Minetest-Bauwerke in 3D-Objekte umwandeln und ausdrucken

In Minetest lassen sich faszinierende 3D-Objekte erstellen. Aber bekommt man die auch exportiert in Standardformate, die man mit einem CAD-Programm weiter bearbeiten und womöglich sogar ausdrucken kann?

Die Antwort lautet ja und es ist eigentlich gar nicht so schwer. Hier sieht man das berühmte Corona-Virus auf dem Server, wie es für den Druck im Slicer aufbereitet wird.

Zum Vergleich hier das Original in Minetest:

Vorgehen

Man installiert die Mod Meshport (https://content.minetest.net/packages/random_geek/meshport/) auf dem Server. Mit den Befehlen /mesh1 und /mesh2 setzt man die Ecken des Bereichs, mit /meshport DATEINAME wird das 3D-Objekt in ein Unterverzeichnis der Minetestwelt gespeichert.

Diese .obj-Datei kann man dann in Programme wie blender importieren und bearbeiten oder mit einem 3D-Drucker ausdrucken.

Ideen

Die Kombination von virtueller Welt und realem Ausdrucken bietet sich für Maker-Projekte an. 3D-Drucker sind inzwischen nicht mehr teuer, brauchbare Exemplare gibt es schon für unter 500 Euro.

Achtung: Meshport unterstützt für den Export nicht alle Steine. Deshalb sollte man Standard-Steine verwenden oder vor einem größeren Projekt ausprobieren, ob alles klappt.

Wer hat einen Tipp?

Bisher ist es mir nicht gelungen, auch das Aussehen der Steine in Blender sichtbar zu machen. Hierfür gibt es ein python-Skript, aber da komme ich nicht weiter. Vielleicht gibt es ja Expert:innen, die da weiterhelfen können? Gerne in den Kommentaren ergänzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.