Erlebnispark Eden

Screenshots aus dem Shöpfungsprojekt in Ballenstedt

„Die Schöpfungstage mal anders“ war das Motto des Projekttages für Kinder und Jugendliche des Kirchenkreises Ballenstedt in den Winterferien. Mit MINETEST entstand innerhalb von sieben Stunden statt sieben Tagen der Erlebnispark „Eden“. Achterbahnen, Labyrinthe und Wasserrutschen, aber auch ruhige Orte wie ein Teich, eine Picknickecke und eine kleine Kapelle laden in der virtuellen Welt auf dem Minetestbildungsserver zum Verweilen ein. Gestaltet und kreativ umgesetzt anhand des ersten Kapitel Mose. Ein tolle Teamarbeit der Kinder und Jugendlichen und mit Mitgliedern des Bilundgsnetzwerks.

Ein Beitrag von Julia Arndt

Live Event: 26.2., 14:00, coronagerechte Schulen

Passend zum aktuellen Wiedereinstieg in die Schulen in Deutschland, lädt die MINETEST-Akademie dazu ein, über coronagerechte Schulen nachzudenken. Dazu kann man entweder sichere Konzepte für eine bestehende Schule entwickeln oder sich gleich an den Neubau einer Schule wagen.

Das Event findet auf einem philippinischen Server statt, den Peg Koedel, Entwicklungshelferin und Geschäftsführerin der medienfux gGmbH, für solche Entwicklungsprozesse und Fortbildungen eingerichtet hat.

Kommt einfach am 26.2., 14:00, in den Event Channel unseres Discord-Kanals. Dort erhaltet Ihr alle weiteren Infos. Wir sind gespannt, welche Schulen Ihr baut!

Gern könnt Ihr am 26.2., auch schon 13:00 an der Einführung in die Minetestbildung teilnehmen. Dazu treffen wir uns in Zoom und auf dem Minetestbildungsserver.

Eine Anmeldung ist nicht unbedingt nötig, hilft uns aber die nötigen Fördermittel für die Durchführung solcher Veranstaltungen und die Unterstützung für den Bildungsserver zu finanzieren.

https://junge-akademie-wittenberg.de/veranstaltung/online-minetest-akademie-design-thinking-fuer-philippinische-schulen

oder per Mail: info@ev-akademie-wittenberg.de (Betreff Minetest-Akademie 26.2.)

Zwei Optionen wird es im Workshop geben:

1. Ihr bekommt eine alte Schule, die wiedereröffnet werden soll, weil jetzt aufgrund von “social distancing” mehr Platz für den Unterricht gebraucht wird, da weniger Schüler:innen gemeinsam in die Unterrichtsräume dürfen. Die Schule ist ganz schön runtergekommen und soll aber für den Einsatz fit gemacht werden.  Ihr als Lehrer:innen und Schulpersonal habt die einmalige Chance, gemeinsam eure eigene pandemiegerechte Schule zu gestalten.

2. Eine Gruppe von hervorragenden Lehrer:innen wird vom Bildungsministerium beauftragt, einen Pilotcampus zu gestalten. Dieser Campus wurde von regionalen Firmen gesponsort und die Firmen würden gern in jeder Bildungslandschaft einen solchen Bildungscampus finanzieren. Sie würden nur vorher gerne sehen, ob Lehrer:innen diesen auch zukunftsorientiert nutzen können. Deswegen wird erwartet, dass die Gestaltung sich an dem Konzept von Multiple Intelligences und Higher Order Thinking Skills orientiert. Sie/Du bist Teil dieser Expert:innengruppe und zusammen kann der Campus in MINETEST beispielhaft gestaltet werden.

Kraftwerke in Minetest – ein Projekt in Physik Klasse 9

Ein Gastbeitrag einer 9. Klasse. Wer ein ähnliches Projekt plant, kann gern Bescheid sagen. Auf dem Server sind die Ergebnisse weiterhin zu besichtigen über den POI Kraftwerkspark (Inventar – Symbol Eiffelturm mit P). 

Es ist geschafft!

Alle Gruppen der 9b haben ihre Kraftwerke fertig gebaut und vorgestellt. Man kann schon sagen, dass teilweise kleine Kunstwerke entstanden sind. In dem Projekt im Physikunterricht von Herrn Müller ging es hauptsächlich darum, die Funktionsweise eines Kraftwerks zu veranschaulichen. Die zur Auswahl stehenden Kraftwerke waren ein Steinkohlekraftwerk, ein Biomassekraftwerk, ein Wasserkraftwerk, wie auch ein Braunkohlekraftwerk, ein Ölkraftwerk, ein Solarkraftwerk, natürlich auch ein Atomkraftwerk, ein Müllkraftwerk und ein Geothermiekraftwerk. Nachdem sich die Gruppen gefunden haben und sich jede Gruppe ein Kraftwerk ausgesucht hat, ging es los mit der Planung und dem Bau. Viele hatten noch keine Erfahrung mit dem Spiel „Minetest“, einem kostenlosen Minecraft-Klon, und mussten komplett von vorne starten. Andere wiederum hatten viel Ahnung und fingen direkt an ihre Ideen umzusetzen. Aber egal wie erfahren man war, eine Herausforderung war es für jeden. Das schwerste war, einen guten Kompromiss zwischen einer guten Darstellung der Funktionsweise und einem maßstabsgetreuen Aussehen zu finden. Beim Aussehen war man natürlich nicht gezwungen eine genaue Kopie des Kraftwerks zu bauen. Hierbei konnte man etwas kreativ werden und zum Beispiel eine Wand weglassen, um den Betrachtern einen Einblick ins Innere des Kraftwerks zu gewähren. Da wir nur einen begrenzten Zeitraum für den Bau hatten, musste sich jede Gruppe ranhalten, um rechtzeitig fertig zu werden. Die einen entschieden sich von vorne rein dazu, ihr Kraftwerk etwas kleiner zu bauen aber dafür den Fokus auf die Darstellung der Technik zu legen. Andere wiederum legten einen größeren Wert auf die Nachbildung des Äußeren. Beeindruckend waren final alle Ergebnisse, egal auf was der Fokus lag. Nach einigen Stunden Arbeit, wurden die ersten Kraftwerke fertig. Es gab aber auch Gruppen, die bis zur letzten Minute versucht haben, ihr Kraftwerk fertig zu bekommen. Um sich vorstellen zu können, wie viel Arbeit das ganze Projekt war, hier ein Beispiel:

Allein für den knapp 150 Meter hohen Kühlturm des Atomkraftwerks wurden weit über 50000 Blöcke verbaut. Das Gebäude braucht seinen Platz und eine riesige Fläche musste vorher aufgeschüttet werden. Zusätzlich standen einige Berge im Weg, die in vielen Stunden abgebaut werden mussten.

Dann kam der Tag der Vorstellung. Bei dieser war nicht nur jeder beeindruckt, was die gesamte Klasse gebaut hat, sondern jeder hat auch aufmerksam sein eigenes Kraftwerk mit den anderen am verglichen. Jeder hat versucht zu verstehen, wie die anderen Kraftwerke funktionieren, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu finden. Am Ende hatte jeder Spaß an dem Projekt. Der eine mehr, der andere weniger. Trotzdem war es für jeden interessant über diesen Weg etwas zu lernen.

Zusammengefasst ein sehr spannendes Projekt mit einem beeindruckenden Resultat. Wir bedanken uns bei der Jungen Akademie Wittenberg insbesondere bei Thomas Ebinger für die Nutzungsmöglichkeit des Minetest-Bildungsserver, einem kostenlos verfügbaren und betreuten Spielserver, der die Online-Welte für Bildungsprojekte zur Verfügung stellt.

Die Fotos von allen Kraftwerken sind unten zu sehen.

Von Jannik Vogel, 9b

Übersicht

Video zur Windkraft

 

 

Online-Minetest-Akademie: Hatespeech-Labyrinth

Am 29.1., 13:00, gibt es eine Einführung in die Minetestbildung und ab 14:00 führen Ulrich Tausend und Jakob Ganzert in das Hatespeech-Labyrinth ein, in dem sich Kinder und Jugendliche mit Fragen der Diskriminierung beschäftigen können, und zeigt, wie man diese Minetest-Landschaft für die Bildungsarbeit in Schule und außerschulischer Bildung nutzen kann.

Spielend Politik lernen, Gesellschaft verstehen, Diskurse initiieren und die Zukunft gestalten! Respekt Coaches, Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, außerschulische Bildner*innen und Interessierte sind eingeladen, Beispiele der Bildung mit dem freien Open-World-Game Minetest kennenzulernen, auszuprobieren und weiterzugeben.

Jeweils von 13:00 bis 14:00 gibt es eine Einführung, in der man entweder lernen kann, wie man Minetest installiert und steuert, oder einen Überblick über die Projekte der letzten Monate auf dem Minetestbildungsserver erhält.

Ab 14:00 gibt es Gelegenheit, ein Bildungsmodul praktisch auszuprobieren, bevor die Anwendung in pädagogischen Kontexten diskutiert wird.

Die Online-MINETEST-Akademie wird von Andrea Janssen und Tobias Thiel moderiert.

Anmeldung: https://junge-akademie-wittenberg.de/veranstaltung/online-minetest-akademie-hatespeech-labyrinth

Technikunterricht im Fernunterricht mit Minetest – Beitrag von Tom Mittelbach

Schüler*innen des Technik-Fernunterrichts

Gastbeitrag von Tom Mittelbach

Das ist ja so eine Sache mit dem Fernunterricht. Die einen sind Feuer und Flamme, die Jungs, die sonst auch nur körperlich anwesend sind, sind es eben digital in meiner Videokonferenz und die, die Bock haben, die haben auch jetzt Bock. Das gilt im Übrigen für Lernende wie für Lehrende.

Heute war das erste Mal Fernunterricht in Technik Klasse 7 an meiner Gemeinschaftsschule. Nachdem wir unser ferngesteuertes Auto mit Polwendeschalter (ein Projekt für ein Schulhalbjahr) nicht fertigstellen können, nehmen wir uns die Bautechnik vor. Ganz so wie es unser Bildungsplan vorsieht.

Um ein Haus zum Beispiel zu automatisieren und sich darüber auszutauschen ist es durchaus gar nicht schlecht ein Haus zu haben. Noch besser ist es, wenn jeder ein Haus hat. Und da kommt das wundervolle Minetest ins Spiel. Ich durfte etwas dabei mithelfen, dass das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg einen Minetest-Server eingerichtet hat und aktuell für den Einsatz im Unterricht sehr professionell vorbereitet (Fabian Karg ist der Treiber, danke dir!).

Heute sind wir also in einer Videokonferenz gestartet und ich habe meinen Schüler:innen das Vorhaben erläutert. Wir haben gemeinsam das Programm auf Laptops, PCs und Android-Smartphones geladen. Dann habe ich allen die Adresse, ihren Namen (Helden aus dem Marvel-Universum) und das vorläufige PW im private Chat auf Moodle ausgegeben und schon waren wir gemeinsam in meinem virtuellen Klassenzimmer in Minetest. Wirklich toll, sich parallel in Minetest zu sehen und sich erstmal mit einem Skin zu individualisieren (das Ich ist auch virtuell sehr wichtig) und zugleich zu hören via BBB auf Moodle.

Heute haben wir dann eine kleine Einführung gemacht, unseren Bauplatz sofort mit der Aufgabe ein eigenes Haus zu bauen in Beschlag genommen. Nach den drei Technikstunden heute hatte jeder ein eigenes Haus errichtet und am Ende auch gegen Abbau geschützt. Zu guter Letzt haben wir ein Gruppenbild gemacht.

Nächste Woche werden wir dann die Häuser automatisieren, wir werden erst einmal einfache Stromkreise (mit Mesecon) bauen, mit denen man mit einem Schalter Licht anmacht. Diese Erfahrungen werden wir durch den Einsatz von Sensoren wie Druckplatten und dein Einbau von Aktoren ergänzen. Unter Umständen wenden wir uns dann auch schon herausfordernden Aufgaben zu wie dem Programmieren des Lua-Controller. Einfach toll. So ganz nebenbei lernen wir dann am im ernsten Tun, im gespielten Ernst, zum Beispiel das EVA-Prinzip oder die Grundlagen des Stromkreis.

Und wie konzentriert alle gearbeitet haben, sich gegenseitig beim Einrichten der Software telefonisch supported haben und ganz am Ende nicht gehen wollten. Einfach schön.

Böhmische Dörfer? Stay tuned.

Der Originalbeitrag wurde hier veröffentlicht: https://www.tommittelbach.org/2021/01/15/technikunterricht-im-fernunterricht-mit-minetest/

Danke an Tom Mittelbach für die Genehmigung,   auch hier zu veröffentlichen!

Minetest im Jugendzentrum KULTI Biesenthal – eine Erfolgsgeschichte

Ein Gastbeitrag von Sebastian Henning

Am Anfang stand der spontane und unkomplizierte Kontakt zu Tobias Thiel über Facebook, wir hatten ihn einfach angeschrieben, um uns über eine  Alternative zum kostenpflichtigen Minecraft zu informieren. Es stand zuerst das Ziel im Fokus unsere vorhandene Minecraft AG einfach am Leben zu erhalten. Des Weiteren war uns der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen während des Corona Lockdowns wichtig. (mehr …)

#nachgehakt: Computerspiele in der Bildungsarbeit

Tobias Thiel und Farina Hubl - Computerspiele in der Bildungsarbeit

Am Donnerstag, 16. Juli um 18 Uhr, geht nachgehakt in die 3. Runde. Bei dieser Folge tauchen wir mit Tobias Thiel, Studienleiter für gesellschaftspolitische Jugendbildung an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V., in die Welt von Minecraft und die kostenlose Open-Source-Alternative Minetest ein.

Warum sind Online Spiele in der Bildungsarbeit eine interessante Methode? Und stimmt die Behauptung, dass bei Online Spielen jede*r alleine vor dem Rechner sitzt?

Du hast Lust etwas über Game-Based Learning zu erfahren, dann schau vorbei und bring deine Fragen ein.

Gegen 18:15 besuchen wir auch unseren Minetest-Server.

Weitere Infos:

#nachgehakt: Computerspiele in der Bildungsarbeit