Der Adventskalender 2020: Weihnachtsbräuche und noch etwas Mese dazu

von Norbert Thien, www.multimediamobile.de

1. Die Ausgangssituation

Das wichtigste an einem Adventskalender sind 24 Möglichkeiten, kleine Überraschungen zu verstecken. So entstand die Idee eines Labyrinths. Es enthält 24 Bücher, die jeden Tag die Weihnachtsbräuche in einem bestimmten Land erklären:

Natürlich sollten die Bücher nicht alle sofort zu sehen sein, sondern nur am jeweils passenden Tag. Hier kommt MESE – das Redstone in Minetest – ins Spiel. Aber MESE bedeutet auch immer, dass man viele Leitungen legen muss, die je nach Vorhaben den Gesamteindruck des Bauwerks schmälern. Also wurde dem Labyrinth ein Untergeschoss verpasst, das die gesamte Technik aufnimmt:

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Die Mese-Mechanik des Minetest-Adventskalenders – eine Dokumentation

Von Norbert Thien, multimediamobil – Region Süd, www.multimediamobile.de/sued.html

Am Anfang stand die Frage, wie ein Adventskalender in Minetest aussehen könnte. Baut man einfach eine große Wand mit 24 Zugängen? Und wie schafft man es, dass sich die Türen immer nur am richtigen Tag öffnen?

Schnell war klar, dass viel MESE, das Redstone in Minetest, zum Einsatz kommen würde. Aber viele MESE-Leitungen bedeuten oft auch, dass man eine Menge Technik verbauen muss. Und wie bei richtigen Gebäuden will man natürlich die Installation möglichst vor den Augen der Besucher verbergen. So entstanden am Ende 24 kleine Häuser, vier Blöcke breit, fünf Blöcke hoch und tief, mit einem kleinen Spitzdach:

Die Technik

Zum Einsatz kommen Stahltüren (STEEL DOOR), denn diese sind individualisiert, können also mit Rechtsklick nur von der Person geöffnet werden, die sie angelegt hat. Oder aber über MESE-Objekte, zum Beispiel mit einer Druckplatte (STONE PRESSURE PLATE). Hierfür – und für die weiteren Bauten – müssen die beiden Mods MESECONS und DIGILINES  installiert sein. Der vereinfachte Aufbau sieht am Ende so aus: (mehr …)