Update: Classroomscreen mit “Exitpolls”

Der bereits rezensierte, sehr interessante Dienst Classroomscreen ist um ein Feature reicher geworden: “Exit Polls” ermöglicht den Schülern beim hinausgehen auf ein Whiteboard/Tablet zu klicken und so zu zeigen, wie Ihnen die Stunde gefallen hat

Exitpolls ist als Link auf Classroomscreen oder direkt verfügbar.

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Learningapps 1: Überblick

Learningapps ist eine Sammlung von Aufgabenvorlagen, aus denen man selber Aufgaben (Apps) gestalten kann. Es sind so viele Apps, man kann sie gar nicht auf einmal rezensieren. Weitere Rezensionen folgen also noch mit der Zeit, hier ein erster Überblick

Name: Learningapps

Homepage: http://www.learningapps.org

Kosten: Kostenlos

Möglichkeiten: Zuordnen, Lückentext, Quiz, Rätsel, Video mit Einblendungen, Abstimmungen, Chat, Kalender

Registrierung für Ersteller: Notwendig

Registrierung für Benutzer: nicht notwendig

Sprache: Deutsch

System: Browserbasiert

Vorteile: große Vielfalt der Möglichkeiten

Nachteile: Design etwas altbacken, auf kleinen Displays teils schwer zu spielen.

Screenshot Learningapps

Praktische Anwendung:

In der Schule bereits erfolgreich angewandt, um Bibelbücher in die richtige Reihenfolge ordnen zu lassen. Es lohnt sich zu registrieren, andere Apps des eigenen Faches zu durchsuchen und sich diese zu merken. Später kann man diese erst einmal verändern.

Tipp zum Erstellen:

Es lohnt sich, am Anfang sich nach Apps umzuschauen, die der geplanten ähneln. Unter “ähnliche App erstellen” wird die gerade aktive App dann als Vorlage übernommen. Nun kann man problemlos umändern.

Auf einige meiner Learningapps habe ich in den letzten Tagen hingewiesen. Einen Überblick gibt es unter http://learningapps.org/user/gerhardbeck

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Kahoot!: Lernzielkontrolle auf spielerische Art

Name:  Kahoot!
Homepage: spielen:  http://www.kahoot.it,
Erstellen: http://create.kahoot.it

Vergleichbares Tool:  Plickers GoPollock, LearningSnack
Zweck: Kontrolle von Wissen, Entfremdung für Abstimmungen
Registrierung für Lehrkraft: Notwendig, auch über Google, Facebook möglich
Registrierung für Schüler: nicht notwendig
Sprache: Englisch
System: Browser, spielen in der Android-App möglich

Vorteile: Ansprechend gestaltet, Spielen macht viel Spass. Zahlreiche Statistiken der Schüler (wie viel falsch, wie lange für Antworten gebraucht) im Challenge-Modus möglich, Team-Modus für mehrere Personen an Geräten
Nachteile: Internet für alle Erforderlich
Praktisch angewandt: Bei Kahoot erstellt man mit Bildern, Videos und Texten ein Quiz. Das Quiz kann auch veröffentlich werden und man kann sich öffentliche Quiz kopieren und verändern.
Ist alles vorbereitet so muss man sich für einen Modus entscheiden.

Kahoot! Ansicht für Spieler zum Spielbeginn

Entweder spielt man das Spiel als Challenge. Dann können die Schüler es von ihrem Gerät unabhängig voneinander spielen. Man kann eine Zeit einstellen, in der das Kahoot! gespielt sein muss (z.B. als Hausaufgabe in zwei Wochen) und dann zahlreiche Statistiken einsehen.

Oder man spielt Kahoot direkt im Unterricht, wobei die Fragen per Beamer an die Wand projiziert. Der Lehrer bestimmt sieht dann die Ergebnisse und bestimmt wann die nächste Frage losgeht.

Praktisch angewandt habe ich diverse Kahoots sowohl im Konfirmandenunterricht als auch in der Schule. Im Konfirmandenunterricht zur Überprüfung des Glaubensbekenntnisses, in der Schule zum Einstieg in die Stunde und als Hausaufgabe.

eigene Kahoots in der Benutzeransicht

Meine Kahoots sind zu finden, in dem man bei Kahoot! nach dem Benutzernamen “gerhardbeck” sucht oder mir eine Email mit dem eigenen Kahoot-Benutzernamen schickt. Ich teile sie dann gerne.

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Classroomscreen.com: Ein Tausendsassa

Screenshot classroomscreen.com am 31.3.2018

Name: Classroomscreen
Homepage:  http://www.classroomscreen.com
Vergleichbares Tool:  nichts bekannt
Zweck: digitale Tafel
Kosten: Kostenlos
Registrierung für Lehrkraft: keine Registrierung möglich
Registrierung für Schüler: keine Registrierung möglich
Sprache: Englisch, teils auf Deutsch änderbar
System: Browserbasiert
Vorteile:  Zeituhr, die mitläuft, einfach zu handhaben
Nachteile:  Jedes mal neu zu konfigurieren
Praktisch angewandt: Classroomscreen lässt sich beispielsweise gut anwenden, wenn eine Arbeit in einer bestimmten Zeit erledigt werden soll. Aber es gibt auch viele andere Anwendungsmöglichkeiten: vor allem die Symbole für Ruhe, etc finde ich praktisch, ebenso der Zufallsgenerator für Schülernamen. Ein echter Tausendsassa.

Update 18.10.2018: Classroomscreen ergänzt seine Funktionen um Exitpolls, das Feedbacks beim Herausgehen aus dem Klassenzimmer ermöglicht.

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Learningsnacks: Wissen selber erarbeiten

Name: Learningsnacks
Homepage: http://www.learningsnacks.de
Vergleichbares Tool: Bisher noch kein ähnliches bekannt
Zweck: Wissen beibringen, Wissenskontrolle, Abstimmungen
Kosten: Kostenlos
Registrierung für Lehrkraft: Notwendig, auch über Google möglich
Registrierung für Schüler: keine
Sprache: Deutsch
System: Browserbasiert
Vorteile:  macht viel Spass, auch am Handy erstellbar, leicht zu erstellen
Nachteile:  keine Interaktion mit Schülern, Download QR Code braucht sehr lang
Praktisch angewandt:
Wiederholung der letzten Stunden zum Thema “Bibel”. Natürlich kann man die Bibelstellen auch per Link einbinden, aber ich wollte, dass sie Bibel aufschlagen üben.

Einfach mal selber spielen:

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Digitale Hilfsmittel im RU und KU

In Neunburg habe ich eine sehr interessante Situation: Mittelschule und Realschule sind direkt nebeneinander und beide als digitale Schulen ausgewählt. Beide sollen für ihre Schularten exemplarisch erkunden, die man die digitale Welt in den Unterricht bringen kann. Und ich als Religionslehrer mittendrin.

Die Mittelschule setzt zum Beispiel auf Ipads, die Realschule auf das Konzept “bring your own device” – alle Schüler haben ihr Handy dabei und bei Bedarf Zugriff auf das WLAN.

Für mich als Religionslehrer heißt das:

  1. Ich bin dazu angehalten – und mache es inzwischen mit Spass – Tablet, Smartphone,  Whiteboard, etc im Unterricht zu verwenden.
  2. Wenn ich etwas verwende, dann nur Internetbasierte, Plattformübergreifende Apps – ich will sie ja in der anderen Schulart auch verwenden
  3. Natürlich sollten möglichst wenig Registrierungen nötig sein, vor allem nicht für die SchülerInnen. Aus praktischen, aber auch aus Datenschutzgründen.

Zu guter letzt stellte sich mir die Frage: Wenn ich Apps schon für die Schule entwerfe: Lassen Sie sich nicht auch im Konfirmandenunterricht anwenden?

Welche Apps gibt es, die gut verwendbar sind und obigen Kriterien entsprechen? Gibt es eine Sammlung die praktisch ausprobiert wurde?

Ich habe keine gefunden, daher dieser Blog: Er soll die praktische Anwendungen, die Entdeckungen und Tests mit Apps im RU und KU dokumentieren und zum Austausch anregen. Die Beiträge werden erscheinen, wenn sie sich ergeben.

Das heißt: Wenn Sie einen App-Tipp für mich haben: Her damit, per Email oder als Kommentar. Schon jetzt: Vielen Dank!

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