfen lassen

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org)

System: Browserbasiert

Vorteile: sehr intuitiv

Nachteile: Hintergrundfarbe lässt sich nicht ändern, kein dauernder Text einblendbar (z.B. für Rechte), Bilder müssen jeweils neu hochgeladen und neu mit Rechten versehen werden.

Vorgehen & Praktische Anwendung

Mit Flashcards können Fragen in Formen von Texten oder Bildern gezeigt und beantwortet werden. Ich habe es konkret im Konfirmandenunterricht angewendet, um die Kirchenjahresfarben abzufragen.

Eine Kleinigkeiten gibt es, die mich stören: So lässt sich die Hintergrundfarbe nicht ändern. Genervt hat mich auch, dass ich die Bilder jedesmal neu hochladen musste und jedes Mal Rechte neu vergeben musste. Ein dauerhaft einblendbares Textfeld wäre hier hilfreich.

Richtig anstrengend war, dass ich unter “Quelle” für meine Bilder nicht “eigenes Werk” eingeben konnte. Habe es jetzt mal gemeldet und warte auf Antwort.

Ansonsten: tolles Tool!

 

 

 

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch, einen Onlinekurs und eine Probierseite veröffentlicht.

Loopy: Zusammenhänge erklären

Name: Loopy

Homepage: https://ncase.me/loopy/

Kosten: Kostenfrei

Möglichkeiten: Zusammenhänge interaktiv mit Kreisen zeigen

Alternativen: nicht bekannt

Registrierung für ErstellerInnen: keine

Registrierung für BenutzerInnen: keine

Sprache: Englisch

System: Browser

Vorteil: Gut zum Erklären, leicht zu erstellen

Nachteile: Einbau nur über Link, keine GIF Erzeugung automatisch möglich, Schriftgrößen ändern nicht möglich.

Praktisch angewandt:

Fangen wir damit an, wie das Ergebnis ausschaut, dargestellt an der Erklärung für Konfis, wieso Gottesdienst, Gottesdienst heißt und wer eigentlich wem dient.

Klicken Sie doch mal irgendwo:

Nun haben Sie hoffentlich verstanden, dass im Gottesdienst Gott uns dient und wir ihm und sich beides gegenseitig beeinflusst.

Wenn sich Dinge gegenseitig beeinflussen, lässt sich das interaktiv ganz gut mit Loopy darstellen. Loopy ist ein intuitiv zu bedienendes Problem, in dem mit dem Browser Kreise und Texte dargestellt werden.

Gehen Sie doch einmal auf “Remix” und verändern Sie meine Grafik. Es lohnt sich davor “how to” (rechts oben) zu lesen.

Auch ein speichern der Datei ist möglich, leider das speichern als gif nicht. Das ist m.E. ein großer Nachteil.

Ein großer Vorteil: Das erstellen macht Spass!

H5P Teil 13: Documentation tool

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 13: Documentation Tool

Name: H5P Documentation tool

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: nichts bekannt

Zweck: strukturierte Rückmeldungen erhalten

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org)

System: Browserbasiert

Vorteile: Hilft leicht Daten zu sammeln

Nachteile: Abspeichern funktioniert nur mit API

Vorgehen & Praktische Anwendung

Mit dem Documentation Tool kann man Konfis/Schüler strukturiert durch Fragen führen. Ich nutze es um im Online-Konfikurs den Besuch von Taufen abzufragen:

 

Wie immer ist das Tool mit etwas Englisch-Kenntnissen leicht zu bedienen. Schwierig wurde es für mich anders: Das Tool zieht darauf ab, einen Bericht zu erstellen. Ich konnte es nicht einstellen, dass mir der Bericht geemailt wird.

Ich lasse also meine Konfis das ganze ausdrucken oder kopieren und mir emailen.

Was ich so nachgelesen habe, geht es problemlos bei LMS Umgebungen wie Moodle. Für WordPress habe ich ersatzweise ein Plugin installiert, dass bei der Api die Daten entgegennimmt, aber so richtig glücklich bin ich noch nicht.

Wünschenswert wäre eigentlich z.b. die Übertragung in ein Emailprogramm oder so…

Aber an sich ein interesssantes Tool.

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch, einen Onlinekurs und eine Probierseite veröffentlicht.