Einfach fragen mit fragmich.xyz

Name: fragmich.xyz

Homepage: http://fragmich.xyz/

Kosten: keine

Möglichkeiten: Fragen stellen/sammeln

Alternativen: https://frag.jetzt/

Registrierung für ErstellerInnen: nicht notwendig

Registrierung für BenutzerInnen: nicht notwendig

Sprache: deutsch

System: Browser

Vorteil: Fragen einfach sammeln

Nachteile: Die Fragen werden auf der Moderationsseite nicht angezeigt, wenn sie nicht bewertet wurden

Praktisch angewandt:

Von Nele Hirsch stammt die Seite fragmich.xyz. Sie schreibt zu Ihren Beweggründen für das Tool:

Für das eBildungslabor war ich auf der Suche nach einem Frage-Antwort-Tool, das die folgenden Anforderungen erfüllt.

  • – Offen und kostenfrei nutzbar
  • – Gewährleistung von Datenschutz
  • – Verlinkung einer kollaborativen Mitschriebs-Möglichkeit während der Frage-Beantwortung

Da ich nicht fündig wurde, habe ich fragmich.xyz entwickelt

Das funktioniert wunderbar: Eine neue Session beginnen, einen Code auswählen, den Code in meinem Fall den SchülerInnen mitteilen, und los geht die Fragerei. In meinem Fall zur Frage: Welche Frage habt ihrvor der Frage noch zu unserem Thema?

Bei 8 Schülern kommen nur einige Fragen. SchülerInnen können die Fragen nun befürworten, aber meine machen das nicht: Hier hat das Tool einen Nachteil, denn auf der Moderatorenseite werden nur befürwortete Fragen angezeigt. Zum Glück kann das auch der Lehrer anonym selbst machen.

Moderationsseite fragmich.xyz
Moderationsseite fragmich.xyz

Im Idealfall könnte man die Seite nun am Beamer anschalten (aber da habe ich dieses Schuljahr noch keinen Zugang) und die Fragen beantworten.

Zum Fragen anschalten braucht man die Seite für die Präsentation, die leider in der Verlinkung fehlt:  https://fragmich.xyz/praesi/1/CODEXYZ (CODEXYZ durch den eigenen gewählten Code ersetzen)

Wünschenswert wäre diesen Link einzuarbeiten und die Session selbstständig löschen zu können, so wird nach 90 Tagen gelöscht.

Ein schönes, einfaches, leicht verständliches, datenschutzfreundliches Tool. Danke!

Bearbeitet am 13.11.2019 und durch den Link zur Präsentationsseite ergänzt.

Surveymonkey: Der Umfragenprofi

Homepage: http://www.surveymonkey.de

Vergleichbares Tool: Umfragen über Nextcloud (ELKB Cloud), Polleverywhere

Zweck:  Umfragen, die später beantwortet werden können

Kosten: kostenlos im Basispaket

Registrierung für Ersteller: Notwendig, über Google und viele andere Dienste möglich

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Deutsch, Englisch u.a.

System: Browserbasiert

Vorteile: Leichte Umfragenerstellung, App zur Auswertung

Nachteile: Schüler taten sich schwer, die richtige Adresse zu finden, registrierten sich oft obwohl unnötig.

Problematisch beim Datenschutz, da die Server in den USA stehen und Surveymonkey die Datenschutz-Verantwortung auf den Fragensteller abwälzt

Ein Export von Daten ist nur Kostenfristig möglich.

Vorgehen:

Screenshot Surveymonkey

Am Anfang des Schuljahres wollte ich die Motivation meiner Schüler zum Religionsunterricht und das Interesse an den einzelnen Themen wissen. Also meldete ich mich mit meinem Google-Account bei Surveymonkey. Ein Assistent geleitete relativ schnell durch die Fragen, die Fragenarten ließen sich gut unterscheiden.

Nervig ist die zahlreiche Werbung für das Upgrade.

Ich habe die Umfrage zweimal durchgeführt, in der Klasse ging es gut; bei der Umfrage als Hausaufgabe in der zweiten Gruppe gab es nur wenig Teilnehmer, viele sagten sie hätten sich registriert. Auf Grund dessen und auf Grund der Datenschutzprobleme würde ich Surveymonkey eher nicht mehr verwenden.

Polleverywhere: Schwer zu benutzendes Umfragetool

Name: Polleverywhere

Homepage: https://www.polleverywhere.com

Vergleichbares Tool: Surveymonkey, Umfragen in Nextcloud, z.B. ELKB-Cloud, Pingo

Zweck:  Umfragen, die auch später beantwortet werden können

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Englisch

System: Browserbasiert

Vorteile: breite Vielfalt

Nachteile:  in keiner Weise intuitiv

Praktisch angewandt:

Ich wollte mit Polleverywhere Fragen für meine Schüler erstellen. Das Fragen erstellen ging relativ leicht, unter “create Polls”. Schwierig wurde es dann danach: Die Fragen sind nun als “ungrouped” einsortiert.

Leider erschloss sich mir in keiner Weise halbwegs intuitiv, wie ich es nun auf die Reihe kriege, die Fragen für die Schüler vorzubereiten.

Auch die FAQs waren keine große Hilfe. Nach ca 10 Minuten suchen habe ich den Test abgebrochen und die Fragen schließlich mit PINGO erstellt.

PINGO: Fragen zielgerichtet anschalten

Name: PINGO (Peer INstructions for very large GrOups)

Homepage: http://trypingo.com/de/

Vergleichbares Tool: Plickers, Ars Nova

Zweck:  sofort zu beantwortende Umfragen

Kosten: kostenlos

Registrierung für Ersteller: Notwendig

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Deutsch, Englisch

System: Browserbasiert

Vorteile: Nach Einarbeitung leicht zu bedienen, Fragen können wiederholt werden.

Nachteile: Einarbeitung dauert etwas

Vorgehen:

PINGO wurde eigentlich für die Uni entwickelt. Mit PINGO kann man den SuS Fragen stellen, die diese gleich auf ihrem Tablet/Smartphone beantworten können.

Dafür loggt man sich nach der Registratur unter  http://pingo.upb.de/ ein und erstellt vorher unter “Umfrageplanung” Fragen.  Zu Beginn der Stunde kann man sich nun wieder einloggen und eine Session mit den Fragen starten.

Wichtig ist sich die Zeit zu überlegen, die die Fragen erscheinen sollen, da man die Ergebnisse vorher nicht sehen kann. Die Ergebnisse erscheinen nun und können besprochen werden.

Screenshot Umfrage PINGO

Über den Katalog kann nun die nächste Frage gestellt werden.

Praktisch angewandt:

In der 7.-9. Mittelschule wollte ich im Themenbereich Tod die Erfahrungen der SchülerInnen mit dem Tod abfragen. Da die Klasse sehr unruhig und oft nicht rücksichtsvoll ist, habe ich mich für diese sehr anonyme Variante entschieden. Dies hat erstaunlich gut geklappt.

Learningapps 1: Überblick

Learningapps ist eine Sammlung von Aufgabenvorlagen, aus denen man selber Aufgaben (Apps) gestalten kann. Es sind so viele Apps, man kann sie gar nicht auf einmal rezensieren. Weitere Rezensionen folgen also noch mit der Zeit, hier ein erster Überblick

Name: Learningapps

Homepage: http://www.learningapps.org

Kosten: Kostenlos

Möglichkeiten: Zuordnen, Lückentext, Quiz, Rätsel, Video mit Einblendungen, Abstimmungen, Chat, Kalender

Registrierung für Ersteller: Notwendig

Registrierung für Benutzer: nicht notwendig

Sprache: Deutsch

System: Browserbasiert

Vorteile: große Vielfalt der Möglichkeiten

Nachteile: Design etwas altbacken, auf kleinen Displays teils schwer zu spielen.

Screenshot Learningapps

Praktische Anwendung:

In der Schule bereits erfolgreich angewandt, um Bibelbücher in die richtige Reihenfolge ordnen zu lassen. Es lohnt sich zu registrieren, andere Apps des eigenen Faches zu durchsuchen und sich diese zu merken. Später kann man diese erst einmal verändern.

Tipp zum Erstellen:

Es lohnt sich, am Anfang sich nach Apps umzuschauen, die der geplanten ähneln. Unter “ähnliche App erstellen” wird die gerade aktive App dann als Vorlage übernommen. Nun kann man problemlos umändern.

Auf einige meiner Learningapps habe ich in den letzten Tagen hingewiesen. Einen Überblick gibt es unter http://learningapps.org/user/gerhardbeck

Tricider: Verbesserungswürdiges Brainstorming Tool

Name:  Tricider

Homepage: http://www.tricider.com

Vergleichbares Tool:  AnswerGarden

Zweck:  Sammeln von Ideen, Brainstorming

Registrierung für Lehrkraft: nicht notwendig, aber möglich

Registrierung für Schüler: nicht notwendig

Sprache: Deutsch

System: Browser

Vorteile:  Leichte Beantwortbarkeit, auf Deutsch verfügbar

Nachteile: Jeder kann in jedem Namen antworten, schaltet sich im Test ständig auf Englisch um, drängt auf Anmeldung

Praktisch angewandt: Für die Gemeinde haben wir nach einer Möglichkeit einer Grabkennzeichnung gesucht und mit dem Brainstorming-Tool verschiedene Leute eingebunden. Das hat ganz gut geklappt, allerdings kann der Moderator alle Beiträge ändern. Auch kann man im Namen von anderen Eingaben machen. Dem Missbrauch ist also Tor und Tür geöffnet.

Screenshot Tricider

Störend war, dass er im Test sich nicht die deutsche Spracheinstellung merkte und auf Anmeldung drängt.

Fazit: Ein interessantes Tool, aber nicht so praktisch, wie es sein könnte.

“Plickers” als Abstimmungstool

Eigentlich ist Plickers als Tool zur Kontrolle geeignet, hier verwende ich es als Abstimmungstool.

Name: Plickers

Homepage: www.Plickers.com

Vergleichbares Tool: Kahoot

Zweck: Aufgabenkontrolle, Abstimmungen

Kosten:  Kostenlos

Registrierung für Lehrkraft: Notwendig, auch über Google möglich

Registrierung für Schüler: keine,  aus Datenschutzgründen keine Schülerdaten den Nummer zuordnen

Sprache: Englisch

System: Browserbasiert + App (iOS, Android)

Vorteile: Nur Lehrer braucht Internetverbindung

Nachteile: Fragen müssen in der App nach scannen neu ausgewählt werden, etwas umständlich

Praktisch angewandt:
23 Schüler sollten darüber abstimmen, welche Überschriften zu Plakaten passten.
Dazu wurden vier Überschriften als Antwortmöglichkeiten eingegeben, bei Plickers alle als “correct” eingetragen.
Die Schüler sehen an der Wand die Frage und Antwörtmöglichkeiten: Sie heben die Karte mit dem Buchstaben, den sich für richtig halten nach oben. Der Lehrer scannt mit der App die Karten.

Die Schüler können nun sehen, ob sie schon gescannt wurden:

Das Ergebnis erscheint am Handy, kann auch per Lifeview und Beamer übertragen werden

Ansicht Ergebnisse am Handy:

Ansicht Ergebnisse am Computer/Beamer: