Edudocs: Nextcloud für die Schule

Vor kurzem bin ich zufällig auf Edudocs.org gestoßen. Edudocs ist eine Nextcloud-Lösung für den Erziehungsbereich. Das war deshalb interessant, da eine Kollegin (keine Religionslehrerin) erst anfragte, wie man denn Dokumente mit Kollegen austauschen könnte, wenn Dropbox nicht mehr erlaubt sei und die Schule nichts anbiete.

Eine externe Cloud ist immer nur die zweitbeste Lösung, aber Edudocs, da auf Nextcloud beruhend, erscheint mir noch eine ziemlich gute. Sitz ist in Lübeck, es besteht die Möglichkeit eines Auftragsverarbeitungsvertrags und mit der kostenlosen Einstiegsvariante (10 GB) kann man einiges anfangen.

Für alle Relilehrer ist natürlich die Cloud beim rpiVirtuell noch empfehlenswerter 🙂

Testen werde ich edudocs nicht extra, da ich die ELKBCloud der bayerischen Landeskirche  verwende, falls aber jemand Lust hat es mal zu testen und einen Bericht zu schreiben, würde ich mich sehr freuen.

Wortwolken mit Schlüsselwortwolke.de

Name: Schlüsselwortwolke

Homepage: https://www.schlüsselwortwolke.de/

Kosten: keine

Möglichkeiten: Wortwolken erstellen

Alternativen: Wortwolken mit 60tools: Spielerisch Texte erfahren

Registrierung für ErstellerInnen: nicht notwendig

Registrierung für BenutzerInnen: nicht notwendig

Sprache: deutsch

System: Browser

Vorteil: sehr schöne Wortwolken erstellbar, Open Source, sehr vielfälig

Nachteile: Vielfalt ist verwirrend

Praktisch angewandt:

Ich gebe ehrlich zu, bei dieser Aufgabe im Rahmen meines “Bald sind Ferien Programms” habe ich gezweifelt: ob meine Schüler das hinkriegen? Denn man steuer bei der Schlüsselwortwolke die Stärke über Ziffern.
Außerdem sind viele Möglichkeiten wie Schablonenbild und Größe Möglich. Die Schriftarten müssen leider verlinkt werden. Die Konfiguration erfolgt über Skript und ist so für meine Schüler nur schwer verstehbar.
Dann hat sich eine Schülerin dran gewagt: Sie hat einfach mal das “Liebe”- Beispiel verändert und ich muss sagen: Hübsch geworden!

Beispiel Schlüsselwortwolke

Zweimal Mindmap im Test: Glitch mindmapping und Text2Mindmap

Im Rahmen meiner “Wir testen vor den Sommerferien” Aktion  wurden auch zwei verschiedene Mindmap-Seiten getestet. Beide stammen von Nele Hirsch, sind zumindest zum Teil auf Deutsch und kostenfrei und ohne Registrierung benützbar (bei Glitch sollte man sich zum speichern allerdings registrieren).

Es handelt sich um https://glitch.com/~mindmapping und https://ebildungslabor.github.io/text2mindmap/

Fangen wir mit text2mindmap an: Ich steh auf die Seite. Das Mindmap lässt sich relativ leicht verständlich erstellen und schaut gut aus,  lässt sich als PNG Speichern (rechtsklick), alles super.

Ich ging also voller Begeisterung für meine Schüler ran. Wäre da nicht der Hinweis, dass die Seite auf dem Tablet nicht recht geht – was ich bestätigen kann. Dummerweise arbeiten meine Schüler mit Tablets und meine Begeisterung war nicht sehr ansteckend.

Einige versuchten sich darauf hin an der Glitch-Mindmap und wie schon öfters war Glitch zu kompliziert. Sie wussten nicht, wo in der index.html etwas einzufügen ist und gaben nach wenigen Minuten auf.

Meine Empfehlung bleibt also vorerst mindmaps.app, weitere getestete Mindmap-Software findet sich beim Tag Mindmap

H5P Teil 14: Flashcards

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 14: Flashcards

Name: H5P Flashcards

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: Learningapps

Zweck: Fragen beantworten und überprüfen lassen

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org)

System: Browserbasiert

Vorteile: sehr intuitiv

Nachteile: Hintergrundfarbe lässt sich nicht ändern, kein dauernder Text einblendbar (z.B. für Rechte), Bilder müssen jeweils neu hochgeladen und neu mit Rechten versehen werden.

Vorgehen & Praktische Anwendung

Mit Flashcards können Fragen in Formen von Texten oder Bildern gezeigt und beantwortet werden. Ich habe es konkret im Konfirmandenunterricht angewendet, um die Kirchenjahresfarben abzufragen.

Eine Kleinigkeiten gibt es, die mich stören: So lässt sich die Hintergrundfarbe nicht ändern. Genervt hat mich auch, dass ich die Bilder jedesmal neu hochladen musste und jedes Mal Rechte neu vergeben musste. Ein dauerhaft einblendbares Textfeld wäre hier hilfreich.

Richtig anstrengend war, dass ich unter “Quelle” für meine Bilder nicht “eigenes Werk” eingeben konnte. Habe es jetzt mal gemeldet und warte auf Antwort.

Ansonsten: tolles Tool!

 

 

 

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch, einen Onlinekurs und eine Probierseite veröffentlicht.

Loopy: Zusammenhänge erklären

Name: Loopy

Homepage: https://ncase.me/loopy/

Kosten: Kostenfrei

Möglichkeiten: Zusammenhänge interaktiv mit Kreisen zeigen

Alternativen: nicht bekannt

Registrierung für ErstellerInnen: keine

Registrierung für BenutzerInnen: keine

Sprache: Englisch

System: Browser

Vorteil: Gut zum Erklären, leicht zu erstellen

Nachteile: Einbau nur über Link, keine GIF Erzeugung automatisch möglich, Schriftgrößen ändern nicht möglich.

Praktisch angewandt:

Fangen wir damit an, wie das Ergebnis ausschaut, dargestellt an der Erklärung für Konfis, wieso Gottesdienst, Gottesdienst heißt und wer eigentlich wem dient.

Klicken Sie doch mal irgendwo:

Nun haben Sie hoffentlich verstanden, dass im Gottesdienst Gott uns dient und wir ihm und sich beides gegenseitig beeinflusst.

Wenn sich Dinge gegenseitig beeinflussen, lässt sich das interaktiv ganz gut mit Loopy darstellen. Loopy ist ein intuitiv zu bedienendes Problem, in dem mit dem Browser Kreise und Texte dargestellt werden.

Gehen Sie doch einmal auf “Remix” und verändern Sie meine Grafik. Es lohnt sich davor “how to” (rechts oben) zu lesen.

Auch ein speichern der Datei ist möglich, leider das speichern als gif nicht. Das ist m.E. ein großer Nachteil.

Ein großer Vorteil: Das erstellen macht Spass!

H5P Teil 13: Documentation tool

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 13: Documentation Tool

Name: H5P Documentation tool

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: nichts bekannt

Zweck: strukturierte Rückmeldungen erhalten

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org)

System: Browserbasiert

Vorteile: Hilft leicht Daten zu sammeln

Nachteile: Abspeichern funktioniert nur mit API

Vorgehen & Praktische Anwendung

Mit dem Documentation Tool kann man Konfis/Schüler strukturiert durch Fragen führen. Ich nutze es um im Online-Konfikurs den Besuch von Taufen abzufragen:

 

Wie immer ist das Tool mit etwas Englisch-Kenntnissen leicht zu bedienen. Schwierig wurde es für mich anders: Das Tool zieht darauf ab, einen Bericht zu erstellen. Ich konnte es nicht einstellen, dass mir der Bericht geemailt wird.

Ich lasse also meine Konfis das ganze ausdrucken oder kopieren und mir emailen.

Was ich so nachgelesen habe, geht es problemlos bei LMS Umgebungen wie Moodle. Für WordPress habe ich ersatzweise ein Plugin installiert, dass bei der Api die Daten entgegennimmt, aber so richtig glücklich bin ich noch nicht.

Wünschenswert wäre eigentlich z.b. die Übertragung in ein Emailprogramm oder so…

Aber an sich ein interesssantes Tool.

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch, einen Onlinekurs und eine Probierseite veröffentlicht.

Scrich: spontane Zeichnungen

Name: Scri.ch

Homepage: http://www.scri.ch

Kosten: kostenlos

Möglichkeiten: spontane kostenlose Zeichnungen

Alternativen: keine bekannt

Registrierung für ErstellerInnen: nicht notwendig

Registrierung für BenutzerInnen: nicht notwendig

Sprache: Englisch

System: Browser

Vorteil: spontanes Zeichnen problemlos möglich

Nachteile: “Save” geht auf Smartphone nicht

Praktisch angewandt:

Ehrlich gesagt: Bisher habe ich keine Anwendung, wofür ich das im Schulunterricht praktisch verwenden kann. Aber das Tool ist cool.

Man geht auf “Scri.ch” und sieht erstmal: eine leere Seite. Man klickt wo mit der Maus: Ein Punkt.

Schöner noch auf dem Smartphone mit dem Finger: Ein Strich…

Scri.ch

Super Ding. Auf “Save” kriegt man eine URL, wenn man ein .png dahinter setzt (Smartphone) oder mit der Maus einen Rechtsklick macht, kann man mit “Grafik speichern unter” das Bild abspeichern.

Hier ist das einzige Manko: Wünschenswert wäre unter “save” auch einen Dialog zum speichern mit dem Smartphone angeboten zu kriegen.

Unter https://about.scri.ch/ (kleines Fragezeichen rechts oben) kriegt man auch eine kurze Anleitung.

H5P Teil 12: Quiz (Question Set)

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 12:  Quiz (Question Set)

Name: H5P

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: in Fragepaketen wie Classtime oder Kahoot!

Zweck: Quiz mit verschiedenen Fragen

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org), Deutsch auf eigener Plattform

System: Browserbasiert

Vorteile: sehr leicht zu erstellen

Nachteile:  keine gefunden

Vorgehen & Praktische Anwendung

Das Quiz – Question set kombiniert wie der Name schon sagt, verschiedene Fragen in einer Aufgabe. Möglich sind die Fragetypen:

Ansonsten ist alles gewohnt einfach: Fragetyp auswählen und ausfüllen. Über das + links ein neuen Fragetyp auswählen…

Zum Schluss überlegen ob die Reihenfolge eingehalten werden soll oder die Fragen durcheinander gehen dürfen.

Sehr einfach, sehr nett.

 

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch, einen Onlinekurs und eine Probierseite veröffentlicht.

H5P Teil 11: Multiple Choice

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 11: Multiple Choice-Fragen

Name: H5P

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool: Learningapps

Zweck: Multiple Choice Fragen

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org)

System: Browserbasiert

Vorteile: Einfach einfach, überall einbindbar

Nachteile:

Vorgehen & Praktische Anwendung

Auch Multiple-Choice-Fragen sind bei H5P extrem leicht erstellt: Fragen hineinschreiben, je auswählen was richtig ist und was nicht, evtl. noch einen Tip oder eine Anmerkung, und schon wieder fertig.

Wer es sehen will, wie es ausschaut: Im folgenden Quiz wurden Multiple-Choice Fragen eingebunden:

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch, einen Onlinekurs und eine Probierseite veröffentlicht.

H5P Teil 10: Wahr/Falsch Fragen

H5P ist so vielfältig, dass es mehrere Teile verdient hat. Eine Einführung gibt es in Teil 1. Hier Teil 10: Wahr/Falsch fragen (True/Wrong Questions)

Name: H5P

Homepage: http://www.h5p.org

Vergleichbares Tool:  in Fragepaketen wie Classtime oder Kahoot!

Zweck: Wahr/Falsch Fragen

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig, wenn über h5p.org gearbeitet wird

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch (bei h5p.org), Deutsch auf eigener Plattform

System: Browserbasiert

Vorteile: sehr intuitiv

Nachteile: nur eine Frage am Stück machbar

Vorgehen & Praktische Anwendung

Es geht wie immer einfach: Den Fragetyp “True/False Question” auswählen, Frage stellen, Auswählen ob falsch oder richtig und: Fertig.

Nur: Wieso geht nur eine Frage und nicht mehrere Hintereinander? Das hätte ich mir gewünscht!

Mit einem Umweg geht es: “Quiz-Question Set” auswählen und dann True-False-Questions dort einbauen, z.B. hier als Frage 2:

 

 

Anmerkung:

Nele Hirsch, hat zu H5P ein Handbuch, einen Onlinekurs und eine Probierseite veröffentlicht.